Dieter Jüngling und Andreas Hagmann PDF

Dieser Artikel behandelt den Bündner Hauptort. Hauptort des Schweizer Kantons Graubünden sowie der Region Plessur. Im lokalen Dialekt wird der Name als dieter Jüngling und Andreas Hagmann PDF, in anderen deutschen Mundarten Graubündens sowie überhaupt in der Schweiz als .


Författare: Walter Zschokke.
Die beiden Churer Architekten Dieter Jüngling und Andreas Hagmann erforschen mit jeder neuen Bauaufgabe die vielfältigen Qualitäten und Stimmungen des Ortes und das Spezifische der Bauaufgabe selbst. Diesen 'Rohstoff' verarbeiten sie zu immer neuen und eigenständigen architektonischen Aussagen. Ihr beharrliches Suchen führt sie nicht selten zu überraschenden Schönheiten, die vielmehr im Notwendigen an den Dingen liegen als in der virtuosen Beherrschung einer vorgefassten, eingespielten Formensprache.
Der Wiener Architekt und Publizist Walter Zschokke, der seit Jahren aufmerksam die Schweizer Architekturszene verfolgt, beschreibt in spannenden Bauanalysen die sieben vorgestellten Bauwerke der letzten Jahre. Damit findet das bereits umfangreiche Werk der jungen Architekten zum erstenmal zu einer eigenen Darstellung.

Chur liegt im breiten Tal des Alpenrheins, der hier von Westen kommend in die nördliche Richtung umbiegt, die er bis zum Bodensee im Wesentlichen beibehält. Ausgehend von der am rechten Plessurufer, unterhalb des auf einer Felsrippe stehenden bischöflichen Hofes, hat sich die Siedlungsfläche etappenweise auf den Schwemmfächer ausgebreitet, so dass die Bebauung fast den Rhein erreicht und die Kernstadt mit dem 2 Kilometer nördlich gelegenen Weiler Masans zusammengewachsen ist. Im Jahre 1997 waren 52 Prozent des Areals von Wald und Gehölz bedeckt. Landwirtschaftlich genutzt wurden 19 Prozent, die Siedlungen nahmen 25 Prozent ein, und 4 Prozent galten als unproduktiv. Hausberge Churs sind neben dem Calanda der Pizokel sowie der Mittenberg. Zeit mit Sicherheit nicht von einer dauerhaften, festen Siedlung ausgegangen werden darf. Karlihof belegen die Anwesenheit von Menschen in der Gegend des heutigen Chur sogar für die Zeit 11’000 v.

Nachdem die Römer im Jahre 15 v. Rätien erobert hatten und zur Provinz Raetia machten, entstand im Welschdörfli eine bäuerlich-gewerbliche Siedlung, ein sogenannter Vicus, der vom 1. Weitere römische Siedlungsspuren konnten auf dem Hof, einem nach Süden zur Plessur felsig abfallenden Plateau mit dreieckigem Grundriss, nachgewiesen werden. Ein lokales Verwaltungszentrum war Chur bereits in den ersten Jahrhunderten seines Bestehens gewesen, worauf unter anderem das Ehrenmonument für Lucius Caesar hindeutet. In der Völkerwanderungszeit diente Chur als nördlicher Vorposten des ostgotischen Reichs und gelangte dann im 6. Jahrhundert unterstand die Stadt Kaiser Ludwig dem Frommen. Erst als sich das Reich im 10.