Eines Nachts in Paris PDF

Mit der Operation Eines Nachts in Paris PDF, einer militärischen Befreiungsaktion in der Nacht zum 4. Juli 1976 auf dem Flughafen von Entebbe in Uganda, beendeten israelische Sicherheitskräfte die einwöchige Entführung eines Passagierflugzeugs der Air France durch palästinensische und deutsche Terroristen. Die israelischen Elitesoldaten wurden unerkannt nach Entebbe eingeflogen, wo sie sich insgesamt nur 90 Minuten aufhielten.


Författare: Nicole Beisel.
Paris – die Stadt der Liebe. Doch Jerome glaubt nicht mehr an den Zauber der Stadt, denn er selbst hat seine Liebe aufgrund eines folgenschweren Fehlers für immer verloren. Geplagt von Schuldgefühlen geht er seinen Weg – und trifft eines Nachts auf Sophie.
Ihr trauriger Blick erweckt ein seltsames Gefühl in ihm. Er fühlt sich geradezu dazu verpflichtet, sie aus ihrem Kummer zu befreien und sie wieder zum Lachen zu bringen.
Eine ganz besondere Freundschaft entsteht, in der tief vergrabene Geheimnisse einander anvertraut werden. Sie teilen ihr Leid miteinander und versuchen gemeinsam dagegen anzukämpfen.
Doch Jerome ahnt nicht, dass auch Sophie sich als Retterin erweist. Wie weit wird ihre Freundschaft, die nicht nur ein, sondern gleich zwei Leben verändert, gehen?

102 überwiegend israelische Geiseln, einschließlich der Air-France-Besatzung, wurden schließlich nach einem Zwischenstopp in Kenia nach Israel ausgeflogen. Bei der Befreiungsaktion wurden alle sieben anwesenden Geiselnehmer getötet. Als Vergeltung für die Unterstützung Kenias für die israelische Befreiungsaktion ließ der Diktator Idi Amin mehrere hundert in Uganda lebende Kenianer ermorden. Die lokalen ugandischen Behörden hatten die Terroristen unterstützt, Amin persönlich begrüßte sie nach ihrem Eintreffen. Juni 1976 wurde der Flug 139 der Air France, der von Tel Aviv über Athen nach Paris führen sollte, nach dem Start in Athen entführt. Inwieweit der 1971 mit israelischer Hilfe an die Macht gelangte Idi Amin, der sich 1972 zum scharfen Kritiker Israels gewandelt hatte, nicht bloß als spontan eingetretener Vermittler, sondern als eingeweihter Unterstützer der Geiselnehmer agierte, ist umstritten. Mit der Flugzeugentführung sollte die Freilassung von insgesamt 53 Inhaftierten aus Gefängnissen in Israel, Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz erpresst werden.

Die Passagiere wurden in der alten Transithalle des Terminals von Entebbe als Geiseln festgehalten. Aufgrund der Ankündigung der Entführer, dass die Flugzeugbesatzung und zunächst 47 der nicht-israelischen Passagiere freikommen würden und in ein anderes Air-France-Flugzeug umsteigen dürften, flog ein solches nach Entebbe. In Israel und vor Ort sowie in Paris bei den freigelassenen Geiseln sammelten das israelische Militär und der Mossad mehrere Tage lang Informationen. Der Flughafen Entebbe war wenige Jahre zuvor von einer israelischen Firma erweitert worden, weshalb Pläne der Anlage verfügbar waren. Die freigelassenen Geiseln wurden intensiv befragt.

Die Israelis entwarfen Pläne für ein Eingreifen und bauten Teile der Halle nach. Schließlich flogen vier israelische Hercules-Transportflugzeuge, in Begleitung von Phantom-Jets der israelischen Luftstreitkräfte, im Tiefflug nach Entebbe und landeten nachts auf dem Flughafen. Die Lufthansa hatte einen planmäßigen Flug gestrichen, weswegen die ugandische Regierung der bundesdeutschen Botschaft in Kampala nach der Aktion Mitwisserschaft vorwarf. Im Schutz der Dunkelheit wurden um 1 Uhr ein schwarzer Mercedes und einige Landrover entladen. Man wollte damit die Landung eines hohen ugandischen Offiziellen oder Amins selbst vortäuschen. Das israelische Kommando fuhr, eine Wagenkarawane Amins imitierend, direkt zum Hauptgebäude.

Auf dieser Fahrt wurden zwei ugandische Wachsoldaten erschossen, die die Fahrzeuge anhalten wollten. Lastflugzeugen wurden gepanzerte Fahrzeuge ausgeladen, mit denen der Rückweg gesichert und die ugandischen Soldaten vor Ort bekämpft wurden. Die mit ugandischen Uniformen verkleidete Kommandoeinheit drang rasch in das Hauptgebäude ein, in dem die 105 Geiseln festgehalten wurden. Da die Flugzeuge aufgetankt werden mussten, um Israel erreichen zu können, waren Pumpen an Bord, um die ugandischen Kerosintanks anzuzapfen. Erst in Entebbe erhielten die Piloten die Nachricht, dass für sie inzwischen die Erlaubnis kenianischer Behörden zu einer Zwischenlandung in Nairobi erreicht worden war. Auf dem Flugfeld befanden sich 11 ugandische MiG-Kampfjets, rund ein Viertel der ugandischen Luftwaffe, die zerstört wurden.