Faszination Kristalle und Symmetrie PDF

Turmalin hat eine Härte von faszination Kristalle und Symmetrie PDF bis 7,5 und eine weiße Strichfarbe. Die Farbe selbst ist äußerst variabel und kann sogar entlang der Längsachse eines einzelnen Kristalls variieren. Häufig kommen blaue, grüne, rote, rosafarbene, braune oder schwarze Varianten vor.


Författare: Frank Hoffmann.
Dieses Buch lädt Sie zu einer systematischen Rundreise durch die faszinierende Welt der Kristalle und ihrer Symmetrien ein. Sie werden mit der Symmetrie äußerer Kristallformen (Morphologie) ebenso vertraut gemacht wie mit ihrer inneren Struktur und lernen sämtliche Symmetrieelemente kennen, die zu Klassifizierung und Beschreibung von Kristallstrukturen benötigt werden. Das Buch erklärt die Zusammenhänge auf eine sehr anschauliche, nicht-mathematische Art und Weise und besticht durch klare, hochwertige Abbildungen. Online-Materialien begleiten das Buch; so unterstützen 3D-Modelle, die Sie am Bildschirm erkunden können, das räumliche Verständnis des Aufbaus von Kristallen.

Nach der Lektüre des Werkes werden Sie nicht nur wissen, was eine Raumgruppe ist und wie die Internationalen Tabellen für Kristallographie zu lesen sind, sondern auch kristallographische Spezifikationen in Fachpublikationen deuten können. Und wenn Sie wirklich etwas nicht verstehen, haben Sie Gelegenheit, auf der Website zum Buch dem Autor Fragen zu stellen.   

An Turmalinen kann man oft den so genannten Pleochroismus beobachten, das heißt, dass ein Kristall je nach Betrachtungsrichtung verschiedene Farben aufweist. Von der Seite aus betrachtete grüne Turmaline sehen oft immer dunkler braun aus, wenn man sie immer weiter von der Spitze her anschaut. Andere Turmaline werden immer dunkler, je weiter man von der Spitze her schaut. Mit dem Pleochroismus einher geht die Eigenschaft der Turmaline, komplementär polarisiertes Licht zu absorbieren, geschliffene dünne Scheiben können als Polarisationsfilter fungieren. Eine weitere Besonderheit des Turmalins ist der an seinen Kristallen auftretende piezo- und pyroelektrische Effekt: dabei bewirkt eine mechanische Beanspruchung durch Druck oder Torsion bzw. Schmucksteine verwendete, die man in Sri Lanka fand.

Für Europa wurde der Name erstmals 1707 schriftlich belegt bzw. Volkskundlich wird davon berichtet, dass die Niederländer sich die pyroelektrischen Eigenschaften zunutze machten, indem sie mit Turmalinen die Aschereste aus ihren Meerschaumpfeifen entfernten. Am häufigsten kommt der Fe-Turmalin mit dem Namen Schörl vor. Vorkommen im sächsischen Erzgebirge erfolgte 1562 durch Johannes Mathesius. Mineral der Turmalin-Gruppe lässt einen gemeinsamen Wortstamm vermuten, der bereits vor 1400 n. Mineralen aus Utö in Schweden, in welchem das neue Alkali-Element Lithium im Jahr 1818 von Johan August Arfwedson bestimmt wurde.

Scharizer vermutete im Jahr 1889 in rotem Lithium-Turmalin aus Schüttenhofen im heutigen Tschechien eine Substitution des Hydroxidions. Die Supergruppe der Turmaline wird in primäre Gruppen und sekundäre Untergruppen unterteilt. Die Besetzungsschemata und gekoppelten Substitutionen auf den Positionen Y, Z, V und W liefern die Kriterien für die weiteren Untergruppen der primären Turmalingruppen. Diese Raumgruppe ist nicht zentrosymmetrisch, sie verfügt über kein Symmetriezentrum.

Die 3-zählige c-Achse, die bei Turmalinen parallel zur Längsrichtung der meist prismatischen Kristalle liegt, ist polar, d. Eigenschaften der Kristalle unterscheiden sich in Richtung und Gegenrichtung der Achse. Sauerstoffatomen verbunden, dass die Sauerstoffatome auf den Ecken eines Tetraeders liegen, in dessen Zentrum sich das Kation befindet. Die Sauerstoffatome liegen an den Ecken eines Dreiecks, in dessen Mitte sich das Bor-Kation befindet.

Die Kationen der X-Positionen sind von neun bis zehn Sauerstoffatomen umgeben. Die Sauerstoffatome liegen auf den Ecken eines trigonalen Antiprismas, in dessen Zentrum die ein- bis zweifach geladenen Kationen liegen. Die zumeist zweiwertigen Kationen auf der Y-Position sind von sechs Sauerstoffatomen oktaedrisch umgeben. Die Sauerstoffatome liegen auf den Ecken eines Oktaeders, in dessen Mitte sich das Kation befindet.

Jeweils drei dieser Oktaeder sind über gemeinsame Kanten zu Trimeren miteinander verbunden. Z-Position sind ebenfalls von sechs Sauerstoffatomen oktaedrisch umgeben. Antiprisma der X-Position sind in Richtung der polaren z-Achse übereinander gestapelt. Die planaren BO3-Anionen liegen in der a-b-Ebene und verknüpfen die X-Koordinationspolyeder mit Z-Oktaedern. Nur wenige Minerale weisen eine so große Variabilität ihrer Farbe auf, wie die Turmaline und für ihre Farbvariationen wurden zahlreiche Namen geprägt.