Die Ordensregel der Johanniter/Malteser PDF

Der Krak des Chevaliers die Ordensregel der Johanniter/Malteser PDF einer Rekonstruktionszeichnung des 19. Ausbaustufe um 1290 mit zahlreichen Bauten der Mamluken.


Författare: Gerhard T. Lagleder.

Nach dem Untergang der Kreuzfahrerstaaten wurde der Sitz des Ordens zunächst 1291 von Jerusalem nach Zypern verlegt und 1309 nach Rhodos. In der Zeit auf Rhodos wurden die Ritter auch Rhodesier genannt. Im Jahr 1538 entstand ein protestantischer Zweig des Ordens, der bis heute Johanniterorden genannt wird. Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist eine Hilfsorganisation dieses evangelischen Ordenszweigs. Der Orden ging aus einem 1048 erstmals erwähnten Pilgerspital, dem Muristan hervor, das von Kaufleuten aus Amalfi bereits lange vor dem ersten Kreuzzug gestiftet worden war. Hospital angeschlossen, welches in seinen verschiedenen Gebäuden eine Vielzahl von Schwachen und Kranken sammelt, pflegt und wiederherstellt, was einen hohen Kostenaufwand bedeutet.

In der Zeit, in der ich selber dort war, betrug, wie ich von den dienenden Brüdern selbst erfuhr, die Zahl der Kranken bis an die zweimal Tausend. Er war der Leiter der Spitalsbruderschaft, die das Pilgerhospital in Jerusalem betrieb, als der Erste Kreuzzug Jerusalem eroberte. In der Folgezeit gewann die Spitalsbruderschaft erheblichen Zulauf. Der Orden bestand damals aus Rittern, den Kirchendienst übernahmen Priester, mit der Krankenpflege waren auch nichtadelige Brüder betraut. Raimund selbst nannte sich noch Meister, der Titel Großmeister wurde erst 1267 von Papst Clemens IV. Zunächst trugen die Johanniter eine einfache schwarze Mönchskutte. Als der ursprüngliche Hospitaldienst immer mehr durch den bewaffneten Schutz von Pilgern und den Kampf in Kreuzzugsgebieten ergänzt wurde, trugen sie ab dem 13.

Jahrhundert einen schwarzen Übermantel mit einem weißen Kreuz darauf, das in acht Spitzen endete. Neben den adeligen Ordensrittern dienten auch eine große Zahl Nichtadelige dem Orden. Hatte der Orden bis dahin das Ziel, kranken Mitmenschen zu dienen, trat als zweiter Auftrag des Ordens die Bekämpfung des Unglaubens und der Schutz der Pilger hinzu. 1136 wurde den Johannitern erstmals eine Burg anvertraut, die im Jahr zuvor an der Straße von Askalon nach Jerusalem errichtete Burg Gibelin. Jahrhunderts wurde es üblich, dass die Ordenskämpfer in Kriegszeiten einen roten Mantel mit weißem Kreuz trugen. In der Zeit von Rhodos wandelte sich diese Kreuzesform zu einem Kreuz mit eingekerbten Spitzen. Die Krankenversorgung verschaffte der Hospitalbruderschaft große Bekanntheit.

Februar 1113 erließ Papst Paschalis II. Privileg Pia postulatio voluntatis, in dem der Orden von der Pflicht der Zehntabgabe entbunden und unter päpstlichen Schutz gestellt wurde. Seine Besitzungen in Europa und in Outremer wurden ihm bestätigt. Ordensritter übernahmen auch die Verwaltung des Ordensbesitzes außerhalb des Mittelmeerraumes. Die Erlöse aus den Besitzungen wurden zum Teil an den Orden selbst abgeführt, zum Teil ermöglichten sie die Versorgung der Ritter vor Ort als Pfründe.

1156 dem Orden alle Besitzungen im Heiligen Römischen Reich. 1185 stellte er den Orden unter seinen Schutz und erließ ihm die Zahlung sämtlicher Steuern. Priorate, die wiederum in Balleien und Kommenden unterteilt waren. Jahrhunderts blieb diese Organisationsstruktur im Wesentlichen unverändert. 1187 fiel Jerusalem in die Hände des Sultans Saladin, so dass der Orden seinen Hauptsitz 1191 nach Akkon verlegen musste. 1224 waren die Johanniter dort so stark, dass ihnen die Verwaltung der Stadt übergeben wurde. Akkon wurde durch unterirdische Festungsanlagen verstärkt.

Von dort aus wurden sowohl die Aktivitäten bei der Verteidigung des Heiligen Landes als auch bei der Reconquista in Spanien gelenkt. Mit dem endgültigen Fall Jerusalems am 23. August 1244 sowie der Schlacht von Gaza am 17. Personell wurde der Orden sehr geschwächt. Der Orden machte eine Phase der Orientierungslosigkeit durch. Mehrere Generalkonvente zwischen 1292 und 1294 brachten keine Ergebnisse. 1296 wurde der Papst darum gebeten, seiner Aufsichtspflicht dem Orden gegenüber nachzukommen.