Empirische Lese(r)forschung PDF

Viele befürchten etwa, von den Antidepressiva abhängig zu empirische Lese(r)forschung PDF oder sich in ihrer Persönlichkeit zu verändern. Meistens verschwinden die Nebenwirkungen nach wenigen Wochen ganz, während die Wirksamkeit im ersten Vierteljahr zunimmt und dann erhalten bleibt.


Författare: Johannes Neufeld.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Buchwissenschaft, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Buchwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar II, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die aktuelle PISA-Studie hat mit ihren Ergebnissen im Bereich Bildung unlängst für Ernüch-terung gesorgt. Im Vergleich zu anderen Ländern sieht es mit den Lesefertigkeiten bei deut-schen Schulkindern schlecht aus. Bestseller wie beispielsweise die "Harry Potter-Reihe" geben zwar punktuell positive Signale für das Lesen, können aber dennoch nicht langfristig einem Negativtrend entgegenwirken. Grund genug also, das Leseverhalten und die Lesekompetenz einmal näher zu untersuchen, Vermutungen empirisch zu untermauern und Gründe für Entwicklungen im heutigen Leseverhalten von Menschen zu finden. Ziele dieser Untersu-chungen könnten sein, auf die Bedürfnisse der heutigen Leser zu reagieren und Verlage, Buchhändler und die Bildungspolitik auf Trends und Entwicklungen im Leseverhalten hinzu-weisen. Die Leseförderung kann außerdem wesentliche Erkenntnisse der Lese(r)forschung dazu nutzen, um neue Anreize zum Lesen zu schaffen.
Will man Informationen über den Stellenwert des Lesens innerhalb der Bevölkerung gewinnen, sollte man einen Blick auf die Lese(r)forschung zu werfen. Besonders aufschluss-reich sind dabei empirische Studien, die unterschiedliche Dimensionen des Lesens untersu-chen. Wenngleich die Geschichte des Lesens sehr weit zurückzuverfolgen ist, so beschäftigt man sich erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit damit, Lesegewohnheiten zu analysieren.
Im Folgenden soll daher ein Überblick über die Lese(r)forschung gegeben werden: Zunächst werden mit der Stiftung Lesen, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels so-wie der Bertelsmann Stiftung drei wesentliche Institutionen der Lese(r)forschung bzw. Buchmarktforschung vorgestellt.
Anschließend sollen mögliche Verfahren der Forschung näher beleuchtet werden. Hier geht es zunächst um eine Einordnung in den theoretischen Zusammenhang und Darstellung verschiedener Forschungstypen, der Schwerpunkt liegt jedoch in der Betrachtung des For-schungsgegenstandes und möglichen Fragestellungen in der Forschung. Auch sollen besonde-re Kennzeichen, Methoden und Probleme der Lese(r)forschung kurz angerissen werden.
Nach einem kurzen Blick auf bisherige zentrale Befunde der Lese(r)forschung soll schließlich mit aktuellen Befunden der Stiftung Lesen aus den Jahren 1992 und 2000 das Le-severhalten in Deutschland in seinen wesentlichen Zügen beschrieben werden. Welche Aus-wirkungen und Möglichkeiten für die Zukunft diese Erkenntnisse bieten, soll abschließend Gegenstand des Fazits sein.

Antidepressiva fangen meist erst nach 2 Wochen an zu wirken, manchmal dauert es 4 Wochen bevor eine Wirksamkeit erkennbar ist. Noch länger kann es dauern, falls das Medikament wegen mangelnder Wirksamkeit gewechselt werden muss. Wenn sich die depressive Symptomatik gebessert hat oder abgeklungen ist, darf das Antidepressivum nicht sofort abgesetzt werden, es besteht sonst eine hohe Rückfallgefährdung. Je schwerer eine Depression ist, umso eher muss sie auch mit Medikamenten behandelt werden. Mittelschwere und schwere Depressionen sollten grundsätzlich medikamentös behandelt werden. Leichte depressive Störungen lassen sich oft genauso gut rein psychotherapeutisch oder mit einem Johanniskrautpräparat behandeln.

Kranken sprechen innerhalb von sechs Wochen auf die Pharmakotherapie an. Psychostimulanzien, oder atypischen Antipsychotika den Wirkungseintritt und den Prozentsatz der Patienten bei denen eine Wirkung eintritt erhöhen, man nennt dies Augmentation. Bei beispielsweise hohem TSH Wert kann aber eine Schilddrüsenhormonbehandlung auch bei noch normalen Schilddrüsenhormonen sinnvoll sein. Eine jetzt veröffentlichte Metaanalyse ging noch einmal der Frage nach ob eine Prophylaxe mit Antidepressiva das Risiko eines Rückfalls in die Depression verringert. Dabei haben die Autoren Studien unter die Lupe genommen die hohen Qualitätsstandards genügten. Wie Antidepressiva wirken ist weiter unbekannt, ob die Wirkung an der Synapse mit Wiederaufnahmehemmung entscheidend ist, oder andere längerfristige, adaptive Veränderungen, insbesondere das neue Wachstum von Zellen im Hippocampus dem therapeutischen Effekt zu Grunde zu liegen, ist weiter unklar. Antidepressiva verändern auch langfristig die Funktion und Struktur der Synapsen, möglicherweise liegt hier eher die Erklärung für ihre anhaltende Wirkung.

Manche Nebenwirkungen können aber auch erwünscht sein. Eine Sedierung ist beispielsweise bei Schlafstörungen und Unruhe erwünscht, bei im Vordergrund stehender Antriebsstörung meist nicht erwünscht, kann aber auch hier wenn gleichzeitig Suizidalität vorliegt, erwünscht sein. Eine neue nicht industrieabhängige Metaanalyse verglich die Ergebnisse von Vergleichsstudien zu 12 neueren Antidepressiva. Trotz aller Vorurteile sind Antidepressiva auch Dank der besseren Verträglichkeit Massenmedikamente geworden.

Innerhalb von 10 Jahren hat sich die Verordnungszahl fast verdreifacht. In England macht man sich bereits Sorgen um die „heimliche Massenmedikation über das Trinkwasser“. Trinkwasser nachweisbar, allerdings soweit verdünnt, dass Nebenwirkungen bei „Wassertrinkern“ nicht zu befürchten sind. Die Qualität der Studien zu Antidepressiva lässt weiter zu wünschen übrig. Die Studien sind meist zu kurz, Studienpatienten nicht unbedingt vergleichbar zu Patienten die in der Praxis üblicherweise Antidepressiva bekommen. Nach Untersuchungen sind Studienpatienten in der Regel gesünder und haben weniger zusätzliche psychische Störungen als die Patienten die in der Praxis behandelt werden, bzw.