Endstation Neukölln PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? Kemal Bozay studierte Politikwissenschaften und Erziehungswissenschaften an den Universitäten zu Köln und Bonn Projektleiter endstation Neukölln PDF interkulturellen Jugendprojekts Mixopolis, einem Projekt des Vereins Schulen ans Netz.


Författare: Connie Roters.
Zwischen Drogen, Dämonen und Gedichten: ein atmosphärisch dichter Berlin Krimi, schonungslos und eindringlich erzählt.

Zwei Tote in Neukölln: ein Drogendealer und ein Rechtesextremer. Hauptkommissar Breschnow stößt auf entwurzelte Existenzen, die den Weg zurück ins Leben nicht finden, und auf andere, die daraus ihren Nutzen ziehen. Unaufhaltsam dringt er in ein Geflecht aus Schmutz und Verrat ein und bringt sich und andere damit in tödliche Gefahr.

Er promovierte zum Thema „Ich bin stolz Türke zu sein! Ethnisierung gesellschaftlicher Konflikte im Zeichen der Globalisierung“. Die dritte Auflage seines gemeinsam mit Fikret Aslan veröffentlichten Buches „Graue Wölfe heulen wieder. Organisation in Deutschland Seit mehr als fünf Jahrzehnten existiert in der Türkei eine ultranationalistische, rassistische und gewalttätige Bewegung, deren Traditionen weit in die Geschichte zurückreichen. Mit zahlreichen Vereinen und mehreren Dachverbänden ist sie auch in Deutschland präsent. Deutsche übertragen bedeutet das Wort „Ülkücü“ so viel wie „Idealismus“.

Mythos stammt und Stärke und Aggressivität der Bewegung symbolisieren soll. Ideal ist „Turan“, ein großtürkisches Reich, sowie die Eliminierung der politischen Gegner. Die Rede ist von der rechtsextremen, türkisch-nationalistischen Bewegung, die seit Jahrzehnten auch in Deutschland existiert. Sie ist unter anderem in hunderten lokalen Vereinen organisiert sowie in Dachverbänden wie Türk Federasyon, ATIB oder ATB.

Die sogenannten „Grauen Wölfe“ überhöhen die türkische Nation und betonen angeblich islamische Werte. Nationalismus und Turanismus, der bereits im Osmanischen Reich des 19. Deren Vordenker sind unter anderem Ziya Gökalp, Hüseyin Nihal Atsız, Fethi Tevetoğlu und Reha Oğuz Türkkan. In der Schlussphase des Osmanischen Reiches hatte die sogenannte jungtürkische Regierung den Panturkismus und Turanismus zur Staatsdoktrin erhoben. Im Laufe des Zweiten Weltkrieges erstarkten auch in der Türkei faschistische Bewegungen.

Kurz nachdem die Nationalsozialisten in Deutschland 1933 an die Macht kamen, begann eine neue Phase der deutsch-türkischen Beziehungen. Obwohl die Türkei offiziell neutral blieb, verstärkte sie die Beziehungen zu Deutschland immer mehr. Das Hitler-Regime seinerseits setzte die Politik des „Drangs nach Osten“ fort, die Kaiser Wilhelm II. Unter Franz von Papen, im Nationalsozialismus Reichsbotschafter in der Türkei, förderten die Nazis faschistische türkische Bewegungen. Sie zeigten großes Interesse an den turanistischen Kreisen, die ihrerseits von der NS-Ideologie begeistert waren. Ziel der Zusammenarbeit mit turanistischen Kreisen war, die Türkei in der Balkan- und Nahost-Politik an die Seite Hitler-Deutschlands zu bringen.

Im Zuge des Zweiten Weltkrieges tauchte erstmals Alparslan Türkeş auf der politischen Bühne auf, der spätere Anführer der „Grauen Wölfe“. Hitler-Sympathisant in der turanistischen Bewegung bereits eine führende Rolle. 1944, als der Sieg der Alliierten in Sichtweite rückte, ließ die türkische Regierung 23 führende politische Persönlichkeiten des Turkismus und Turanismus verhaften und verurteilen, unter ihnen Türkeş. Beide Strömungen sind in der Türkei selbst wie auch in Europa jeweils durch zwei Parteien, eigene Massenorganisationen und zahlreiche Vereine und Moscheegemeinden vertreten. Adnan Menderes, die 1950 aus den ersten freien Wahlen in der Türkei hervorgegangen war.

1964 schied Türkeş aus dem Militärdienst aus und trat am 31. Die Fahne der Partei wurde in drei auf den Rücken gekehrte Halbmonde auf rotem Hintergrund geändert. In den 1960er und 1970er Jahren radikalisierte sich die Bewegung. Die Eroberung der Straßen, die Eroberung des Staates und die Eroberung des Parlaments.

So wurden unter dem Namen „Graue Wölfe“ militante Jugendgruppen gebildet und paramilitärische Kommandos aufgebaut, die mit Terror und Gewalt für die Eroberung der Straße zuständig sein sollten. In jener Zeit verzeichnete die MHP auch parlamentarische Erfolge. Bei Wahlen errang sie bis zu 6,8 Prozent der Wählerstimmen und beteiligte sich in den 1970er Jahren an zwei Mitte-Rechts-Regierungen der sogenannten „Nationalistischen Front“. Die MHP verstand sich stets als militanter und radikaler Flügel des Staatsnationalismus‘. Nach einem weiteren Militärputsch am 12.

September 1980 wurden zunächst alle Parteien verboten und 1982 eine neue Verfassung ausgearbeitet, die u. Sie verfügt über eine Massenjugendorganisation namens „Alperen Ocakları“, die ebenso eine radikale Linie vertritt. Die Morde am armenischen Journalisten Hrant Dink 2007 sowie an christlichen Geistlichen in Trabzon und Malatya werden dem Spektrum der BBP zugeordnet. Ton der gesamten türkischen Politik weiter verschärfte.

Im Zuge dieser äußeren Mäßigung und der Annäherung an die AKP-Regierung zeigten sich innerhalb der MHP neue Spaltungstendenzen. Beispielsweise versucht die inzwischen aus der MHP ausgeschlossene Meral Akşener, die beim Verfassungsreferendum 2017 ein Referendum gegen Präsident Erdoğan mobilisierte, gemeinsam mit dem ehemaligen Vize-Vorsitzenden der MHP, Ümit Özdağ, eine neue nationalistische und rechtspopulistische Partei zu gründen. Hierzu gehören neben rassistischen Positionen auch Sexismus, Homophobie, Antisemitismus und andere Ungleichwertigkeitsvorstellungen sowie Autoritarismus, Führerkult, Gewaltakzeptanz etc. Ausgangspunkt der politischen Ideologie der türkischen Rechtsextremisten ist ein sogenannter „idealistischer Nationalismus“. Auch wenn innerhalb der Grauen Wölfe aus taktischen Gründen eine offene rassistische Position ausgeblendet oder häufig geleugnet wird, bildet der Rassismus einen zentralen Pfeiler der MHP-Ideologie. Er richtet sich vor allem gegen Armenier, Kurden und Juden.

Im Zentrum der MHP-Politik steht die sogenannte Neun-Lichter-Doktrin von Alparslan Türkeş, in der er übersteigerten, extremen Nationalismus und islamische Frömmigkeit vereinte. Die neun Eckpunkte der MHP-Ideologie sind laut Türkeş: Nationalismus, Idealismus, Ehrgefühl, Wissenschaft, Einheit, Bauernschaft, Freiheit und Selbstständigkeit. Autoritäre Strukturen und unhinterfragbare Gefolgschaft spielen bei Grauen Wölfen wie MHP eine wichtige Rolle. Sein Foto hängt in allen Lokalitäten der Grauen Wölfe und wird auf Großveranstaltungen gezeigt. Die Biografie von Türkeş ist auf allen Internet-Seiten der Bewegung zu finden.