Die Leistungsbeurteilung in der Personalführung PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Eignungsdiagnostik ist ein Sammelbegriff für Grundsätze, Verfahren und Die Leistungsbeurteilung in der Personalführung PDF zur Erfassung von Kompetenzen und Verhaltenstendenzen mit Bezug auf Bildungswege oder berufliche Tätigkeiten. Die Eignungsdiagnostik wird für Entscheidungen oder Empfehlungen zur Auswahl, Platzierung oder Klassifikation eingesetzt. In der Eignungsdiagnostik finden sich mehrere Herangehensweisen für die Erfassung und Einschätzung der Eignung einer Bewerberin oder eines Bewerbers: der Eigenschafts-, der Simulations- und der Biographieansatz.


Författare: D. Weckmann.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL – Personal und Organisation, Note: 1,7, Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln, Veranstaltung: Praxis der Personalführung, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Heutzutage erscheint die Leistungsbeurteilung eine der wichtigsten Formen der Personalbeurteilung in unserer leistungsorientierten und -motivierten Gesellschaft zu sein. Insbesondere im Unternehmen, das eine minimierte Version unserer Leistungsgesellschaft darstellt, ist eine Leistungsbeurteilung ein elementares und häufig angewandtes Instrument der Personalführung. Sie dient einerseits der Feststellung der Leistung des Mitarbeiters und der darauf basierenden Gehalts- und Lohnfindung, aber andererseits auch der Vergleichbarkeit der Mitarbeiter untereinander, um das Humankapital des Unternehmens optimal nutzen zu können.
Ein Blick in die Literatur und die unternehmerische Praxis zeigt, wie komplex die Thematik der Leistungsbeurteilung ist und wie unterschiedlich Autoren als auch Unternehmen mit ihr umgehen. Aufgrund dieser vielfältigen und verschiedenen Sichtweisen, möchten wir versuchen in den nachfolgenden Kapiteln möglichst viele Aspekte aufzugreifen und ein umfassendes Bild der Leistungsbeurteilung darzustellen.

Aussagekräftige Eignungsdiagnostik ist dabei immer ein Prozess. Intelligenz oder Konzentrationsfähigkeit, Persönlichkeitszüge, Einstellungen, Interessen usw. Grundlage für den Erfolg einer Person bilden. Beim Simulationsansatz werden konkrete Situationen des arbeitstypischen Alltags genutzt um das Verhalten des Bewerbers in eben solchen zu ermitteln. Durch die realitätsnahe Simulation solcher Aufgaben oder Probleme soll die Leistungsfähigkeit des Bewerbers bei konkreten beruflichen Herausforderungen erfasst werden.

Bekannte Beispiele sind Gruppendiskussionen, Postkorb-Übungen und auch Arbeitsproben. In der jüngeren Zeit werden häufig auch computergestützte Problemsimulationen eingesetzt. Verhalten eine Voraussage über das zukünftige Verhalten getroffen werden. Der trimodale Ansatz meint den gemeinsamen Einsatz der drei anderen Herangehensweisen und soll somit eine facettenreiche Betrachtung eines Bewerbers ermöglichen.