Freges Philosophie nach Frege PDF

Meinung, eine Ansicht oder ein Einfall bzw. Der Gedanke ist ein Ergebnis und eine Grundkomponente im Prozess des Denkens. Gedanken als Freges Philosophie nach Frege PDF, also als bewusste psychische Handlung, sprich Gedanken im subjektiven Sinn, sind Gegenstand der kognitiven Psychologie. Logik hingegen befasst sich mit den Gedanken im objektiven Sinn.


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Dass Gottlob Frege den Status eines Klassikers innehat, kann kaum bezweifelt werden. Sein Werk bildet eine der bedeutsamsten und reichhaltigsten Quellen philosophischer Theoriebildung und ist für den systematischen Verlauf der wichtigsten Grundströmungen in weiten Bereichen der theoretischen Philosophie des 20. Jahrhunderts prägend. Wie für jeden Klassiker gilt daher auch für Frege, dass seine Schriften sowohl Anlass zu systematischen Erweiterungen geben als auch exegetische Probleme aufwerfen.
Vor dem Hintergrund des vergangenen Jahrhunderts stellen sich die Fragen, welche Theoriestücke noch implizit in Freges Werk schlummern, welche seiner Gedanken aus heutiger Sicht als Irrwege zu bezeichnen sind und welchen alternativen Ansätzen zu verschiedenen Bereichen seines Schaffens Frege auch heute noch aus guten Gründen widersprechen kann.
Aufgrund der Reichhaltigkeit seines Werks beschränken sich die Beiträge in 'Freges Philosophie nach Frege' nicht auf einen einzelnen Bereich im Denken Freges, sondern werfen ein kritisches Licht auf unterschiedliche Aspekte im Gesamtwerk dieses Philosophen. So wird ein Einblick in das weite Spektrum möglicher Interpretationen, systematischer Erweiterungen und Kritikpunkte eines philosophischen Klassikers geboten.
Mit Beiträgen von
Robert B. Brandom, Joachim Bromand, James Conant, Wolfgang Freitag, Gottfried Gabriel, Wolfram Hogrebe, John H. McDowell, Bastian Reichardt, Alexander Samans und Rainer Stuhlmann-Laeisz.

Für einen Ratsuchenden ist es gewiss von einigem Wert, zu erfahren, wie sein Auskunftgeber auf den Gedanken gekommen ist, den er ihm mitgeteilt hat. Davon wird er nämlich dessen Glaubwürdigkeit abhängig machen. Ob allerdings die Aussage nicht nur glaubwürdig, sondern auch gültig, sprich: wahr ist, erfährt er nicht auf diesem Weg, sondern nur dadurch, dass er sie an den Tatsachen überprüft. Sinne des Resultats des Denkens, z. Vorstellungen als nur individuell, psychisch, nicht mitteilbar usw.

Die Gedanken sind weder Dinge der Außenwelt noch Vorstellungen. Der Gedanke ist in einem wesentlichen Sinn zeitlos, auch wenn seine Erfassung durch einen Denkenden in der Zeit erfolgt. Der Satz des Pythagoras ist zeitlos wahr. Denken ist danach also das Fassen eines Gedankens, Urteilen das Anerkennen der Wahrheit eines Gedankens, Behaupten das Kundgeben eines Urteils. Die Gedanken in Freges Sinne werden mitunter als synonym mit den Lekta im Sinne der Stoa angesehen.

Gottlob Frege: Der Gedanke: eine logische Untersuchung. Beiträge zur Philosophie des deutschen Idealismus I. Gottlob Frege: Die Verneinung: eine logische Untersuchung. Beiträge zur Philosophie des deutschen Idealismus III.