Erinnerungen an Franz Liszt PDF

Arthur Rubinstein ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Artur Rubinstein wurde als siebtes Kind einer jüdischen Handweberfamilie geboren. Seine ältere Schwester bekam Klavierunterricht, nahm den allerdings nicht besonders ernst. Mit einem adligen polnischen Freund reiste Rubinstein nach Warschau und erinnerungen an Franz Liszt PDF mehrere Konzerte.


Författare: Felix Weingartner.
Franz Liszt in neuem Lichte
Bei Franz Liszt, der wohl vielseitigsten Musikerpersönlichkeit des 19. Jahrhunderts, gibt es für Musikliebhaber und Forschung eine Vielzahl von Aspekten zu seinem Leben und Wirken zu entdecken und zu erforschen. Doch: «Franz Liszt und Felix Weingartner» – ist das überhaupt ein Thema? Wenn man die wichtigste Liszt-Literatur durchschaut, so scheint es keines zu sein, denn es fällt auf, dass die hier vorgelegten Erinnerungen an Franz Liszt von Felix Weingartner gar nicht oder wenig wahrgenommen und verarbeitet wurden. Es tut also Not, dass die Lisztforschung die Weingartner’schen Erinnerungen an Liszt an- und aufnimmt, hat er doch in seinen Aufzeichnungen trotz seiner Begeisterung für Liszt, den «Meister», auch von Eigenschaften Liszts berichtet, die ihm missfielen: unbeherrschte Zornesausbrüche, Sarkasmus, zu grosse Gutmütigkeit; und bei Liszts Kunstempfinden konstatiert er Lücken, wie den fehlenden Sinn fürs Dramatische und keinen Sinn für Humor.
Inhalt
Wolfgang Seibold hat Weingartners Erinnerungen nach dem Manuskript ediert und ausführlich kommentiert. Ergänzt wird die Ausgabe durch einen erstmals veröffentlichten Briefwechsel zwischen Liszt und Weingartner sowie die neu entdeckte deutsche Urfassung von Weingartners Artikel Franz Liszt, as Man and Artist (1936).

Er wurde durch seine charmante Art, seine guten Manieren und durch sein hochvirtuoses Klavierspiel der Liebling in den Warschauer Salons. 1904, im Alter von siebzehn Jahren, zog es ihn nach Paris, wo er sich erneut innerhalb weniger Monate zum Liebling der Pariser Bohème spielte. 1906 trat er zum ersten Mal in der Carnegie Hall in New York auf und bereiste anschließend die USA, Österreich, Italien und Russland. Zurück in Paris, musste er seinem Impresario gegenüber einräumen, dass seine Tournee nicht den erhofften Erfolg gebracht hatte und er für das nächste Jahr nicht wieder engagiert worden sei. Der junge Graf Armand de Gontaut-Biron bot ihm an, mit in seine Luxuswohnung an der Place Vendôme zu ziehen, und konnte Rubinstein leicht überreden, seine billige Pension zu verlassen. 1912 gab er sein Debüt in London, wo er Igor Strawinski, Jacques Thibaud, Pablo Casals, Pierre Monteux und anderen Musikern begegnete.

Doch der Eindruck von mühelos errungenen Triumphen täuschte. Musikalität gaben ihm zunächst die Überzeugung, nicht soviel üben zu müssen. Außerdem lernte er schnell auswendig und brauchte vor einem Klavierabend nur kurz die Noten zu überfliegen. Salons den zweiten Akt von Carmen Ton für Ton, sämtliche Arien mitsingend, auf dem Klavier vor. Als junger Mensch war ich faul.