Die unspezifische Rhino-Sinusitis PDF

100 präklinische Studien zur Pharmakodynamik, Die unspezifische Rhino-Sinusitis PDF und Toxizität sowie 27 klinische Studien mit ca. Myrtol gilt als dasjenige Arzneimittel auf Basis ätherischer Öle, dessen Wirksamkeit am besten durch moderne klinische Studien belegt ist.


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Die effektive Sinusitistherapie mit pflanzlichen Sekretolytika steht im Mittelpunkt dieses praxisorientierten Buches.
Zu den häufigsten Erkrankungen in einer HNO-Praxis gehören neben den Entzündungen der Siebbeinzellen und der Kieferhöhlen die Atemwegsinfekte, die zu über 30% primär in den Nasennebenhöhlen entstehen.
Eine wichtige Voraussetzung für die unspezifische Immunabwehr der respiratorischen Schleimhaut ist die Intaktheit der mukoziliaren Clearance. Neben chemischen Sekretolytika stehen für die Sinusitistherapie auch zahlreiche pflanzliche Präparate zur Verfügung, denen bisher eine mangelnde oder unzureichend belegte Wirksamkeit nachgesagt wurde. Inzwischen liegen solche Wirksamkeiten jedoch zahlreich in wissenschaftlich valider Form vor.
Am Beispiel des Sekretolytikums Myrtol standardisiert verdeutlichen die Autoren den therapeutischen Stellenwert der pflanzlichen Präparate für die Praxis der Sinusitistherapie.

Wirkung: In einer Studie waren In-vitro-Sputumproben von Patienten mit Asthma bronchiale, chronischer Bronchitis und zystischer Fibrose untersucht worden. Schleimhautzellen sorgen mit ihren wellenförmig koordinierten Bewegungen für den Abtransport des Schleims. Die Schlagfrequenz dieser Zilien wird durch Myrtol beschleunigt, so dass die Transitzeit des Schleims verkürzt wird. Wirkung: Bei Mäusen ist festgestellt worden, dass mit steigender Myrtol-Dosis ein zunehmend schleimverflüssigender Effekt auftritt. Steigerung der mukoziliären Clearance: Aufgrund der genannten mukolytischen, sekretolytischen und sekretomotorischen Effekte wird der natürliche Reinigungsmechanismus der Schleimhäute unterstützt, d. Wirkungen: Antioxidantien sind Verbindungen, die Stoffe vor unerwünschter Oxidation und damit vor der Bildung ggf.

Natürliche Antioxidantien kommen vor allem in Pflanzen vor. Zusammenfassend kann das pflanzliche Mischdestillat Myrtol als primär schleimlösendes pflanzliches Arzneimittel mit mehreren Zusatzeffekten beschrieben werden. Dementsprechend kommt das Phytoarzneimittel primär bei Atemwegserkrankungen zur Anwendung wie bei akuter und chronischer Sinusitis sowie akuter und chronischer Bronchitis. Myrtol wird seit Jahrzehnten angewendet und ist in klinischen Studien geprüft worden. Vergleich zu einer Scheinbehandlung weniger nächtliche Schlafstörungen, so das Ergebnis einer ebenfalls randomisierten und doppelblinden Studie mit 413 Teilnehmern.

Hinsichtlich unerwünschter Ereignisse ergab sich kein Unterschied zwischen Placebo- und Myrtol-Gruppe. Bronchitis werden mit Myrtol statistisch signifikant und in relevantem Ausmaß reduziert, ebenso wie der Bedarf an Antibiotika. Zusammenfassend besitzt Myrtol sowohl bei akuten und chronischen Infektionen der oberen und unteren Atemwege anerkannte Wirknachweise. Auf der Grundlage der wissenschaftlichen Literatur empfehlen mehrere medizinische Fachgesellschaften die Anwendung von Myrtol bei Sinusitis als auch bei chronischer Bronchitis. Gelegentliche Nebenwirkungen von Myrtol sind Magen-Darm-Beschwerden, selten können Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auftreten. Selten kann es auch zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen.

Volker Schulz, Rudolf Hänsel, Mark Blumenthal, V. Effect of Myrtol standardized and other substances on respiratory tract: ciliary beat frequency and mucociliary clearance as parameters. Dissertation for the degree of Master of Research in Medicine. Division of Respiratory Medicine, Department of Medicine, Queen Mary Hospital, Hong Kong, 2007. Lenders: Pharmakodynamische Nachweismethoden zur Wirkung von ätherischen Ölen am oberen Respirationstrakt. Suitability of various methods as pharmacodynamic models for the investigation of the efficacy of mucolytic agents on the maxillary sinus, Naunyn-Schmiederberg’s Arch. European Position Paper on Rhinosinusitis and Nasal Polyps 2012.