Fürstinnen am kursächsischen Hof PDF

This article includes a list of references, related reading or external links, but its sources remain unclear because it lacks inline citations. Fürstinnen am kursächsischen Hof PDF regent, Electress of Saxony by marriage to Christian I, Elector of Saxony, and regent. Sophie was 14 years old at her wedding, and after a year she had her first child.


Författare: Ute Essegern.
Über Jahrhunderte spielen die Wettiner eine wichtige Rolle unter den Fürstendynastien des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und insbesondere im mitteldeutschen Raum. Entscheidend dafür war neben zahlreichen politischen und wirtschaftlichen Faktoren auch eine erfolgreiche und gezielte Heiratspolitik. Den Ehefrauen der Wettiner eröffneten sich in Abhängigkeit von ihrer Herkunft und Persönlichkeit zahlreiche Möglichkeiten der Lebensgestaltung, Machtentfaltung und Einflussnahme. Diesem Thema widmet sich das vorliegende Buch.
Konzentriert auf die Zeit vor und während des Dreißigjährigen Krieges, werden die Biografien der Ehefrauen der beiden sächsischen Kurfürsten Christian II. (1583-1611) und Johann Georg I. (1585-1656) dargestellt sowie die Lebensumstände und Lebenskonzepte der Frauen miteinander verglichen: Hedwig von Dänemark (1581-1641), Sibylle Elisabeth von Württemberg (1584-1606) und Magdalena Sibylla von Preußen (1586-1659). Es wird gezeigt, wie sie zu Handelnden wurden und welche rechtlichen, räumlichen, familiären und politischen Faktoren dabei eine Rolle spielten. So verfügten die drei Fürstinnen über ihre persönlichen Einflussbereiche, die sie selbst wählten, gestalteten und nutzten. Unbestritten ist ihr Wirken auf kulturellem, wirtschaftlichen und sozialem Gebiet, aber vor allem in der Heiratspolitik. Deutlich wird anhand der drei Biografien, dass die Geschichte Sachsens auch die Geschichte ihrer Fürstinnen ist.

After the death of her husband, who died at the age of only 31, Sophie, together with Duke Frederick William I of Saxe Weimar, became Regent of the Electorate for her eldest son. Sophie was an orthodox Lutheran, and fought against crypto-Calvinism in Saxony. As a widow, Sophie lived in the so-called „Fraumutterhaus“ in Dresden or in Castle Colditz. 26 August 1610 to Duke Francis I of Pomerania.

1 January 1612 to Elisabeth of Brünswick-Wolfenbüttel. In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen: Es fehlt das wichtige Kapitel zur Geschichte des Hofes, welches die Frage beantwortet, wodurch die Veränderungen stattfanden, durch welche gesellschaftlichen Prozesse, aus welchen machtpolitischen Ursachen. Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst. Der Hofstaat, der Hof oder die Höfische Gesellschaft ist die Gesamtheit der Personen, die einen regierenden Fürsten und dessen Familie unmittelbar und ständig umgeben. Seit dem Spätmittelalter versuchten die europäischen Fürsten und Monarchen, den Landadel auf Höfe zusammenzuziehen, um ihn unter Kontrolle zu haben und ihre zentrale Macht zu festigen.

Der Machtverlust der Höfe im 19. Das Hofwesen des Orients, welches zum Teil theokratischen Anschauungen seine Entstehung verdankte, wurde vielfach in den abendländischen Staaten nachgeahmt. Das alte Ägypten ist eines der ältesten Beispiele einer höfischen Gesellschaft. Alles dreht sich dort um die Zentralfigur des Königs. Die Staatsdiener drückten vor allem in ihren Titeln die Nähe zum Herrscher aus. Sie nennen sich Vertrauter oder Gefolgsmann des Königs, aber auch einziger Freund seiner Majestät oder erster Freund seiner Majestät.

Im Altertum fielen die Funktionen der Hofbeamten regelmäßig mit denen der Staatsdiener zusammen. So war es zum Beispiel unter den römischen Kaisern, bei welchen die hohen Militärbeamten zugleich die unmittelbare Umgebung und den Hofstaat des Kaisers bildeten. Besonders kompliziert war die Hofhaltung in Byzanz, die vielfache Nachahmung fand. Als Höhepunkt der Entwicklung der höfischen Gesellschaft machte Norbert Elias in seiner klassischen Studie die Herrschaft Ludwigs XIV. Das französische Mode- und Etikettewesen fand im 18.

Jahrhundert in ganz Europa vielfach Nachahmung. Jahrhunderts waren zwar im Großen und Ganzen in konformer Weise organisiert, im Einzelnen aber war die Gliederung der Hofbediensteten und ihrer Funktionen, namentlich auch mit Rücksicht auf den Umfang der Hofhaltung, sehr verschieden. Diese Hofbediensteten bildeten zusammen den Hofstaat des Fürsten. Eine Hofrangordnung bestimmte in dieser Hinsicht die Reihen- und Rangfolge der bei Hofe erscheinenden Personen. Auch war zum Erscheinen bei Hofe eine besondere Hofkleidung erforderlich, die bei besonderen Gelegenheiten, namentlich bei Hoftrauer, im Einzelnen vorgeschrieben wurde. Umgangformen erforderlich, um am Hof akzeptiert zu werden. Das Protokoll und die Etikette mussten sehr genau beachtet werden, um nicht einen Skandal auszulösen.

Die Hofbeamten waren dem Minister des fürstlichen Hofes unterstellt, so in Preußen, wo ihm zunächst das Heroldsamt für Standes- und Adelssachen, das königliche Hausarchiv und die Hofkammer der königlichen Familiengüter untergeordnet waren. Dagegen standen unter dem königlichen Hausminister die verschiedenen Hofchargen, welche in Preußen in oberste, Ober- und einfache Hofchargen eingeteilt wurden. Oberste Hofchargen waren: der Oberstkämmerer, der Oberstmarschall, der Oberstschenk, der Obersttruchsess und der Oberstjägermeister. Als einfache Hofchargen wurden bezeichnet: die Schlosshauptleute, welche über die zahlreichen königlichen Schlösser gesetzt sind, die Hofmeister, die Zeremonienmeister, die Stallmeister, die Kammerherren, die Hofmarschälle der königlichen Prinzen und die Hofjägermeister. Zum Hofstaat gehörten ferner der Generalintendant der königlichen Hofmusik, die königlichen Leibärzte, die Privatkanzlei und der Vorleser des Königs. Prinzen und Prinzessinnen der fürstlichen Häuser.

Zu den sogenannten Hofdiensten gehörten der Oberst-Küchenmeister, der Oberstsilberkämmerer, der Oberststabelmeister, der Oberjägermeister und der Oberzeremonienmeister. Dazu kam noch der militärische Hofstaat des Kaisers, bestehend aus den General- und den Flügeladjutanten, sowie die Militärkanzlei und die Kabinettskanzlei des Kaisers. Der Hofstaat am österreichischen Kaiserhof war in die Hofstaate der einzelnen Familienmitglieder untergliedert und umfasste im 18. Davon gehörten weit über tausend Personen zum Hofstaat des Kaisers. Eigentümlich ist die Unterscheidung zwischen geistlichen und weltlichen Hofchargen beim päpstlichen Hof, der römischen Kurie.

Die weltlichen Hofchargen sind: der Großmeister des Ordo Hospitalis sancti Johannis Ierosolimitani, der Obersthofmarschall, der Oberststallmeister und der Generalpostmeister. Zu den geistlichen Oberhof- und Hofchargen kommen die obersten Erbämter und die Führer der päpstlichen Leibgarden. Die Stellen dieser Beichtväter wurden im 16. Im lateinischen Europa kam die Hofkritik als Topos und als Genre im 12. Mit einer Einleitung: Soziologie und Geschichtswissenschaft.