Emotionen in Literatur und Film PDF

Variante des Autismus und wird zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen gerechnet. Das Asperger-Syndrom ist in der Psychiatrie ab Mitte der 1920er Jahre diskutiert worden. Man nimmt an, dass beide Autoren zunächst keine Kenntnisse über die Arbeit des jeweils emotionen in Literatur und Film PDF Autors hatten.


Författare: .
In der Literatur- und Filmwissenschaft ist in den vergangenen Jahren verstärkt zur Frage der Emotionsvermittlung geforscht worden, wobei man immer wieder zu ähnlichen Ergebnissen kam. Umso mehr erstaunt es, dass in diesem Bereich bisher kaum medienkomparatistische Untersuchungen vorliegen. Diesem Desiderat widmet sich der Tagungsband, an dem Psychologen, Psychoanalytikern, Literatur-, Film- und Medienwissenschaftlern beteiligt sind. Ziel des Bandes ist es, durch den Vergleich der beiden Medien Literatur und Film Aufschluss über die Gemeinsamkeiten der Fiktionalität und Vermitteltheit literarischer und filmischer Emotionen sowie über die Unterschiede der zur Emotionalisierung eingesetzten medienspezifischen Ausdrucksmittel zu erlangen. Um das breite Feld 'Emotionen' einzugrenzen und zugleich einen Bereich zu fokussieren, der in der bisherigen Forschung kontrovers diskutiert wurde, konzentrieren sich die Beiträge auf die Untersuchung der Rezipientenseite. Dabei stehen Fragen wie 'Warum lösen Fiktionen Emotionen aus?', 'Wie unterscheiden sich reale von fiktionalen Emotionen? ' oder 'Wo liegen die Unterschiede zwischen literarischer und filmischer Emotionsvermittlung und welchen Einfluss hat das jeweilige Medium auf die Emotionalisierung des Rezipienten? ' im Mittelpunkt des interdisziplinär angelegten Bandes.

Von der internationalen Forschungsgemeinschaft wurde das Asperger-Syndrom erst nach 1981 beachtet, als die britische Psychiaterin Lorna Wing Aspergers Arbeit fortsetzte und die Abweichung, die bis dahin als Psychopathie galt, als Teilbereich des Autismusspektrums nach Hans Asperger benannte. In den späten 1980er Jahren wurden dann von verschiedenen Seiten Diagnosekriterien formuliert, die sich zum Teil erheblich voneinander unterschieden. Im englischsprachigen Raum wurde beim frühkindlichen Autismus oft zwischen verschiedenen Formen unterschieden. Spätere Metaanalysen zeigten jedoch, dass die empirischen Daten eine solche Unterscheidung nicht rechtfertigten. Störungen zu beschreiben, in dem HFA und Asperger-Syndrom milde Ausprägungsformen bilden.

Asperger-Syndroms im Kindesalter variiert je nach den zugrunde gelegten Diagnosekriterien. Das Verhältnis der betroffenen Jungen und Mädchen in der finnischen Studie betrug 0,8:1 nach DSM-IV und 2:1 nach den Gillberg-Kriterien. Bezüglich des gesamten Autismusspektrums zeigte eine Übersicht von 2015, dass die Zahlen zur Geschlechterverteilung wegen methodischer Schwierigkeiten stark variierten. Die autistischen Merkmale neigen jedoch dazu, bis ins Erwachsenenalter fortzubestehen. Die Störung verursacht eine klinisch signifikante Beeinträchtigung in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Bereichen.

Die Störung erfüllt nicht die Kriterien einer anderen tiefgreifenden Entwicklungsstörung oder von Schizophrenie. Verlaufsformen einer Entwicklungsstörung, die bereits in der frühen Kindheit beginne. Die ICD ist das Diagnosesystem der Weltgesundheitsorganisation und wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz bevorzugt zur Krankheitsklassifikation angewendet. Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme 10. Herausgabe des DSM-5 noch keine Veränderung bezüglich der Kategorisierung autistischer Störungen vorgenommen, das Asperger-Syndrom ist weiterhin unter der Klassifizierung F84. Vor dem Erscheinen der beiden heute gängigen Klassifikationssysteme DSM und ICD veröffentlichten einige Autoren eigene Diagnosekriterien.

Forderung nach unauffälliger frühkindlicher Entwicklung bzw. Während die ersten Anzeichen für sonstige Formen von Autismus bereits in den ersten Lebensmonaten auftreten, wird das Asperger-Syndrom in der Regel erst nach dem dritten Lebensjahr sichtbar. Häufig treten beim Asperger-Syndrom motorische Besonderheiten auf, die bei sonstigem Autismus normalerweise fehlen. Dazu zählen ungelenke Bewegungen, Ungeschicklichkeit sowie grob- und feinmotorische Koordinationsstörungen. Ebenso wie andere autistische Kinder nehmen Kinder mit Asperger-Syndrom eher wenig und nur flüchtig Blickkontakt auf. Im Alltag ist ein mangelndes Einfühlungsvermögen und Unverständnis für zwischenmenschliche Gefühle auffällig.

Kinder mit Asperger-Syndrom sind oft sozial isoliert und ecken aufgrund ihrer Besonderheiten leicht an. Menschen mit Asperger-Syndrom werden, auch wenn sie zu anderen Kontakt aufnehmen wollen, auf Grund ihres häufig abgewendeten Blickes und ihrer verschlossenen Körpersprache oft als förmlich, gefühlslos, ängstlich, schüchtern, ausweichend, abweisend oder desinteressiert wahrgenommen, wodurch eine Kontaktaufnahme häufig scheitert. Mangelndes Selbstvertrauen taucht häufig in Erfahrungsberichten und in der Ratgeberliteratur auf. Das Thema wird jedoch manchmal am Rande behandelt. Im Bereich der sprachlichen Entwicklung zeigen sich beim Asperger-Syndrom deutlich andere Auffälligkeiten als beim sonstigen frühkindlichen Autismus. Charakteristisch für letzteren ist eine generelle Sprachentwicklungsverzögerung.