Die Verklärung des Gewöhnlichen PDF

Es wäre zu schön, um wahr zu sein: Nahtoderfahrungen als schlagender Beweis für die Existenz eines Lebens nach dem Tod. Menschen, die für eine gewisse Zeit klinisch tot waren, berichten nach ihre Die Verklärung des Gewöhnlichen PDF von fantastischen Erfahrungen in einer jenseitigen Welt – ohne dafür Kirchensteuern zu verlangen.


Författare: Arthur C. Danto.
"Das ist Kunst. Das nicht." Warum? Auf diese Frage gibt Danto eine Antwort, die – wiewohl hauptsächlich an Beispielen der Kunst des 20. Jahrhunderts entwickelt – auch für traditionelle Kunstwerke gilt und damit den Anspruch einer umfassenden Philosophie der Kunst stellen kann.

Denn in einer Zeit, in der die etablierten Kirchen weniger Zulauf haben und innerlich eher abgelehnt werden, sucht sich die offensichtlich immer noch vorhandene religiöse Sehnsucht einen übernatürlichen Ersatz. Sind die Nahtoderfahrungen nicht reines Wunschdenken? Die Wissenschaftler streiten sich: Ist das vielleicht alles nur ein evolutiver Hormonausstoß? Eine körperliche Reaktion, um das Sterben zu versüßen? Alles das will ich in dieser Katechese zwar auch kurz beleuchten. Aber noch wesentlicher ist für uns Christen die Frage, ob wir aus den Nahtoderfahrungen etwas über unseren Glauben erfahren – und ihn vielleicht korrigieren müssen.

Zunächst wollen wir das Phänomen näher eingrenzen. Siehst Du das Licht am Ende des Tunnels? Licht im Tunnel nur die nahende U-Bahn. Auch eine Art von Nahtoderfahrung, allerdings der makaberen Art.

Nahtoderfahrungen sind seit den siebziger Jahren vor allem durch Bücher von Elisabeth Kübler-Ross und Raymond A. Menschen haben vor ihrem Tod besondere Erlebnisse, die den Berichten der Reanimierten gleichen. Für wissenschaftliche Studien bevorzugt man heute die Berichte der Reanimierten, da sie diese selbst erzählen können. Denn es ist schon faszinierend, dass Menschen, die unter Narkose stehend klinisch tot waren, überhaupt bewusste Erfahrungen machen. Faszinierend ist nicht nur die Existenz solcher Erfahrungen – sondern auch ihre Einheitlichkeit. Betroffenen zuvor noch nie von der Existenz der NTE gehört hatten. Vier Jahre lang haben der niederländische Herzspezialist Pim van Lommel aus Arnheim und der Psychologe Ruud van Wees von der Universität Utrecht eine nach vergleichbaren Kriterien zusammengesetzte Gruppe von Herzpatienten beobachtet, von Menschen, die ganz kurz – höchstens zwei Minuten lang – klinisch tot waren.

Die Gruppe um Pim van Lommel vom Hospital Rijnstate in Arnheim untersuchte 344 Patienten, die ein- oder mehrmals einen Herzstillstand erlitten hatten und dann wiederbelebt worden waren. Die Patienten wurden befragt, ob und welche Erinnerungen sie an die Zeit ihrer Bewusstlosigkeit hatten. Zudem suchten die Autoren die Patienten nach zwei und acht Jahren nochmals auf und befragten sie zu ihrer Lebenseinstellung. 62 Patienten berichteten von Nahtod-Erfahrungen – etwa einem Eindruck von Körperlosigkeit, von einem Tunnel oder Licht beziehungsweise einer Rückschau auf das eigene Leben. Die Autoren fanden keine Wechselbeziehung zwischen dem Auftreten solcher Erinnerungen und der Dauer des Herzstillstandes, den verabreichten Medikamenten oder Todesangst im Zeitraum vor dem Ereignis. In der definierten Gruppe von Menschen, die alle für eine Zeit von mindestens 45 Sekunden klinisch tot gewesen waren, haben der Untersuchung zufolge also ungefähr ein Fünftel ein todesnahes Erlebnis.

Angehörigen, die vor ihm gestorben waren. Er gleitet durch einen Tunnel einem Licht entgegen. Die NTE hinterlässt deutliche Spuren bei den Überlebenden, so die Autoren. Vor allem Patienten mit einer Nahtod-Erfahrung glaubten zwei und acht Jahre später an ein Leben nach dem Tod und hatten weniger Angst vor dem Sterben. Schauen wir auf die häufigsten Elemente der NTE. Bei nahezu allen NTE verlässt der Betroffene zunächst seinen Körper.

Bestandteil einer Nahtod-Erfahrung, fehlt selten und hinterlässt auf die, die davon berichten, einen nachhaltigen Eindruck. Sie sehen sich zwar in ihrer Notsituation, sind jedoch frei von Ängsten, Panik oder körperlichen Beeinträchtigungen. Die Betroffenen sind allerdings nicht in der Lage, mit den Lebenden, die sich mit ihnen im Raum des Geschehens befinden, Kontakt aufzunehmen – sie können jedoch hören, was gesprochen wird, selbst wenn es leise geschieht oder im Nebenraum. Perspektive des Körpers nicht sichtbar sind. Erfahrung“ ist genauer und intensiver als das körperliche Sehen.

Sehen“ beginnt auch schon ein zweites, wichtiges Element einer Nahtod-Erfahrung: Die Tunnel- oder Lichtvision. Licht wahr, oft wird von exotischen Landschaften, unbekannten Farben, einem Farbenmeer oder aber Lichtgestalten berichtet. Verstorbenen auch in Gegenwart anderer und reden mit Ihnen. Gespräche sind immer tröstlichen Inhaltes und leugnen nicht, dass der Tod unmittelbar bevorsteht. Körper, die Ärzte im Operationssaal etc. Tote, Lichtgestalten, unbekannte Farben, exotische Landschaften etc.

Sehen“ wird in den Nahtod-Erfahrungen deutlich gekennzeichnet. Zum Beispiel befindet sich der Patient zu Beginn der Nahtod-Erfahrung auf dem Operationstisch, anschließend verlässt er seinen Körper, sieht sich auf dem OP-Tisch liegen und die Ärzte bei der OP. Begegnung mit Lichtgestalten oder Toten“, die von den Betroffenen als gute Bekannte aus ihrem Leben identifiziert werden, die ausnahmslos zuvor gestorben waren. Fast alle Betroffenen berichten von einer Art Telepathie und einem wortlosen Austausch mit den Erscheinungen.