Erziehung zum Zionismus PDF

Nationalliberale Bewegung, ist die größte konservative Partei in Israel. Sie ging aus einem 1973 erziehung zum Zionismus PDF Block von Parteien hervor, die sich 1988 zur Likud-Partei zusammenschlossen.


Författare: Ivonne Meybohm.
Der Jüdische Wanderbund Blau-Weiß (1912-1926) war die erste und größte jüdische Jugendbewegung im Deutschen Reich. Methodisch-praktisch lehnte er sich an die deutsche Jugendbewegung an, inhaltlich-theoretisch an Martin Bubers Programm einer Jüdischen Renaissance. Inoffizielles ideologisch-pädagogisches Ziel war die ‘Erziehung zum Zionismus’, um langfristig Nachwuchs für die Zionistische Organisation zu gewinnen, der tatsächlich nach Palästina einwandern würde. Anhand der publizistischen Organe der Bewegung werden in dieser Studie das Erziehungsprogramm der Frühzeit der Bewegung (1912-1918) analysiert und Anspruch und Wirklichkeit des Versuches, eine zionistische Identität zu ‘erfinden’, miteinander verglichen. Anhand des Blau-Weiß lässt sich beispielhaft zeigen, wie sehr die deutschen Zionisten in der deutschen Kultur verwurzelt waren und wie schwer die Stiftung einer nationalen Identität im Einzelfall sein konnte.

Vor den Knesset-Wahlen 1973 wurde auf Betreiben des gerade aus der Armee ausgeschiedenen Ariel Scharon aus dem Zusammenschluss des Gachal mit kleineren Rechtsparteien der Likud-Block gebildet, um ein bürgerliches Gegengewicht zum von der Awoda angeführten Maarach-Block zu etablieren. Bei den Wahlen 1977 wurde der Likud-Block stärkste Fraktion und übernahm zum ersten Mal die Regierungsverantwortung mit Menachem Begin als Ministerpräsident. 1983 trat Jitzchak Schamir an die Spitze der Partei. 1988 beendeten Herut und Liberale Partei ihre Block-Konstellation und vereinigten sich zur Likud-Partei mit dem offiziellen Namen Likud-Nationalliberale Bewegung. Von 1990 bis 1992 regierte Schamir in einer Koalition mit rechtsgerichteten und religiösen Parteien. Von 1996 bis 1999 war Benjamin Netanjahu Ministerpräsident. Im November 2005 gründete der Ministerpräsident und Likud-Vorsitzende Ariel Scharon die zentristische Kadima.

Dem vorausgegangen war ein monatelanger Streit mit dem internen Widersacher Netanjahu und anderen um den Abzug aus dem Gazastreifen. Diese Spaltung hat den Likud bei den Knesset-Wahlen am 28. März 2006 sehr geschwächt, so dass er von 40 auf 12 Mandate fiel. Damit stellte Likud nicht mehr die größte Fraktion, sondern hinter Kadima, Awoda und Schas und knapp vor Israel Beitenu die viertgrößte Fraktion. April 2019 angesetzten Knessetwahlen kandidiert mit Dima Taja erstmals eine Muslima für die Liste des Likud.

Das Programm der Likud-Partei ist von nationalkonservativen Grundsätzen geprägt. So sieht der Likud es als seine Pflicht an, die Einheit des jüdischen Volkes zu pflegen und zu bewahren, die jüdische und zionistische Erziehung zu vertiefen und die Assimilation von jüdischen Jugendlichen in der Welt zu verhindern. Die Einrichtung eines palästinensisch-arabischen Staates westlich des Jordans wird laut Programm abgelehnt. In Abwesenheit von Parteichef Netanjahu verabschiedete das Likud-Zentralkomitee am 31. Dezember 2017 eine Resolution, in der die Annexion weiter Teile des Westjordanlandes verlangt wird. Knesset stellt der Likud 30 Abgeordnete.

Sie sind unten in der Reihenfolge aufgelistet, in der sie auf der in Vorwahlen abgestimmten Liste für die Parlamentswahl 2015 erschienen. Im August 2015 wurde Danny Danon zum Botschafter Israels bei den Vereinten Nationen berufen. In der Liste rückte daraufhin Sharren Haskel nach. Im Dezember 2015 erklärte Silvan Schalom aufgrund der Missbrauchsvorwürfe gegen ihn, sein Abgeordnetenmandat niederzulegen. Er wurde durch Amir Ohana ersetzt. Im Mai 2016 erklärte Mosche Jaalon, eine politische Auszeit nehmen zu wollen, und gab sein Abgeordnetenmandat an Jehuda Glick ab. Auflage, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, S.