Die Wahrheit soll man nie fürchten! PDF

Zehn Gebote vornimmt und überprüfen möchte, wie es mit seinem „Die Wahrheit soll man nie fürchten! PDF“ aussieht, ist oft relativ schnell fertig. Ich bin der Herr, Dein Gott.


Författare: Gerhard Frankenberg.
„Die großen Fortschritte der Naturwissenschaften werden, ob wir Menschen wollen oder nicht, unser Weltbild umgestalten. Viele religiös Gesinnte fürchten das, aber die Wahrheit soll man nie fürchten“, stellte Gerhard v. Frankenberg (1892–1969) fest. Die Beiträge des Biologen und Monisten zur Entwicklung des freigeistigen Denkens sind wertvoll und noch heute lesenswert. Den in moderner Zeit vielerorts aufblühenden Kreationismus beispielsweise widerlegte er schon in den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts.
Eingehend untersuchte er viele Gegenstände der Biologie und kam zu Schlüssen, die ihn zu einer Art Naturphilosophie brachten. Dennoch verstand er sich ebenso gut auf die menschlichen Stärken und Schwächen, die auszuleuchten ihm offenbar große Freude bereitet haben muss. Was seine Texte trotz aller kritischen Töne noch heute so liebenswert erscheinen lässt, ist seine Gabe zur Harmonisierung, seine große Toleranz gegenüber Andersdenkenden und sein Verständnis für alles Menschliche, auch wenn es nicht seine eigene Anschauung war. Die Fähigkeit, große Zusammenhänge allgemein verständlich zu erläutern, machte Gerhard v. Frankenberg zu einem gleichermaßen beliebten Redner wie Autor zahlreicher Zeitschriftenartikel und Bücher.
Eine Hommage an den früheren Ehrenpräsidenten der Freigeistigen Aktion/Deutscher Monistenbund.

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren. Ich benutze ihn ja auch nie. Gedenke, dass Du den Sabbat heiligst. Zumindest habe ich ihn nicht entheiligt, ist doch auch schon was.

Du sollst Vater und Mutter ehren. Ich habe immer schön ‚Danke‘ gesagt und Geschenke gekauft. Du sollst nicht die Ehe brechen. Du sollst kein falschen Zeugnis geben über Deinen Nächsten. Du sollst nicht die Frau Deines Nächsten begehren.

Ich finde die Frau meines Nachbarn überhaupt nicht attraktiv. Obwohl gucken muss doch wohl erlaubt sein, oder? Du sollst nicht das Hab und Gut Deines Nächsten begehren. Das gleiche gilt für sein Haus und Auto.

Allerhöchstens seinen Swimmingpool aber, der macht auch nur Arbeit. Klar – das führt zu nichts, und wir wissen: Die Gebote sind anders gemeint. Gebote sind dann nichts als ein Ordnungssystem. Gebote sehr viel realer gemeint, als wir zunächst glauben. Es geht bei diesem Gebot nicht nur vordergründig darum, in einen fremden Tempel gegangen zu sein und dort heimlich einer fremden Gottheit ein kleines Opfer dargebracht zu haben.

Jux bei der letzten Kegeltour auf den Malediven aber damit versündigt man sich eher gegen die andere Religion, die man lediglich als bunte Kulisse versteht. Nein, die Frage, die das erste Gebot an uns richtet, ist eine andere. Gott ist schließlich der, der den ersten Platz in meinem Leben einnimmt. Er hat mich geschaffen, Ihm verdanke ich alles. Er erwartet mich nach diesem Leben, auf Ihn hin lebe ich.