Freiheit, Gleichheit, Solidarität PDF

Freiheit, Gleichheit, Solidarität PDF GKPN sieht sich der langen Tradition des kritischen Denkens verpflichtet, zu der u. Forum für alle, die sich in der Tradition kritischer Vernunft sehen und interessante aktuelle wie grundsätzliche philosophische Themen kontrovers diskutieren wollen.


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Zu Beginn des 21. Jahrhunderts besteht in weiten Teilen der Welt keine politische Legitimität mehr außerhalb der Demokratie. Sogar weithin als undemokratisch angesehene Regime bezeichnen sich selbst als demokratisch – ein Indiz für den globalen Siegeszug des demokratischen Gedankens, aber für Demokraten kein Grund zur Selbstzufriedenheit. Noch heute klafft zwischen Idee und Wirklichkeit der Demokratie eine Lücke, auch in den historisch etablierten und als Vorbild gepriesenen Demokratien des «Westens». Dies ist Grund genug, sich den sozialen und kulturellen Voraussetzungen der Demokratie erneut zuzuwenden, nicht aus bloß historischem, sondern aus dem politischen Interesse ihrer Bewahrung und weiteren Entwicklung: Demokratie erweist sich immer wieder als gefährdet und bedarf der aktiven Verteidigung. Freiheit, Gleichheit und Solidarität stehen als gleichgewichtige Prinzipien des demokratischen Zusammenlebens in einem dialektischen Spannungsverhältnis, das für die weitere Entwicklung der Demokratie konstitutiv ist.

Form von zwei bis drei regulären Heften und einer Schwerpunktausgabe pro Jahr. Jedes Heft hat einen Umfang von ca. 300 Seiten, sodass der jährliche Output zwischen 900 und 1. K, das Editorial der Zeitschrift sowie eine komplette Übersicht über die bisher erschienenen Hefte, Artikel und Rezensionen, von denen Sie viele auch kostenlos als PDFs herunterladen oder in HTML-Form direkt im Browser lesen können. Die politische Freiheit gehört nicht zu den Dingen, die man dauerhaft besitzen kann.

Sie muss ständig neu erkämpft und durch Institutionen gesichert werden. Sie verlangt Engagement und zur rechten Zeit auch Opferbereitschaft, will man nicht selber eines Tages das Opfer politischer Gewalt sein. Freies Denken und rationales Handeln werden heute von drei Seiten zugleich angegriffen oder unterminiert: Auf der materiellen Ebene verdrängen Gewalt oder Gewaltandrohung zunehmend das rationale Ringen um Kompromisse. Die Anhänger von Gewalt haben erreicht, dass in einigen Teilen Europas sich wieder Nationalismus und Fremdenhass breitmachen. Die Fundamentalisten sorgen dafür, dass allenthalben neue Religionen und Okkultismus Zulauf finden. Die postmodernen Nihilisten liefern diktatorischen Systemen die Ideen, mit denen die Forderung nach mehr Menschenrechten als eurozentrisches Vorurteil zurückgewiesen werden kann.