DuMont Kunst-Reiseführer Dresden und Umgebung PDF

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Författare: Heinz Quinger.
Dresden, die Hauptstadt Sachsens, ist als Kunstzentrum von europäischem Rang ein besonders beliebtes Reiseziel. Den Ruhm der Stadt begründen ihre zahlreichen Baudenkmäler, ihre wertvollen Sammlungen und ihre reizvolle Lage im Elbtal.
Die Ausstrahlungskraft Dresdens als Residenz geht in die Zeit um 1500 zurück. Die Stadt war damals ein bedeutendes Zentrum der Renaissance. Das Schloss ist das wertvollste Zeugnis dafür. Den größten Ruhm gewann aber Dresden als Brennpunkt der europäischen Barockkultur. Besonders hervorzuheben sind in der Altstadt Taschenbergpalais, Zwinger und Coselpalais, die wiedererrichtete Frauenkirche, Hof- , Annen- und Kreuzkirche, das Kurländerplais und in der Neustadt Japanisches Palais, Blockhaus, Dreikönigskirche und Schloss Übigau an der Elbe. Bauten und Denkmäler des 19. und 20. Jahrhunderts vervollständigen das Stadtbild. Die Brühlsche Terrasse wurde zum Balkon Europas. Schließlich steht die Semperoper für den Weltruhm Dresdens als Stadt des Theaters und der Musik ein.
Besondere Aufmerksamkeit verdient auch die abwechslungsreiche Landschaft, in die Dresden eingebettet ist. So führen Ausflüge in die nähere Umgebung nach Radebeul, in die Lößnitz und nach Meißen, zum Jagdschloss Moritzburg und zum Barockpark Großsedlitz sowie nach Pirna und in die attraktive Felsenwelt des Elbsandsteingebirges.

Bauwerk aus der Zeit des Stauferkaisers Friedrich II. Das Castel del Monte liegt im Gemeindegebiet von Andria, einer Stadt in der Umgebung von Bari. An jeder der Ecken steht ein Turm mit ebenfalls achteckigem Grundriss. Das Hauptachteck ist 25 Meter hoch, die Türme 26 Meter.

Die Länge der Seiten des Hauptachtecks beträgt 16,50 Meter, die der Türme je 3,10 Meter. Funktion der Burg ist gerätselt worden, wobei die achteckige Grundrissfigur phantastische Gedanken beflügelte. Die eher sachlichen Deutungen reichen von einem Jagdschloss bis hin zu einem Gebäude zur Aufbewahrung des Staatsschatzes. Castel del Monte angeblich die Macht Friedrichs II.

So entspricht die Länge des Schattens am Tag der Herbsttag- und -nachtgleiche der Hofbreite, einen Monat später der Summe aus Hof- und Saalbreite, und einen weiteren Monat später erstreckt er sich bis zur Außenkante der Türme. Der Baustein des Mauermantels ist heller gelblicher oder grauweißer in der Umgebung gebrochener Kalkstein. Konglomeratgestein, einige der Säulen in den Innenräumen sind aus grau-orangefarbenem Marmor. Die Räume sind in zwei Geschossen um einen achtseitigen Innenhof angeordnet. Die äußeren Ecken des Oktogons sind wiederum mit acht Türmen besetzt, die jeweils mit zwei Seiten in die Mauer eingebunden sind, sodass sechs Seiten freiliegen. Nur drei enthalten Wendeltreppen, in den anderen fünf sind Räume verschiedener Zweckbestimmung, u. Dem Eingangsportal hat der Bauherr besondere Aufmerksamkeit gewidmet, wie auch in seinen anderen Bauten.

Es gibt einen schmalen Schlitz im Mauerwerk zwischen der äußeren Schale und der dadurch entstehenden inneren Portalzone. Hier konnte früher ein Fallgitter herabgelassen werden, um unerwünschten Besuch abzuhalten. Struktur des Gangsystems im Innern der Burg. Castel del Monte wird von einem äußerst raffinierten Gangsystem durchzogen. Man konnte durchaus nicht von jedem Eingang aus in jeden Raum gelangen, zwei Räume sind nur durch einen einzigen Zugang zu erreichen.

Das Obergeschoss ist durch Spitzblendbögen und Pilaster gegliedert. Hier treten besonders drei Rundbogenfenster, ebenfalls aus Breccia rossa, hervor, von denen sich nur eines über einem Portal des Erdgeschosses befindet. Da es im Obergeschoss einen umlaufenden Holzbalkon gab, dienten sie wohl auch als Zugänge zum Balkon. Die übrigen Räume haben als Fenster nur einfache Monoforien. Räumen aufsuchen wollte, nicht anders konnte, als vorher nacheinander eine festgelegte Reihe von anderen Räumen zu passieren, in denen man ihn auf Waffen etc. In den Türmen gingen die Gänge in Wendeltreppen über, die sorgfältig aus Stein gebaut waren. In anderen Pfalzanlagen und auch in den Treppentürmen der Kirchen hat man in solchen Fällen meistens Holz verwendet.

Oben war der Turm mit einem kleinen Kreuzrippengewölbe abgeschlossen, dessen Kragsteine die Form von Köpfen hatten. Von 1522 bis 1876 gehörte das Schloss der Familie Carafa, die 1552 zu Herzögen von Andria und Castel del Monte erhoben wurden. 1876 wurde das Castel nach vielen Jahrzehnten des Leerstandes und der Plünderung vom italienischen Staat für 25. Um 1900 begannen Restaurierungsarbeiten, die im damaligen Geschmack der Zeit ausgeführt wurden: Alle beschädigten Steine wurden durch Nachbildungen ersetzt, der ursprüngliche Bauzustand wurde mit modernen Materialien nachgebildet, die zwischenzeitliche Geschichte des Baus überdeckt und zugetüncht. Castel noch ein Schuttkegel von über zwei Metern Höhe vorhanden. Um die Hauptzugangstreppe freizulegen, wurde dieser Schuttberg damals ohne weitere bautechnische Untersuchung abtransportiert. 1996 haben die Basis für eine sachliche Beschäftigung mit dem Bauwerk Castel del Monte geschaffen.

Castel del Monte ist seit 1996 UNESCO-Welterbe und seit 2001 auf der Rückseite der italienischen 1-Cent-Münze abgebildet. In dem Film Der Name der Rose ist nach dem Vorbild des Castel del Monte in noch gesteigerter Höhe das geheimnisvolle Ädificium gebaut worden, das die Bibliothek enthält, um die sich die Handlung des Romans von Umberto Eco dreht. Alexander Knaak: Prolegomena zu einem Corpuswerk der Architektur Friedrichs II. Gestalt und Symbol der Architektur Friedrichs II.

München: Prestel 1984, 1991, ISBN 3-7913-0693-6. Erweiterte englische Ausgabe Castel del Monte. Rolf Legler: Das Geheimnis von Castel del Monte. Kunst- und Textwerk-Verlag, München 2008, ISBN 978-3-937000-06-0. Dankwart Leistikow: Castel del Monte im Lichte der Forschung. Schriftenreihe des Landesmuseums Natur und Mensch. Philipp Von Zabern, Mainz 2008, ISBN 3-8053-3869-4, S.