Die Karolinger als Stammväter Europas PDF

Die älteste erhaltene Darstellung eines mittelalterlichen Adelsgeschlechtes entstand wohl in der alten welfischen Grablege, dem Die Karolinger als Stammväter Europas PDF Weingarten, in den letzten Jahrzehnten des 12. Fulda, Hochschul- und Landesbibliothek, Handschrift D 11, fol.


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Die Welfen sind neben den Kapetingern und den Reginaren das älteste noch existierende Hochadelsgeschlecht Europas. 1692 erlangte die im Teilfürstentum Calenberg-Göttingen regierende Linie die Kurfürstenwürde von Hannover. Die burgundischen Welfen stammen nach der weithin akzeptierten Ansicht Josef Fleckensteins aus der fränkischen Herrschaftsschicht und treten urkundlich erstmals im 8. Sohn Konrads, wurde Graf im Linzgau und Alpgau und ist der Stammvater der schwäbischen Welfen, wobei die familiären Zusammenhänge nicht nur zwischen ihm und Konrad, sondern auch zwischen ihm und seinen Nachkommen nicht genau bekannt sind. Gemahlin Ottos des Großen, Tochter des Welfen Rudolf II. Die schwäbischen Welfen gründeten ihre Macht auf umfangreichen Allodial- und Lehnsbesitz in Schwaben, Rätien und Bayern. Name und Besitz der Welfen gingen auf den Sohn seiner Schwester Kunigunde oder Kunizza über, die etwa zwanzig Jahre zuvor den italienischen Markgrafen Alberto Azzo II.

Welfin, und ihr Gemahl Alberto Azzo II. Sohn Kunigundes und Alberto Azzos, wurde im Jahr 1070 von König Heinrich IV. Der sich aufgrund dieser Position andeutende Schritt zum Königtum gelang den Welfen jedoch nicht. Anstelle Heinrichs wurde 1138 der Staufer Konrad III. Heinrichs Machtfülle und sein Temperament erschienen den anderen Fürsten zu bedrohlich. Nach dem Tod Heinrichs des Stolzen übernahm zunächst sein Bruder Welf VI.

Führung des Hauses und die Verwaltung der welfischen Stammgüter in Schwaben, da Heinrich der Löwe, der einzige Sohn Heinrichs des Stolzen, noch nicht volljährig war. 1142 gelang es ihm, von Konrad III. Schon um 1120 war Judith, die Schwester Heinrichs des Stolzen und Welfs VI. Friedrich von Staufen, Herzog von Schwaben, verheiratet worden, um einen Ausgleich zwischen Staufern und Welfen zu bewirken. Ein letztes Aufflackern der welfischen Opposition war die Wahl Ottos IV. Sohn Heinrichs des Löwen, 1198 zum Gegenkönig zu Philipp von Schwaben. Nach dessen Ermordung 1208 wurde Otto 1209 durch Papst Innozenz III.