Die Textilindustrie als Ausgangspunkt der industriellen Revolution PDF

Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus ist ein Werk von Max Weber. Es erschien im November 1904 und Juni 1905 in Form zweier Abhandlungen im Archiv für Sozialwissenschaften und Sozialpolitik, Bd. Motiv die Frage nach den Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen des Kapitalismus, dessen revolutionierende Die Textilindustrie als Ausgangspunkt der industriellen Revolution PDF Max Weber in allen bisher behandelten Arbeiten unter immer neuen Aspekten erforschte.


Författare: Markus Schüssler.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa – and. Länder – Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2, Philipps-Universität Marburg, Veranstaltung: Die Industrielle Revolution, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Entwicklung der Textilindustrie während beziehungsweise vor der industriellen Revolution kann in drei Perioden eingeteilt werden. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Ausgangssituation. Wie sah die Vorform der Fabrik aus und welche Rolle spielte die Textilindustrie in der präindustriellen Gesellschaft? Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit dem Beginn der industriellen Revolution (etwa 1780 bis 1840) und den Impulsen, die die Textilindustrie anderen Industriebranchen gab.
"Die "Mutter" der Industrialisierung ist die Textilindustrie. Mit ihr hat alles angefangen: die Mechanisierung und der technologische Fortschritt bis zur Technologiegläubigkeit, wirtschaftliche Prosperität, internationale Handelsexpansion und Verflechtung einerseits, aber auch Veränderung der Landschaft, Bevölkerungsakkumulation und -explosion, sozialer Abstieg bis zur Verarmung der Massen andererseits." Die Textilindustrie stellte vor der industriellen Revolution den größten Anteil der nichtagrarischen Produktion und war dadurch prädestiniert, den Ausgangspunkt derselben zu bilden. Sie war der Ausgangspunkt, nicht der Motor der industriellen Revolution. Diese These soll belegt werden. Die Gründe, warum die industrielle Revolution von der Textilindustrie und nicht von einer anderen Branche ausging, sollen aufgezeigt werden.
Der dritte Teil der Arbeit (etwa ab 1840-1900 mit dem Schwerpunkt 1875) beschäftigt sich mit folgenden Fragen: Welche Bedeutung hatte die Textilindustrie im Verlauf der industriellen Revolution? War sie im Vergleich zu den anderen Industriezweigen zurückgeblieben (quantitativ und qualitativ)? Wie war das Los der Textilarbeiter? Dieser Frage soll im letzten Teil der Arbeit nachgegangen

Jahren unter deutschen Historikern und Ökonomen geführte Diskussion über die Zusammenhänge zwischen religiösen und ökonomischen Entwicklungen. Den unmittelbaren Anknüpfungspunkt bildete dann eine empirische Studie seines Schülers Martin Offenbacher. Weber schrieb die Protestantische Ethik vor und nach seiner Reise in die USA von August bis November 1904. Weber mehrfach auf Gespräche und Beobachtungen während jener Reise Bezug nahm.

Die Ausgangsfrage lautet, weshalb die moderne Kultur gerade im Okzident entstanden sei und sich z. China oder Indien, also im Orient, entwickelt habe, bzw. Westeuropa nicht schon früher aufgetreten sei. Zwischen der protestantischen Ethik und dem Beginn der Industrialisierung bzw. Kapitalismus in Westeuropa besteht nach Weber ein enger Zusammenhang.

Besonders wichtig ist ihm die Frage nach der Bedingung der Entstehung einer Wirtschaftsgesinnung: des Ethos einer Wirtschaftsform, durch bestimmte religiöse Glaubensinhalte. Zur gleichen Zeit beschäftigen sich zwei weitere Wissenschaftler mit ähnlichen Themen. Beispiele in Erinnerung rief, sodann 2. Ausführungen über die Bedeutung des asketischen Protestantismus auf die sozial-politische Ethik, d. Analyse über den Einfluss des asketischen Protestantismus auf die Entwicklung des philosophischen und wissenschaftlichen Empirismus. Die Einschätzung der Berufe wandelt sich bei Luther von der Anschauung, dass die Individuen in jedem Stande selig werden können, es also sinnlos ist, auf die Art des Berufes wert zu legen, zu der Anschauung, dass der Beruf eine von Gott gestellte Aufgabe ist. Handelsvolumen zu Luthers Zeit die Bedeutung der Berufsarbeit fördert.