Führen und Leiten im Einsatz PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Ihr Ziel ist, das Fahr- bzw. Flugzeug führen und Leiten im Einsatz PDF zum gewünschten Zielpunkt zu steuern. Navigation im allgemeinsten Sinn schließt noch weitere Aspekte ein, beispielsweise den Gleichgewichtssinn und die Raumvorstellung.


Författare: Hans Kemper.
Der Inhalt:
Diese Broschüre "Führen und Leiten im Einsatz" befasst sich mit den bei der Durchführung von Einsätzen anzuwendenden allgemeinen Führungsgrundsätzen und dem in der FwDV 100 "Führung und Leitung im Einsatz" festgelegten Führungssystem.
Die Ausführungen dieser Broschüre richten sich aber nicht ausdrücklich an angehende oder ausgebildete Führungskräfte. Ziel ist es vielmehr, auch den "Geführten" zu erläutern, was denn im Verlauf eines Einsatzes um sie herum abläuft. Dadurch soll ein besseres Verständnis für die Verhaltensweisen, Handlungen und Entscheidungen der "Führenden" erreicht werden.
Sichere und schnelle Einsatzabläufe können nur erreicht werden, wenn neben der Verwendung geeigneter Einsatzmittel und der Anwendung bestimmter Verfahrensweisen auch die Führungs- und Leitungsabläufe auf die Erfordernisse des Einsatzgeschehens abgestimmt sind.
Hinweis: Die 4. Auflage wurde komplett überarbeitet, berücksichtigt wurden unter anderem zwischenzeitlich geänderte Feuerwehrdienstvorschriften. Wesentlich erweitert wurden insbesondere die Kapitel Taktische Einheiten, Aufgaben im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz, Führungsverhalten (neu: Auftragstaktik), ortsfeste und ortsbewegliche Befehlsstellen, Lagefeststellung, Planung, Befehlsgebung.
Aus dem Inhalt:
– Allgemeine Grundsätze
– Taktische Einheiten
– Führen und Leiten
– Führungssystem
– Führungsorganisation
– Führungsvorgang
– Führungsmittel

Sie kann dann definiert werden als das Sich-Zurechtfinden in einem topografischen Raum, um einen gewünschten Ort zu erreichen. Führen des Fahrzeugs zu diesem Ziel, also vor allem das Halten des optimalen Kurses, eventuell unter Berücksichtigung der Abdrift. Möglichkeit einer Kollision mit anderen Fahrzeugen auszuschließen. Methoden der Funk- oder der Satellitennavigation.

Die meisten Verfahren der Navigation entstammen der Nautik, also der Ortsbestimmung und Steuerung von Schiffen. Sichtnavigation: das Zurechtfinden in Küstennähe anhand der Erinnerung und einfacher Küsten- bzw. Astronomische Navigation: die Ortsbestimmung durch Höhenwinkel-Messung zu Sonne, Navigationssternen oder Planeten. Sie ergänzt die drei obigen Methoden auf Langstrecken. Die weitgehend verloren gegangene Polynesische Navigation basierte unter anderem auf einer Sternpfad- und Zenitsternnavigation.

Zusammen mit der Beobachtung von Wellen, Wind, Tieren und Wolken waren die Polynesier damit in der Lage, selbst zu weit entfernten, flachen Atollen zu finden. Strecken über einige 100 km notwendigen Verfahren der Ortsbestimmung und der Fahrzeugsteuerung. Zwischen etwa 1975 und 1995 gab es ferner das weltumspannende OMEGA-System, das wegen der Benutzung von Längstwellen mit nur 8 Sendeanlagen auskam, deren Betrieb aber trotz internationaler Kooperation zu teuer wurde bzw. 2015 das europäische Galileo-System, das die GPS-Methodik wesentlich verbessert und noch breiter nutzbar macht.