Die moderne Kulturlandschaft PDF

Taubenhäuser dienen der Haltung von Haustauben. Sie wurden häufig in Sachsen und darüber hinaus, besonders auf Ritter- und Bauerngütern, aufgestellt. Im nordostbayerischen Raum wurden Taubenräder, aus Stroh geflochtene, auf einem Die moderne Kulturlandschaft PDF drehbar gelagerte Taubenhäuser, errichtet. Achteckiges Taubenhaus mit verschlossenen Fluglöchern im Bergischen Freilichtmuseum Lindlar.


Författare: Alexander Gubisch.
Im Zuge seiner Tätigkeiten als Kulturveranstalter sah sich der Verfasser mit zahlreichen Schwierigkeiten konfrontiert. Der dabei entstandene Unmut über ungerechte Behandlungen, Missstände oder gescheiterte Projekte veranlassten ihn, sich mit den Rahmenbedingungen der Kultur auseinanderzusetzen. Die entstandene Arbeit untersucht historische Entwicklungen, politische Umstände und soziale Zusammenhänge. Ihr Ziel ist es, die Auswirkungen auf die Kulturlandschaft herauszufinden und neue Wege aufzuzeigen, damit die Unterhaltungskultur genauso wie die Hochkultur auch in Zukunft vielfältig bleibt. Das Untersuchungsergebnis soll Politiker und Verantwortliche animieren, ihre eigenen Entscheidungen und Position zu hinterfragen. Die Arbeit soll die Wichtigkeit der politischen Handlungen für die gesellschaftliche Entwicklung verdeutlichen und Verständnis und Bewusstsein schaffen, damit das kulturelle Angebot auch nachfolgenden Generationen in gleichem Umfang zur Verfügung steht.

Die Form des Häuschens kann vier-, sechs-, achteckig oder auch rund sein. Die Dachbedeckung besteht aus mit Dachpappe benagelten Brettern, aus Ziegel oder Schiefer. Für das Taubenhaus übernahm man die häufig bestehende Hausform: das hölzerne Langhaus mit strohgedecktem Satteldach, das zum Schutz vor Katze, Marder, Iltis und Wiesel auf Pfähle gestellt wurde. In der statisch einfachsten Lösung wurde das Haus auf vier Säulen gestellt. Später beschränkte man sich auf zwei Säulen mit seitlichen Verstrebungen. Taubenhaus mit quadratischem Grundriss im bayerischen Anzing, Anfang 20.

Einfaches Taubenrad im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim. Taubenräder, auch Taubenradhäuser oder Radkobel, sind eine besondere Form des Taubenhauses, dem ein Wagenrad als Boden dient. Dieses ist waagerecht mit einem Achsstumpf verbunden und wird, wie das Taubenhaus, auf einen Pfosten aufgesetzt. Das Wagenrad ist mit der Grundplatte verbunden, in die senkrechte Stäbe eingesetzt sind, um die ein Flechtwerk aus Stroh gewunden ist. Zur Zierde hängen an einigen Taubenrädern gedrechselte kleine Holzglocken, Eicheln oder Tannenzapfen. Zur individuellen Ausschmückung wird auch das Dach genutzt: einige besitzen Erker mit Türmchen und Kugeln oder Wetterfahnen. Gestanzte Kupferblechstreifen dienen ebenfalls diesem Zweck.

In: Gottlob Neumeister: Das Ganze der Taubenzucht. Auflage im Text zeitgemäß umgearbeitet und herausgegeben von Gustav Prütz. In: Johann Paul Kolbeck: Abhandlung über Taubenzucht. Hand- und Lehrbuch der Rassenkunde, Zucht, Pflege und Haltung von Haus-, Hof- und Ziergeflügel. Haltung, Züchtung und Nutzung des Geflügels.

Karl Bedal: Taubenhäuser im nordöstlichen Bayern und im Egerland. Angelika Halama: Taubentürme und Geflügelhäuser in Mecklenburg-Vorpommern. Bedeutung und Bewertung von Landmarken in der Kulturlandschaft. In: Kurt Vogel: Biologie, Haltung, Fütterung. Ein Fachbuch für Züchter und Halter von Haustauben, Wildtauben, Sport- bzw. Klaus Kahn: Einmalig: die fränkischen Taubenräder.

Diese Seite wurde zuletzt am 16. September 2018 um 11:51 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Auf dieser Seite sind nach Staaten geordnet die UNESCO-Welterbestätten in dem Kontinent Europa aufgelistet.

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