Friedrich Carl Forberg: Philosophische Schriften PDF

Als Deutscher Idealismus wird die Epoche der deutschen Philosophie von Kant bis zu Hegel und zum Spätwerk Schellings bezeichnet. Der Deutsche Idealismus war um die Wende des 18. In Auseinandersetzung mit den von Kant in der Kritik der reinen Vernunft aufgeworfenen Problemen entstand eine Fülle sich abwechselnder Systementwürfe, wobei die Werke von Johann Gottlieb Fichte, Hegel friedrich Carl Forberg: Philosophische Schriften PDF Friedrich Wilhelm Joseph Schelling eine zentrale Stellung einnehmen. Der Terminus Deutscher Idealismus wurde von seinen Vertretern nicht verwendet.


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Die zweibändige Ausgabe der Schriften des Jenaer Philosophen Friedrich Carl Forberg (1770-1848) macht diesen klandestinen Zeitgenossen von Kant, Fichte und Schelling erstmals nach über 200 Jahren vollständig zugänglich und interpretiert ihn neu.Nur wenige der zu Unrecht übersehenen Denker um 1800 standen so im Schnittpunkt intellektueller Tendenzen wie der Jenaer Kantianer Friedrich Carl Forberg. Als Schüler des Anthropologen Ernst Platner und des Illuminaten Carl Leonhard Reinhold, als Kommilitone und Freund des Frühromantikers Friedrich von Hardenberg, als Verleger Johann Gottlieb Fichtes und Skeptiker seines Systemdenkens forderte er die verschiedenen Richtungen seiner Zeit vor allem durch Kritik und Verweigerung heraus. Sein zentrales Anliegen war es, die atheistische Dimension der Kantischen Philosophie herauszuarbeiten und damit dem Atheismus sein gesellschaftliches Recht zu erkämpfen, ohne vor dem französischen Materialismus die Waffen zu strecken.

Bedeutung tauchte der Begriff erst ab den 1860er Jahren auf. Der Begriff ist bis heute nicht unumstritten, da er die Vorstellung einer Einheitlichkeit oder eines Aufeinander-Folgens innerhalb dieser Denkbewegung in den Vordergrund stellt und dabei die Konflikte zwischen ihren Vertretern in den Hintergrund rückt. Erscheinung, sondern interagierte mit den Philosophien anderer nationaler Kulturen auf unterschiedlichste Weise. Strittig ist die Stellung von Immanuel Kant und Friedrich Wilhelm Joseph Schelling innerhalb dieser Epoche. Bisweilen werden die vertretenen Varianten des Idealismus in einen kritischen und einen spekulativen Idealismus unterschieden. Zur ersteren Variante werden die Philosophien Kants, des frühen Fichtes und frühen Schelling gezählt, zur letzteren die Spätphilosophien Fichtes und Schellings und die gesamte Philosophie Hegels.

Die Philosophie Kants ist der Anknüpfungspunkt für die Philosophie des Deutschen Idealismus. Kant hatte in der Kritik der reinen Vernunft Anschauung und Denken als die zwei Stämme der Erkenntnis angegeben. Die Frage nach ihrer gemeinsamen Wurzel wurde von ihm offengelassen. Die theoretische Vernunft blieb auf den Bereich möglicher Erfahrung und bloßer Erscheinung beschränkt. Metaphysik als Wissenschaft war demzufolge nicht möglich. Die zentrale Hinterlassenschaft Kants war das ungeklärte Verhältnis von Subjekt und Objekt.

Einsicht war, dass nicht unsere Erkenntnis sich nach den Gegenständen, sondern umgekehrt die Gegenstände sich nach der Erkenntnis richten. Kants Theorie der Erkenntnis knüpft an den britischen Empirismus, den kontinentalen Rationalismus und sensualistisch-materialistische Theorien der französischen Aufklärung an. Seine zentrale Fragestellung ist, wie apriorische Erkenntnis und objektives Wissen bzw. Die Theorie von Raum und Zeit als notwendige Formen der Anschauung. Dingen an sich, sondern sind Zuschreibungen erkennender Subjekte. Die transzendentale Deduktion der Kategorien als Bedingungen der Möglichkeit der Erfahrung. Vorstellungen und stellt die Bedingung der Möglichkeit der Einheit des Selbstbewusstseins dar.

Die Lehre vom Schematismus, in der das Verhältnis zwischen Kategorien, reinen Anschauungen und in der Anschauung gegebenen Sinnesdaten bestimmt wird. Auflösung von Kants Dualität von Denken und objektiver Welt. Varianten von 1794 bis 1813 in seiner Wissenschaftslehre einen Systemansatz aus, in dem er eine monistische, subjekt-zentrierte Konzeption des Wissens entwickelt. Fichte sieht zwei Erklärungssysteme in Konkurrenz zueinander: den Idealismus und den Dogmatismus. In ihr verwirft er die These Kants von der Unerreichbarkeit des Dings an sich.