Fröhliche Weihnacht überall PDF

Brüder lagert euch im Kreise ! SEHNSUCHT nach HAWAII stand in meiner Kindheit für Auswandererphantasien, träumen von einer besseren, nicht näher definierten Welt. Fröhliche Weihnacht überall PDF isst Kokosnüsse und Früchte, die Menschen lachen und Neuankömmlinge erhalten zur Begrüßung einen Blumenkranz.


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Eine Sammlung von Geschichten, Gedichten und Liedern für alle, die gerne lesen, vorlesen und singen. Zudem gibt es viele Bastelideen für Weihnachtsschmuck.
Nichts ist schöner als die Zeit vor Weihnachten! Von Tag zu Tag steigt die Vorfreude auf das bevorstehende Fest.
Für alle, die sich einstimmen möchten, bieten die 24 Kapitel dieses Buches wie ein Adventskalender Überraschungen, Besinnliches und Lustiges – zum gemeinsamen Lesen, Singen und Basteln.

Dieses Hawaii der 60er-Jahre hat es nie gegeben. Es war eine Phantasie, wie das Dorf und die Menschen in Klaus Trabitschs musikalischer Welt auf der neuen CD. Aber man darf doch noch träumen. Von einem Dorf, in dem die Menschen weltoffen sind und das Leben genießen können.

Die meisten neu komponiert, manche aus meinem Filmmusik- oder Skizzenarchiv geborgen und überarbeitet, manche spontan eingespielt. So entstanden musikalische Bilder und Szenen, die alle in meiner näheren Umgebung spielen, dem Semmering-Gebiet. Einer urösterreichischen Landschaft, wie ich meine. Mit vielen verbindet mich eine langjährige Freundschaft. Zum Beispiel Otto Lechner am Akkordeon, Peter Rosmanith spielt Perkussion, Thomas Gansch am Flügelhorn, Roland Guggenbichler am Klavier.

Geige oder doch gestimmte Weingläser, das alte Standesamt-Harmonium oder doch ein Akkordeon? Wie setzt man eine Sense als Perkussionsinstrument ein? Wir haben viel probiert und auch verworfen. Letztendlich muss man einfach auf sich vertrauen, wenn man unbekannte Wege einschlägt. Aufgenommen wurde die CD in und um Onkel Dolbys Hütte, Prigglitz, L. Das ist mein Tonstudio im Garten. Oft wurde bei offenen Türen oder Fenstern oder gleich im Garten gespielt, andere Stücke brauchten die neutrale Ruhe des Aufnahmeraums.

Ich hatte mir vorgenommen, in der konzertfreien Zeit täglich, vormittags zwei Stunden Gitarre zu spielen. Finger und Gefühl zusammen zu bringen, auch als Physiotherapie für meine lädierte linke Hand. Das regelmäßige Musizieren ohne Publikum, zwanglos und ausgiebig, brachte mich in einen angenehmen Ruhezustand. Irgendwann stellte ich zwei Mikrofone dazu und schnitt diese Vormittagsspielereien, Fingerübungen und Improvisationen mit.

Vor dem Fenster lag die Landschaft, kurvig durchschnitten von der Straße, die zu unserem Haus führt, alles in herrlichem Weiß. Erstmals seit Jahren hatte sich für einige Wochen eine durchgehende Schneedecke über die Landschaft gebreitet. Wie hatte ich das vermisst, die Reduktion der Farben auf schwarz, weiß – und strahlend blau. Auch den Umstand, dass der Schnee den Klang der Welt angenehm dämpft. Nebel stieg aus dem Tal herauf, hüllte uns ein, wich wieder zurück in die umliegenden Gräben und das Schwarzatal. Gab den Blick frei auf die Rax, um dann wieder zu kommen. So wie der Schnee die Umgebung aufs Wesentliche reduziert, habe ich bei den Stücken alles Unnötige weggelassen.

So lange, bis nichts mehr gefehlt hat. So sind 19 Stücke entstanden, die keinerlei Absicht, Virtuosität oder Schnelligkeit suchen, sondern die Landschaft durch mich durch fließen ließen. Dass da ein paar Jodler dazu gestoßen sind, versteht sich für mich von selbst. Wenn sich in den Weiten der so entstandenen Gelassenheit, den Pausen und Leerräumen, die Phantasien der Zuhörerschaft, und die des Komponisten irgendwo zufällig begegnen, dann wünsche ich auf diesem Weg einen wunderschönen Tag. Ueli Burkhardt hat Los Gringos zu Pfingsten 2011 eingeladen, im wunderbaren Theater Ticino drei Konzerte zu spielen, sein Bruder Martin hat aufgenommen, Jupp Prenn gemischt und wir, die Gringos, haben mit Hilfe von Albert Hosp das Beste für Sie ausgesucht.