Doppelagent im Kalten Krieg PDF

Ab 1966 studierte Stiller Physik an der Universität Leipzig und schloss das Studium mit dem Diplom ab. Doppelagent im Kalten Krieg PDF 1979 floh Stiller mit Unterlagen der HV A über den Dienstübergang des Bahnhofs Berlin Friedrichstraße nach West-Berlin.


Författare: Peter Felten.
In diesem Buch schildert Felten ausführlich, wie es ihm in den beiden Stasi-Gefängnissen in Berlin Hohenschönhausen und Bautzen ergeht und wie gleichzeitig das Leben seiner Angehörigen in der Bundesrepublik abläuft. Auf diese Innenansichten aus den Gefängnissen legt er sein besonderes Augenmerk. Wir erfahren, dass er vom Vernehmer jeden Tag seelisch gefoltert wird. Vom Staatsanwalt wird er sogar drei Tage vor seiner Gerichtsverhandlung zu einem Schuldanerkenntnis erpresst. Wenn man bedenkt, dass zu dieser Zeit in der DDR auf Spionage die Todesstrafe steht und zwischen 1979 und 1981 noch dreimal vollstreckt wird, kann man verstehen, was das letztlich in Felten ausgelöst hat, als er von diesen Zusammenhängen nach der Wende erfährt. In seinem Buch berichtet Felten auch über Freizeit und Arbeit im Knast. Verwunderliches gar. Denn seinem Kommando gelingt es, der Gefängnisleitung durch Übererfüllung der Norm Sonderkonditionen abzuringen. Mit Tricks. Schließlich der Austausch der deutschdeutschen Agenten. Nachdem die Ostagenten, mit Christel Guillaume an der Spitze, im VWBus bei Herleshausen über die Grenze in die DDR gebracht worden sind, kommen auch die bundesdeutschen Gefangenen, die in einer Garage warten, in Freiheit. Empfangen werden sie in die Bundesrepublik mit einem Gläschen Schnaps. Den hat der Ost-Berliner Anwalt Dr. Wolfgang Vogel mitgebracht. Es ist ein Nordhäuser-Korn aus der DDR. Welch ein Fauxpas. Felten beschreibt die Auswirkungen seines Interviews im ZDF und in der Illustrierten „Quick“ ebenso, wie seine doppelte Spionagetätigkeit, Auslöser all des Erlebten. Zum Autor: Peter Felten wird 1943 in Marialinden im Rheinisch Bergischen Kreis geboren. 1950 kann seine Familie aus der dortigen Evakuierung in die Heimatstadt Köln zurückkehren. Schulabschluss: Mittlere Reife. Ausbildung zum Foto-Kaufmann und Presse-Fotograf. Bereits zwei Jahre Fotografentätigkeit für die „Kölnische Rundschau“, als diese ihn 1965 in ihre Eifel-Redaktion in Gemünd beruft. Felten beginnt als Bild-Journalist, wird Polizei-Reporter und nach seinem Volontariat 1978 Redakteur. 1974 bekommt er Kontakt zum Militärischen Geheimdienst der DDR, 16. August 1979 Verhaftung in Ostberlin, 14. Dezember 1979 Verurteilung durch das Oberste Militärgericht der DDR zu 12 Jahren Haft, 19. März 1981 Austausch gegen Christel Guillaume, 24. Mai 1984 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande durch Bundespräsident Karl Carstens wegen seiner Verdienste für die Bundesrepublik Deutschland. Nach seiner Freilassung wechselt Felten in die Bergheimer Redaktion der „Kölnischen Rundschau“ und ist von 1982 bis 1999 Redaktionsleiter. Nach seiner Tätigkeit als Redakteur der Beilagen-Redaktion im Kölner Mutterhaus bis 2003, geht Felten ein Jahr später als Redakteur der Nachrichten-Redaktion aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand. Felten engagierte sich jahrelang ehrenamtlich als Vorsitzender im Rallye-Club-Nordeifel (1969 bis 1977) und als Geschäftsführer im Tennisclub Grün-Weiß Gemünd (1992 bis 2005). Neben seinem ersten Wohnsitz in der Stadt Schleiden hat der Autor einen zweiten Wohnsitz in einem kleinen Dorf an der Dordogne im Südwesten Frankreichs. „Sie machten mich zum DDR-Spion und warfen mich wegen Spionage für ihren Gegner, die Bundesrepublik Deutschland, ins Gefängnis.“ Mit diesem Satz beschreibt Autor Peter Felten, Bild-Journalist und ehemaliger Redakteur der „Kölnischen Rundschau“, seine Geschichte als klassischer Doppelagent oder „Counterman“, wie das im Sprachgebrauch des für die bundesdeutsche Spionageabwehr zuständigen Kölner „Bundesamtes für Verfassungsschutz“ heißt. Kürzer und treffender kann man nicht ausdrücken, was im Jahre 1974, kurz nach der Enttarnung des Kanzlerspions Günter Guillaume, im beschaulichen Eifelstädtchen Gemünd beginnt. Felten lässt sich von einem DDR-Geheimdienst zur geheimen Agententätigkeit, also zur Spionage gegen die Bundesrepublik Deutschland, anwerben. Was die Geheimen in Ostberlin nicht wissen: Er hat die Verbindung im Auftrag der westdeutschen Spionageabwehr aufgenommen. Alles, was er als Journalist für die DDR bei Bundeswehr und NATO-Verbündeten ausspionieren soll, und welche Kontakte er in Ostberlin bekommt, erfährt umgehend sein Führungsoffizier beim Verfassungsschutz. Felten wird 1979 enttarnt und zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt. Er ist 19 Monate in Haft, davon 14 im Zuchthaus Bautzen II, ehe er am 19. März 1981 zusammen mit acht weiteren bundesdeutschen Häftlingen gegen Christel Guillaume, der Ehefrau des Kanzlerspions, sowie fünf weitere DDR-Spione ausgetauscht wird.

1981 begann für Stiller, ausgestattet mit einer neuen Identität, ein zweites Leben unter dem Namen Klaus-Peter Fischer, geboren in Budapest. Mit Unterstützung des US-Geheimdienstes CIA absolvierte er ein Wirtschaftsstudium in St. Nicole Glocke, Tochter eines von Stiller geführten Ostagenten, und Tochter Edina Stiller veröffentlichten 2006 ein gemeinsames Buch über die Folgen des Übertritts in die Bundesrepublik Deutschland. Stiller wurde nach seinem Überlaufen über ein Jahr lang intensiv vom BND befragt. Stiller gehörte als Oberleutnant nicht zum leitenden Personal der HV A. Er forcierte jedoch seinen Aufstieg zum Parteisekretär seiner Abteilung, um Vorbehalte gegen ihn auszuräumen sowie über seinen direkten Arbeitsbereich hinausgehende Informationen zu erlangen. Dem BND konnte Stiller weitreichendes Wissen um das Innenleben des ostdeutschen Geheimdienstes geben, welches der Dienst als Grundlage für dessen weitere Arbeit gegen das MfS nutzte.

Links Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-592-8. Thomas Raufeisen: Der Tag, an dem uns Vater erzählte, dass er ein DDR-Spion sei. Nicole Glocke, Edina Stiller: Verratene Kinder. Zwei Lebensgeschichten aus dem geteilten Deutschland. In: Wer war wer in der DDR? Der Rote Schakal Doppelagent Werner Stiller.

In: al for Intelligence, Propaganda and Security Studies. Werner Stiller: Im Zentrum der Spionage, v. Sonst nehmen wir Ihre Kinder weg. Pfusch beim Bundesnachrichtendienst gefährdete die Flucht des Doppelagenten Werner Stiller aus der DDR. Sonderauftrag Mord Die Geheimnisse der Stasi, ZDF, 28. In der Ruhe liegt die Kraft. DDR-Spionage: Das läßt die mächtig wackeln.

RIAS-Bericht über die Enttarnung von DDR-Agenten durch den Überläufer Stiller, 8. Diese Seite wurde zuletzt am 29. Januar 2019 um 15:46 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden.

Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. CIA ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Seal of the Central Intelligence Agency. Die Central Intelligence Agency, offizielle Abkürzung CIA, ist der Auslandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten. Die CIA ist ein ziviler Geheimdienst. Die CIA darf auf Weisung des US-Präsidenten durch verdeckte Operationen politische und militärische Einflussnahme im Ausland betreiben. Aus Dokumenten, die der Nachrichtendienst auf Geheiß seines Direktors Michael Hayden am 26.

Juni 2007 im Internet veröffentlichen ließ, ging hervor, dass die CIA in den sechziger Jahren Kubas Staatspräsident Fidel Castro vergiften lassen wollte. Innerhalb dieser Community untersteht die CIA dem Director of National Intelligence, der als höchste Instanz die Überwachung innerhalb der Intelligence Community übernimmt. Alle Abteilungen werden von einem Abteilungsleiter im Range eines stellv. Die Abteilungsleiter sind Teil der Leitungsebene der CIA. Das Directorate of Analysis ist verantwortlich für die Auswertung und Bewertung aller gesammelten Informationen der CIA. Das Directorate of Operations ist verantwortlich für die Beschaffung der Informationen.

Ihr untersteht auch die Special Activites Division, eine paramilitärische Spezialeinheit. Technology ist verantwortlich für die Erforschung und Entwicklung neuer Methoden und Geräte zum Sammeln der Informationen. Das Directorate of Digital Innovation ist die neueste Abteilung der CIA und verantwortlich für die Innovation und Einführung neuer, digitaler Technologien und IT-Infrastruktur innerhalb der CIA. Der Dienstsitz der CIA befindet sich seit den 1950er-Jahren in Langley, Virginia, einem Vorort nordwestlich von Washington, D.

Der Campus hat keine offizielle Adresse, die dorthin führenden Straßen keinen Namen. Die amerikanische Botschaft in Bern wurde zu einer Europa-Zentrale des US-Geheimdienstes CIA ausgebaut. In Bern befand sich nach dem Zweiten Weltkrieg die Europazentrale der CIA-Vorgängerorganisation OSS. Das Open Source Center ist eine Behörde der CIA, die auf das nachrichtendienstliche Sammeln und Auswerten von öffentlich zugänglichen Quellen spezialisiert ist. Berichte, dass immer noch eine sehr enge Zusammenarbeit existiert. In Wiesbaden befindet sich eine Außenstelle der CIA.