Fotografie mit der Olympus OM-D E-M10 PDF

Dieser Artikel behandelt die japanische Firma Olympus. Nikkei 225, ist fotografie mit der Olympus OM-D E-M10 PDF japanischer Hersteller opto-digitaler Produkte für den Geschäfts- und Freizeitbereich sowie für Medizin, Wissenschaft und Industrie.


Författare: Reinhard Wagner.
Reinhard Wagner, Jahrgang 1963, macht seit 1981 mit Unterbrechungen Zeitungsarbeit, setzt dabei seit 1999 auch Digitalkameras von Olympus ein und dreht Kurzfilme. Technischen Hintergrund erhielt er an der Universität Erlangen und der Fachhochschule Regensburg. Seit 2008 leitet er neben seinem 1995 gegründeten Verlag auch die Website oly-e.de, eines der größten Foren zu Olympus im deutschsprachigen Raum.

Oktober 1919 gründeten der Anwalt Takeshi Yamashita und dessen Partner Shintaro Terada das Unternehmen Takachiho Seisakusho. Takachiho steht für einen Berg in Japan, auf dessen Gipfel der japanischen Mythologie nach die Götter wohnen. Zu den Produkten zählten anfangs Mikroskope und bis 1923 auch Thermometer. 1935 wurde zur Erforschung von Kameraobjektiven das Mizuho Optical Research Center eröffnet. Ibe, wurde 1975 ein Forschungs- und Entwicklungsvertrag abgeschlossen. Seit 1978 gehört der britische Medizintechnik-Anbieter Keymed Ltd. Olympus Gruppe, ein Jahr später auch Son Ciné Optique Photo S.

Mit dem Hersteller von Medizintechnik, Ethicon Endo Surgery kam es 1992 zu einer strategischen Allianz. 1993 schloss sich die Flemming GmbH der Olympus-Gruppe an. Die Olympus Diagnostica GmbH, ein Anbieter von Diagnosegeräten in Umkirch, wurde 1994 gegründet, d. Jahr wie die in Hamburg ansässige Olympus Software Europe GmbH.

2005 übernahm Olympus die Advalytix AG, ein Biotechnologie-Unternehmen. Außerdem erfolgte unter dem Dach der Olympus Europa Holding GmbH eine Neuorganisation von Olympus Europa. Die Holding erhielt 2006 einen Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Hans-Joachim Winter. Im Jahre 2007 übernahm Olympus den britischen Medizintechnikhersteller Gyrus ACMI, und es wurde das Forschungs- und Entwicklungszentrums Olympus Life Science Research Europa GmbH eröffnet. Die Firma Beckman Coulter übernahm 2009 die Olympus Diagnostic GmbH. Zu einem Skandal kam es 2011 als der CEO Michael Woodford unternehmensintern die Bilanzierung des Unternehmens kritisierte und daraufhin entlassen wurde. Daraufhin veröffentlichte Woodford seine Erkenntnisse und in der Folge musste das Unternehmen Bilanzfälschungen einräumen.

In Europa werden die Geschäfte von der 100-prozentigen Tochter Olympus Europa Holding GmbH mit Sitz in Hamburg geführt. April 2010 hat Olympus seine Medizinprodukt-Bereiche für minimalinvasive Diagnostik und Therapie in Europa unter der Dachmarke Olympus Surgical Technologies Europe gebündelt. Ibe GmbH, die Celon AG, Olympus Medical Products Czech SPOL. Darüber hinaus ist Olympus in fast allen europäischen Ländern mit Vertriebs-, Service- und Produktionsgesellschaften vertreten. 13 einen Umsatz von 1,413 Milliarden Euro. Zum Produktportfolio von Olympus gehören analoge sowie digitale Kameras wie die Olympus OM-D E-M1 und andere Kameras im Micro-Four-Thirds-Standard. Letzteres war bei dieser Kamera noch die einzige Entwicklung aus dem Haus Olympus.

1948 stellte das Unternehmen mit der Olympus 35 I seine erste 35-mm-Kamera auf dem japanischen Markt vor. Ein Blitz wurde serienmäßig mitgeliefert und konnte per Gewindeschraube seitlich am Kameragehäuse angebracht werden. Die weit von der optischen Achse des Objektivs entfernte Positionierung führte dazu, dass die Ausleuchtung für eine Kompaktkamera recht plastisch war und die lästigen roten Augen zuverlässig verhindert wurden. Als Nachfolger der XA-Modelle wurde 1991 die µ-1 mit Autofokus, integriertem Blitz und motorischem Filmtransport eingeführt.

Ebenfalls 1991 wurde die Olympus Ecru, ein auf weltweit 20. Die Ecru ist eine vollautomatische Kompaktkamera mit 35-mm-Objektiv. Die erste Spiegelreflexkamera von Olympus war die Pen F 1:1. Halbformatkamera mit Porro-Spiegelsucher und Rotationsverschluss, der das Blitzen mit jeder beliebigen Belichtungszeit ermöglichte. Mit dem OM-Kamerasystem bot Olympus eine Palette besonders kompakter Spiegelreflexkameras an.

Als letztes Modell der Systemkamerareihe mit elektronischem Verschluss kam die OM-4 Ti auf den Markt. Bei den Kameras mit mechanischem Verschluss war dies die OM-3 Ti, die von 1995 bis 2002 verkauft wurde. Yoshihisa Maitani konstruiert, der 1992 mit dem PMA Hall of Fame Award geehrt wurde. Die für die OM-Serie entwickelten Zuiko-Objektive können mit einem OM-Adapter auch an die digitalen Spiegelreflexkameras der E-Serie angeschlossen werden. Neben Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiven entwickelte Olympus die sogenannten Bridgekameras der IS-Serie. Dabei handelte es sich um Spiegelreflexkameras mit fest eingebautem Objektiv, die allerdings im Gegensatz zu den meisten OM-Modellen über Autofokus verfügten.

Nachdem Olympus einige Digitalkamera-Prototypen vorgestellt hatte, fing man 1993 mit der Vermarktung von Digitalkameras für das Geschäftskundensegment an. Olympus verwendete dabei die hausinterne Marke DELTIS. Die Olympus Deltis VC-1000 war somit 1993 die erste Digitalkamera, die Olympus vermarktete. Sie verfügte über einen CCD-Bildsensor mit 0,38 Megapixel und hatte einen internen Speicher von 2 Megabyte. C-400 und C-400L stieg Olympus 1996 in die Kompaktklasse der Digitalkameras ein. Der Name fast aller Kompaktkameras begann mit C-, gefolgt von einer Nummer. Diese Bridgekameras konnten mit optischen und technologischen Eigenschaften aufwarten, die zu diesem Zeitpunkt nur in weitaus teureren D-SLRs anderer Hersteller zu finden waren.