Die Schlacht von Zenta PDF

In der Schlacht bei Die Schlacht von Zenta PDF errangen kaiserliche Truppen unter dem Oberbefehl von Prinz Eugen von Savoyen bei Zenta an der Theiß am 11. Niederlage der Osmanen bei der Zweiten Wiener Türkenbelagerung in die Offensive.


Författare: Gottfried Reiter.
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Schlacht von Zenta vom 11. September 1697. Es wird forschungsleitend der Frage nachgegangen, inwieweit diese Schlacht den Konflikt zwischen Österreich und den Osmanen sowie den Untergang des Osmanischen Reiches in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts widerspiegelt. Bei der Bearbeitung werden vor allem die Parameter des Risikomanagements, der Führungsleistung sowie die sich daraus ergebenden Erfolgsaussichten herausgearbeitet. Das Projekt ist hauptsächlich in die österreichische Militärgeschichte eingebettet. So wird nicht nur die Schlacht von Zenta, sondern auch der langjährige Konflikt zwischen den Habsburgern und den Osmanen beschrieben.

1697, als der Pfälzische Erbfolgekrieg beendet war, auf den osmanischen Kriegsschauplatz zurück. Der bisherige Oberbefehlshaber, Kurfürst Friedrich August von Sachsen, legte sein Kommando nieder, weil er nach dem Tode von Johann III. Sobieski zum König der Polen gewählt worden war. Nach dieser Empfehlung wurde Prinz Eugen am 5.

Juli 1697 zum Oberbefehlshaber der Armee in Ungarn ernannt. Laut Starhemberg war die Armee in einem schlechten Zustand: Von der Sollstärke von 70. 000 kampffähig, die Kriegskasse war leer und die Verpflegung miserabel. Eugens erste taktische Maßnahme war das rasche Zusammenziehen der in Oberungarn und Siebenbürgen operierenden Truppen, um eine möglichst große Streitmacht gegen die Türken aufbieten zu können. Aus Peterwardein kam die Meldung, dass sich der Sultan mit seiner Armee und der gesamten Donauflottille bereits in Belgrad befinde. Als man vor der Festung eintraf, war die türkische Streitmacht vor Ort. Den ganzen August hindurch fanden nur taktische Manöver zwischen den Streitmächten im Großraum Peterwardein statt.

Die Osmanen versuchten weder die Erstürmung der Burg noch eine offene Feldschlacht, da Eugen die Schlacht immer nur in Reichweite der Festungsgeschütze anbot. Da gelang der kaiserlichen Kavallerie, die ständig Feindberührung hielt, die Gefangennahme eines türkischen Offiziers. O weh, o weh, jetzt ist es soweit, dass der Ehre des Erhabenen Reiches Abbruch geschehen muss! Schlacht bei Zenta, darüber die Madonna von Pötsch, deren Fürsprache der Sieg zugeschrieben wurde. September 1697 bot sich an der Theiß bei Zenta folgendes Bild: Am diesseitigen, westlichen Ufer befand sich ein aus Schanzen und Erdwällen errichteter türkischer Brückenkopf, der die Flussüberquerung sicherte. Giaurenreiter hatten die Infanteristen hinter sich aufs Pferd genommen, und so waren sie in höchster Schnelligkeit herangerückt.

Eugens Truppen eröffneten direkt aus der Bewegung heraus den Angriff und gingen halbmondförmig gegen die Verteidigungsstellung der Osmanen vor. Als etwas nördlich der Pontonbrücke Sandbänke im Fluss erkennbar wurden, nutzte Eugen diese Gelegenheit sofort aus und ließ diese besetzen, um die türkische Abwehrstellung auch in ihrem Rücken unter Beschuss zu nehmen. Paschas und Offiziere sich gefunden, welche viel Geld versprochen haben, und befinden sich daher gar wenig Gefangene in unserer hand. Nach dem Sieg bei Zenta überreichte Prinz Eugen dem Kaiser persönlich die Stücke, die in der Schlacht bei Zenta erbeutet wurden. Das wichtigste Beutestück war wohl das Siegel des Sultans Mustafa II. Der Sieg war vollständig und umfassend, der Name Prinz Eugens wurde danach in ganz Europa zu einem Begriff. Der nach Temesvár fliehende Sultan verlor an die 25.