Englische Staatsphilosophie im 17. Jahrhundert PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Wohlfahrtsstaat bezeichnet einen Staat, der weitreichende Maßnahmen zur Steigerung des sozialen, materiellen und kulturellen Wohlergehens seiner Bürger ergreift. Im internationalen Sprachgebrauch und in der Wissenschaft wird Wohlfahrtsstaat als Oberbegriff für alle mehr oder weniger umfangreichen Modelle benutzt. Im deutschen Sprachraum werden englische Staatsphilosophie im 17. Jahrhundert PDF Begriffe Wohlfahrtsstaat und Sozialstaat teilweise Synonym verwendet. Im deutschen Sprachgebrauch werden Sozialstaat und Wohlfahrtsstaat häufig synonym verwendet.


Författare: Michel Achenbach.

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa – and. Länder – Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Technische Universität Chemnitz (Philosophische Fakultät ), Veranstaltung: England im 17. Jahrhundert, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit behandelt die Konzeptionen der Englische Staatsphilosophie während der Zeit des Englischen Bürgerkrieges. Hauptgegenstand sind die Werke der beiden wohl bedeutendsten Staatstheoretiker ihrer Zeit: Thomas Hobbes (Leviathan) und John Locke (Two Treatise of Government). Ihre Werke werden analysiert, verglichen und schlussendlich in den Gesamtkontext europäischer Ideengeschichte verortet.

Kernfunktionen der sozialen Sicherung, wie z. Sozialversicherungen, beschränkter Staat verstanden, während der Wohlfahrtsstaat mit umfassender Versorgung und starker staatlicher Reglementierung in Verbindung gebracht wird. Im internationalen Sprachgebrauch gibt es keine Entsprechung zum Wort Sozialstaat. International ist eine konzeptionelle Abgrenzung zwischen Wohlfahrtsstaat und Sozialpolitik üblich. Form gilt die in England im 16. Als staatliche Aufgabe wird Sozialpolitik erst seit dem 19. Der Begriff Wohlfahrt ist sehr viel älter als der Begriff Wohlfahrtsstaat.

Im wissenschaftlichen soziologischen Sprachgebrauch wird Wohlfahrtsstaat entsprechend dem internationalen Sprachgebrauch deskriptiv-neutral verwendet. Der Entwicklung zum Wohlfahrtsstaat liegen die gesellschaftlichen Umwälzungen im Zeitalter der Industrialisierung zugrunde. Als wichtigste politische Voraussetzung gilt das Entstehen von Gewerkschaften und sozialistischen Parteien, von denen eine Bedrohung für die öffentliche Ordnung ausging. Es galt einerseits berechtigten Interessen der Arbeiter entgegenzukommen und andererseits soziale Konflikte mit der aufstrebenden Arbeiterschaft zu befrieden. Eine kulturelle Voraussetzung war die Veränderung der sozialen Deutungsmuster. Der liberale Wohlfahrtsstaatstyp ist durch einen hohen Anteil von staatlichen Leistungen geprägt, für die eine Bedürftigkeitsprüfung Voraussetzung ist.

Universale und Sozialversicherungsleistungen haben daneben eine geringere Bedeutung. Die Umverteilung von Vermögen fällt gering aus. Beispiele für liberale Wohlfahrtsstaaten sind z. Der konservative Wohlfahrtsstaatstyp ist auf eine viel stärkere Gewährung von sozialer Sicherheit bei Aufrechterhaltung von Statusunterschieden ausgerichtet.

Im sozialdemokratischen Wohlfahrtsstaatstyp ist Universalität das oberste Gestaltungsprinzip. Soziale Sicherheit wird hier also der gesamten Wohnbevölkerung gewährt. Leben möglich, ebenso ist das Modell auf Unabhängigkeit von familiärer Unterstützung ausgelegt. In Anlehnung an Leibfried wird bisweilen auch als vierter Wohlfahrtsstaatstyp der rudimentäre Wohlfahrtsstaatstyp benannt. Es handelt sich hierbei um ärmere, weniger industrialisierte Länder mit geringerem Durchschnittseinkommen, wie z. In der Politikwissenschaft wird der Terminus Wohlfahrtsstaat zum Teil abweichend verwendet und gilt als vorwiegend empirische Kategorie zur vergleichenden Analyse der Aktivitäten moderner Staaten.

Teilweise Überschneidungen ergeben sich zwischen Esping-Andersen und einer weiteren klassischen Typologisierung von Wohlfahrtsstaaten, nämlich der Aufteilung in verschiedene Finanzierungsarten. Bismarck-Systeme andererseits, in denen Sozialversicherungssysteme einen hohen Stellenwert haben. Esping-Andersens liberale und sozialdemokratische Typen lassen sich beide tendenziell den Beveridge-Systemen zuordnen, auch wenn sie unterschiedliche Enden der Dekommodifizierungsskala repräsentieren. Das deutsche konservative System dagegen gilt als Modellfall des versicherungszentrierten Bismarck-Modells.

Im deutschsprachigen Bereich leistete die „Heidelberger Schule“ der Politikwissenschaft um zunächst Klaus von Beyme und später Manfred G. Eine weitere Analyseebene fügt die feministische Theorie hinzu. Als übergreifendes Ergebnis aller Untersuchungen zur Akzeptanz wohlfahrtsstaatlicher Institutionen und Programme ist eine hohe Zustimmung zu Systemen der sozialen Sicherung und sozialpolitischen Zielen festzustellen. Dieser Befund gilt für alle entwickelten Wohlfahrtsstaaten und über einen mittlerweile recht langen Zeitraum seit Beginn der Akzeptanzforschung. Bei der Beurteilung des Wohlfahrtsstaates als soziale Ordnung verlief die Diskussion lange Zeit zwischen Soziologen, die auf positive soziale Folgen verwiesen, und Ökonomen, die die Belastungen für die Wirtschaft kritisierten. Heute ist die Frage, welche Form und welcher Umfang sozialer Sicherung notwendig und wünschenswert ist, auch unter Soziologen zunehmend umstritten. Gewisse alte, ungelöste Problemlagen wie z.