Die organische Tageswertbilanz PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Gewinn oder Ergebnis ist in der Wirtschaftswissenschaft der Überschuss der Erträge über die Aufwendungen eines Unternehmens. Der Begriff des Gewinns ist die organische Tageswertbilanz PDF der Betriebswirtschaftslehre nicht eindeutig definiert, sondern hängt vom jeweiligen Definitionszweck ab.


Författare: Fritz Schmidt.

Das vorliegende Werk "Die organische Tageswertbilanz" von Prof. Dr. Dr. h. c. Schmidt stellt einen unveränderten Nachdruck der im Jahre 1929 erschienenen dritten Auflage dar. Prof. Schmidt hatte uns gebeten, diesen unveränderten Nachdruck vorzunehmen. Während der Drucklegung entriß uns der Tod den Schöpfer dieses Standardwerkes, das wir hiermit den Verehrern und Freunden sowie dem großen Schülerkreis des verewigten Nestors der Betriebswirtschafts·· lehre zugänglich machen. Der Verlag Vorwort zur ersten Auflage Wenn in einer Frage, die derzeit sicherlich im Mittelpunkte des Interesses aller betriebswirtschaftlichen Praktiker wie Theoretiker steht, das Wort ergriffen wird, so bedarf dies, nach den zahlreichen Äußerungen aus beiden Personen­ kreisen, eines guten Grundes. Er liegt für den Verfasser in der überzeugung, daß so tiefwirkende Einflüsse auf die Betriebswirtschaft, wie die der Geldent­ wertung und der Umstellung der Produktion, nicht mit Flickmaßnahmen gegen­ über den einzelnen Auswirkungen abgetan werden können, sondern daß grund­ sätzliche Erkenntnis der Zusammenhänge vonnöten ist. Erleichtert wird diese durch die Vergröberung, welche viele sonst unbemerkt unter der Oberfläche wirkende Kräfte der Wirtschaft durch den Umsturz erfahren haben. Die Öko­ nomik der Kriegswirtschaft, in ihrer Gesamtheit eine Konzentration des Ge­ schehens, wie sie der Historiker zurückblickend kaum für Zeiträume vieler Jahrhunderte wieder aufzudecken vermag, bietet der theoretischen Betriebs­ forschung die wertvollsten Ausgangspunkte. Eine Frucht von diesem Baum ist die organische Bilanz, als ein Versuch der Lösung aller Gegenwartsprobleme der betriebswirtschaftlichen Rechnungsführung aus dem Grundsatz der Erhal­ tung des relativen Wertes der Unternehmung heraus.

Im Rechnungswesen ist die Gewinndefinition weitgehend unumstritten. Die Gewinnerzielungsabsicht der Kaufleute wird durch den erzielten Gewinn verwirklicht. Der Gewinn gab der Gewinn- und Verlustrechnung ihren Namen. Begrifflich ist die Verwendung des Gewinns von dem Gewinn als solchem zu unterscheiden, was in dem entsprechenden Sprachverständnis ausgedrückt wird. Für Kapitalgesellschaften hat sich ein besonderes Begriffsverständnis entwickelt.

Das deutsche Aktienrecht, das seit 1883 einem grundlegenden Wandel unterworfen wurde, sieht vor, dass die Aktionäre über die Verwendung des Gewinns entscheiden. In der Betriebswirtschaftslehre begnügte man sich nicht mit einem bloßen Güterzuwachs. Für ihn wird bilanziert, um den erzielten Gewinn zu ermitteln. Das Einkommensteuergesetz hat sich 1934 in einer Legaldefinition für einen bilanziellen Gewinnbegriff entschieden. Gewinn wird auch als Profit bezeichnet, oft im abwertenden Sinn.

Für Karl Marx war der Begriff des Profits ein Zentralbegriff seiner Theorien. Das deutsche Aktienrecht unterscheidet zum Beispiel zwischen den Begriffen Gewinn und Jahresüberschuss. Der Jahresüberschuss wird oft auch als Gewinn nach Abzug der Steuern bezeichnet. Merkmal des Betriebes in der Theorie der Marktwirtschaft. Gewinnbegriffe wird in der Betriebswirtschaftslehre der Begriff des Erfolgs bevorzugt. Die Ermittlung des Gewinns erfolgt in den als Erfolgsrechnung bezeichneten Systemen des Rechnungswesens. Je nach Zweck und Ausgestaltung der Erfolgsrechnung wandelt sich der konkrete Inhalt des jeweils verwendeten Gewinnbegriffs.

Die Aussagekraft des Gewinns als betriebswirtschaftliche Kennzahl ist zunächst gering, solange kein Bezug zu anderen Größen hergestellt wird, z. Höhe des Kapitals, das zur Erzielung des Gewinns diente. Gewinn die Differenz zwischen Erlös bzw. 2 HGB eine Gegenüberstellung der Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres. Die Begriffe Aufwand und Ertrag beziehen sich deshalb stets auf den handelsrechtlichen Gewinn bzw. Gewinn ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Betriebsvermögen am Schluss des Wirtschaftsjahres und dem Betriebsvermögen am Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres, vermehrt um den Wert der Entnahmen und vermindert um den Wert der Einlagen. 162 AO die Besteuerungsgrundlagen zu schätzen.