Entwicklung · Wachstum I PDF

Netzwerk Wir sind eine Gruppe von Beratern und Beraterinnen, die in der Zusammenarbeit die Partnerschaft zwischen autonomen Einzelunternehmern und Einzelunternehmerinnen in den Vordergrund stellen. Unsere Beratungen haben Entwicklungsthemen zum Entwicklung · Wachstum I PDF und umfassen das gesamte Spektrum von der Organisation über Teams bis zur individuellen Person. Laden Sie unseren Folder als PDF, um genauere Informationen zum netzwerk entwicklung zu erhalten.


Författare: .

Die Artikel Wirtschaftspolitik Russlands und Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Russlands überschneiden sich thematisch. Tabellen mit Werten nur bis 2011, Text ist teilweise überarbeitungsbedürftig. Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Russlands nach der Auflösung der Sowjetunion war zunächst von einem drastischen Einbruch der Produktion geprägt. Dazu trug der Wegfall eingespielter Handelsbeziehungen im Verbund der Sowjetunion bei. Der Übergang von der Planwirtschaft zu einer marktwirtschaftlichen Ordnung war schwierig und gelang nur in Teilbereichen. Allerdings ist sie dabei in hohem Maße von der Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise auf den Weltmärkten abhängig geblieben.

Energie- und Rohstoffpreise bestimmen insbesondere die Entwicklung der Exporterlöse und der Staatseinnahmen. Die angestrebte Diversifizierung der Produktion ist bisher nicht weit vorangekommen. Auf internationalen Märkten wettbewerbsfähige Fertigerzeugnisse stellt die russische Wirtschaft nur in wenigen Bereichen wie der Rüstungswirtschaft her. Zunehmend abhängig von internationalen Entwicklungen ist die russische Wirtschaft auch im Bereich des internationalen Kapitalverkehrs geworden.

2008 zeigten dies die Auswirkungen der von den USA ausgegangenen weltweiten Finanzkrise auf Russland. Einbruch der Ölpreise 2009 vorübergehend zurück. Im Index der wirtschaftlichen Freiheit belegt das Land 2017 Platz 114 von 180 Ländern. Nach der Auflösung der Sowjetunion und dem Zusammenbruch der Planwirtschaft Ende der 80er Jahre ging die gesamtwirtschaftliche Produktion in Russland von 1990 bis 1996 Jahr für Jahr zurück. Insgesamt verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt um etwa 40 Prozent.

1998 eine Erholung andeutete, brachen die Erdölpreise ein. Russland musste die Bedienung seiner Staatsschulden einstellen und die Dollarbindung des Rubel aufgeben. Von dieser Finanzkrise, die im Sommer 1998 mit der Abwertung des Rubel ihren Höhepunkt erreichte, erholte sich die russische Volkswirtschaft schneller als vielfach erwartet wurde. Dabei half ihr zum einen die abwertungsbedingte Verbilligung der inländischen Produktionskosten gegenüber dem Ausland. Günstig wirkten sich auch wirtschaftspolitische Reformen des neuen Präsidenten Putin aus, insbesondere seine Steuerreform. Sie verband eine geringe Gewinnbesteuerung der Unternehmen und eine niedrige Einkommensteuer für natürliche Personen mit einer Abschöpfung der Exporteinnahmen, die auf Ölpreissteigerungen beruhen.