Für immer jung: 50 Jahre Deutscher Jugendfotopreis PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland an der Museumsmeile in Bonn ist ein Museum für immer jung: 50 Jahre Deutscher Jugendfotopreis PDF deutschen Zeitgeschichte seit 1945.


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Der vorliegende Katalog erscheint anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Deutschen Jugendfotopreises und der gleichnamigen Ausstellung im Deutschen Historischen Museum.
Seit den Anfängen des Wettbewerbes im Jahr 1961 wurden die prämierten Arbeiten archiviert. Der gesammelte Bestand des Deutschen Jugendfotopreises befindet sich seit dem Jahr 2009 als Dauerleihgabe im Deutschen Historischen Museum. Diese Sammlung umfasst ca. 10.000 Fotografien von etwa 2.500 verschiedenen Preisträgerinnen und Preisträgern.
Der Katalog versammelt 600 dieser Fotos. Sie stehen beispielhaft für eine einzigartige Sammlung zur Fotogeschichte und Jugendkultur, die in den letzten 50 Jahren zusammengetragen wurde. Die reproduzierten Arbeiten zeigen visuelle Reaktionen auf soziale, kulturelle und ökologische Bedingungen der Gesellschaft seit den 1960er Jahren bis heute. Der Vergleich von Handlungs- und Erfahrungsräumen wie Familie, Freundschaft, Liebe sowie Zeitgeschehen und Politik, von gesellschaftlichen Entwicklungen, sozialen Missständen, von Natur und Umwelt bietet einen generationsübergreifenden Überblick, der die Bedeutung von jugendlicher Wahrnehmung veranschaulicht. Es sind intime Einblicke und Reflexionen des Alltages, die uns Geschichte von ihrer unprätentiösen Seite vor Augen führen.
Ergänzt wird der Katalog durch ausgewählte Jugendfotografien aus der DDR. Der „Leistungsvergleich der Kinder- und Jugendfotogruppen“ wurde als Wettbewerb zwischen 1970 und 1989 ausgeschrieben. Ein Teil der erhaltenen Fotografien befindet sich ebenfalls in der Sammlung des Deutschen Historischen Museums.

000 Besuchern jährlich ist es eines der meistbesuchten Museen in Deutschland. Das Museum zeigt in seiner Dauerausstellung die deutsche Geschichte von 1945 bis zur Gegenwart und setzt in zahlreichen Wechsel- und Wanderausstellungen zusätzliche Akzente. Bundeskanzler Helmut Kohl forderte direkt nach seinem Amtsantritt in seiner Regierungserklärung vom 13. Bundeshauptstadt Bonn eine Sammlung zur deutschen Geschichte seit 1945 entsteht, gewidmet der Geschichte unseres Staates und der geteilten Nation. Das Museumsgebäude wurde 1985 von dem Architektenehepaar Ingeborg und Hartmut Rüdiger aus Braunschweig im Rahmen eines zweistufigen, offenen und bundesweiten Architekturwettbewerbs des Bundes entworfen, nach dessen erster Stufe die sechs erstplatzierten Teilnehmer 1986 zu einer Überarbeitung ihrer Entwürfe gebeten wurden. Von März bis November 2017 wurde das aufgrund eines Konstruktionsmangels seit längerem undichte und zuletzt auch teilweise gerissene Glasdach erneuert.

Das Haus der Geschichte versteht sich als Teil des öffentlichen Raumes. Es ist als Weg konzipiert, als Gang durch die Zeitgeschichte. Dieses Konzept setzt die Architektur konsequent um. Das Museum reflektiert transparentes Denken, demokratische Vielfalt, es öffnet sich den Besuchern. Gefühl wagender Modernität, strenger Linienführung und Formgebung. Metall und Glas, Beton und Naturstein vereinigen sich zu harmonischer Einheit, geben dem Ganzen Spannkraft, Weite und den Anflug einer kühnen Konstruktion.

Der in der Planung überzeugende Bau weist viele Mängel in der Detailbehandlung auf. Bau, dessen architektonische Gestaltung vom heutigen kunsthistorischen Standpunkt aus noch nicht abschließend eingeordnet werden kann, deren charakteristische, zeittypische Merkmale sich aber gut benennen lassen. Das Haus der Geschichte befindet sich an der Bundesstraße 9 an der Museumsmeile in der zum Bundesviertel gehörenden Gronau, dem ehemaligen Parlaments- und Regierungsviertel. Die Dauerausstellung im Haus der Geschichte präsentiert die jüngste Vergangenheit Deutschlands vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Gegenwart. 7000 Ausstellungsstücke und 160 Medienstationen deutsche Zeitgeschichte im internationalen Kontext. Der Ausstellungsrundgang ist chronologisch aufgebaut und umfasst gesamtdeutsche Themen ebenso wie die Geschichte der geteilten Nation. Besonderen Wert legt das Museum auf Besucherorientierung sowie auf eine lebendige Darstellung der historischen Ereignisse.

Dies geschieht auch unter Verwendung historischer Film- und Tondokumente. Informationszentrum Ein Informationszentrum mit einer Präsenzbibliothek inklusive einer umfangreichen Mediathek ermöglicht die individuelle Vertiefung von historischen Themen. Januar 1994 zum Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und ist in das Informationszentrum integriert. Neugestaltung Im Juli 2001 wurde die erste Neugestaltung der Dauerausstellung fertiggestellt, die einen Schwerpunkt auf die Thematisierung der Wiedervereinigung legte. Nach Vorplanungen ab Herbst 2007 und der Umbauphase ab Oktober 2010 erfolgte am 23. Mai 2011 die Eröffnung der zweiten Neugestaltung der Dauerausstellung im Haus der Geschichte. Die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wird getragen und finanziert von der Bundesrepublik Deutschland.

Die vier Stiftungsorgane sind das Kuratorium, der Wissenschaftliche Beirat, der Arbeitskreis gesellschaftlicher Gruppen und der Präsident. Das Kuratorium entscheidet als Aufsicht führendes Gremium über den Haushalt und die Grundzüge der Programmgestaltung sowie über Personalentscheidungen von wesentlicher Bedeutung. Es setzt sich drittelparitätisch aus Vertretern der Fraktionen des Deutschen Bundestages, der Bundesregierung und Repräsentanten aller Bundesländer zusammen. Die Beteiligung der Länder trägt ihrer Kulturhoheit Rechnung. Kuratorium und den Präsidenten der Stiftung im Rahmen des gesetzlichen Auftrags vor allem bei der konzeptionellen Vorbereitung der Wechselausstellungen und der inhaltlichen Arbeit an der Dauerausstellung.

Der Präsident der Stiftung, Hans Walter Hütter, führt die Geschäfte der Stiftung und entscheidet in allen Angelegenheiten, sofern dafür nicht das Kuratorium zuständig ist. Die Wechselausstellungen werden in Bonn und im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig gezeigt. Einige der Ausstellungen werden von Beginn an als Wanderausstellungen konzipiert bzw. Zahlreiche Wechselausstellungen entwickelten sich zum Besuchermagneten mit mehr als 200. Flucht und Vertreibung von Deutschen infolge des Zweiten Weltkrieges sowie ihrer anschließenden Integration in der Bundesrepublik und der DDR auseinandersetzte.