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Hunger ist ein Mangel an Nahrung. Hunger bezeichnet aber auch eine subjektiv wahrgenommene körperliche Empfindung. Die biologische Funktion des Hungerreizes besteht darin, die ausreichende Versorgung des Organismus mit Nährstoffen und Energie sicherzustellen. Erklärung Veranlasst Durch die Schrift PDF wird das Hungergefühl unter anderem durch Neurotransmitter, die im Hypothalamus produziert werden.


Författare: Carl Löwig.

Hunger bezeichnet eine alltägliche Empfindung, die sich durch Verlangen nach Nahrung auszeichnet. Der Begriff kann aber auch die dauernde Lage des Hungerns oder ein Leben einschließen, in dem man nicht das Nötige hat, um sich zu ernähren. Die Regulation von Hunger und Sättigung ist bei Menschen ein sehr komplexer Prozess, an dem zahlreiche Faktoren beteiligt sind. Viele von ihnen sind nach wie vor nicht komplett erforscht. Das trifft vor allem auf die beteiligten Hormone zu. Die Menge des Mageninhalts ist für die Entstehung des Hungerreizes nicht ausschlaggebend.

Die Kontraktionen der Magenwände nehmen zu, je leerer der Magen wird. Diese Kontraktionen verursachen das Magenknurren, das als akustisches Hungersignal verstanden wird. Auf den Beginn der Nahrungsaufnahme reagieren zunächst die Mechanorezeptoren im Magen, die bei einem gewissen Füllstand und Dehnung der Magenwände erste Sättigungssignale an das Gehirn senden. Entscheidender für die Entstehung von Sättigungsgefühlen sind jedoch die Botschaften der Chemorezeptoren in Darm und Leber, die den Nährstoffgehalt der aufgenommenen Nahrung ermitteln. Vom Hunger zu unterscheiden ist der Appetit, der kein physiologisches, sondern ein psychisches Phänomen ist. Grenze der Aufnahmefähigkeit wird durch einen Brechreiz signalisiert.

Umgekehrt kann Appetitlosigkeit dazu führen, dass trotz Hungers keine Nahrung aufgenommen wird. Auf diese Weise wirken einige so genannte Appetitzügler. Da der Hunger jedoch durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst und beeinflusst wird, lässt er sich durch das Eingreifen in ein Regelsystem grundsätzlich nur teilweise unterdrücken. Der Heißhunger unterscheidet sich von normalen Hungergefühlen durch einen plötzlich einsetzenden extremen Drang nach sofortiger Nahrungsaufnahme, wobei mitunter körperliche Symptome wie Zittern und Schweißausbrüche hinzukommen.

Häufig besteht ein starkes Verlangen nach Süßem oder nach bestimmten Nahrungsmitteln, das eher mit Appetit gleichzusetzen ist als mit Hunger. Der körperlich bedingte Heißhunger kann als Signal für eine akute Unterzuckerung auftreten, also einem starken Abfall des Blutzuckerspiegels, der nicht nur bei Diabetes mellitus auftreten kann. Der Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel kann kulturell unterschiedlich interpretiert werden. Verspürt eine Frau einen Heißhunger auf Gewürzgurken, wird dies in Deutschland als Indiz für eine mögliche Schwangerschaft verstanden. In Frankreich wird dagegen beim Heißhunger auf Erdbeeren eine Schwangerschaft vermutet.

Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe gelten beide Nahrungsmittel als besonders geeignet zum Verzehr während der Schwangerschaft. Psychisch bedingter Heißhunger wird nicht durch einen körperlichen Bedarf, sondern häufig durch Stress und negative Emotionen ausgelöst, wobei die Essgelüste zu einer Gewohnheit werden. Bis in die Gegenwart müssen Menschen in einigen Weltregionen damit rechnen, Opfer einer Hungersnot zu werden und aus Nahrungsmangel zu verhungern. Es gibt daher die wissenschaftliche Theorie, dass das menschliche Gehirn im Laufe der Evolution genetisch so programmiert wurde, dass das Essverhalten dem Anlegen von Energiereserven für Notzeiten entspricht. Bei stark reduzierter Nahrungszufuhr oder völligem Nahrungsentzug schaltet der Körper schon nach einem Tag auf den Hungerstoffwechsel um. Das gilt auch für unterkalorische Diäten. Bei anhaltendem Hunger werden vom Gehirn eine Reihe von Stresshormonen ausgeschüttet, was zu psychischem Stress und innerer Unruhe führt.