Ernährung bei Strahlen- und Chemotherapie PDF

Eine Frau isst eine helle Speise ernährung bei Strahlen- und Chemotherapie PDF Früchten. Für Krebskranke gilt: Vorsicht bei Milchprodukten und Früchten!


Författare: Josef Miligui.

EBNS – Ernährungsberatung nach Syndromen – Rezepte- und Lebensmittellisten für die Unterstützung der schulmedizinischen Therapie bei Strahlen- und Chemotherapie. Bei der Strahlentherapie ist auf eine ausreichende Energie- und Nährstoffversorgung zu achten, wobei in der Ernährungstherapie auf die individuell auftretenden Symptome eingegangen werden muss. Die Lebensmittel werden in Kategorien empfehlenswert, Ja, weniger und nein angezeigt und helfen bei der Orientierung, wenn eigene Rezepte gekocht werden sollen.

Bei einer Krebserkrankung und der damit verbundenen Therapie muss der Körper einiges verkraften. Fast jeder zweite Betroffene verliert radikal an Gewicht, oft zehn Prozent oder mehr. Selbst ein Gewichtsverlust von 30 Kilogramm innerhalb weniger Wochen ist keine Seltenheit. Viele Erkrankte unterschätzen, wie gefährlich der Gewichtsverlust ist. Jeder vierte Krebskranke verstirbt nicht am Tumor, sondern an einer Mangelernährung.

Experten raten daher möglichst schon bei der Diagnose zu einer gezielten Ernährungstherapie, damit Erkrankte ihr Gewicht halten können. Die Chancen, eine Krebserkrankung zu besiegen, sind mit höherem Gewicht besser. Bei Krebs ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, um starken Gewichtsverlust zu vermeiden und die Therapie zu unterstützen. Warum Krebs zu Gewichtsverlust führt Der Gewichtsverlust bei einer Krebserkrankung wird als Katabolie bezeichnet: Der Tumor produziert Botenstoffe, die den Stoffwechsel und die Gewichtsregulation stören. Sie beeinträchtigen den Appetit und ziehen Nährstoffe für das Tumorwachstum ab. Neben der Katabolie kann es auch noch zu anderen Problemen kommen: Die Erkrankten sind durch Chemotherapie oder Strahlentherapie müde und geschwächt, bringen kaum die Kraft auf zu essen und leiden unter Schluckbeschwerden durch entzündete Schleimhäute in Mund und Speiseröhre, oft sind die Schleimhäute im ganzen Magen-Darm-Trakt angegriffen.

Darüber hinaus verändern Chemo- und Strahlentherapie die Darmflora und reduzieren den Speichelfluss. Viele Erkrankten können nur kleine Portionen essen, zum Beispiel Brei, Smoothies und Flüssigkeit. Vitamine und Keime kontrollieren Um eine Mangelernährung zu verhindern, müssen die Blutwerte von Krebskranken kontrolliert werden, vor allem der Gehalt an Vitaminen und Mineralien. Wichtig für die Krebsabwehr sind vor allem Vitamin D, Eisen, B-Vitamine, Folsäure, Selen und Zink. Außerdem sollte der Verdauungstrakt auf Keime untersucht werden, die die Aufnahme von Nährstoffen behindern könnten. Beate Krammer-Steiner hat im Visite Chat Fragen dazu beantwortet. Viel Gemüse mit gesundem Öl und Fett Das wichtigste Nahrungsmittel für Krebskranke ist reichlich Gemüse – in jeder Form, ganz nach dem persönlichen Geschmack.