Die Kaiserkrönung Karls des Großen PDF

Fragment eines Wandgemäldes aus dem Hansasaal des Kölner Rathauses um 1360. Sowohl in der väterlichen Linie seines Vaters, dem Haus Die Kaiserkrönung Karls des Großen PDF-Arlon, dessen mütterlicher Linie, dem Haus Namur, als auch unter den Přemysliden wurde er der erste Träger des Namens Karl. Die Luxemburger unterhielten seit langer Zeit gute Kontakte zum französischen Hof, sodass es der französische König Karl IV.


Författare: Briela Jahn.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa – and. Länder – Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Universität Stuttgart, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Literatur des Mittelalters wird ein Ereignis häufig herausgestellt. Es handelt sich um die Kaiserkrönung Karls des Großen. Karl der Große war vom 9. Oktober 768 bis zu seinem Tod im Jahre 814 König des fränkischen Reiches. Am 25. Dezember 800 wurde ihm in Rom durch Papst Leo III. die Kaiserwürde des römischen Reiches verliehen. Mit dieser Krönung entstand das mittelalterliche Kaisertum, das bis ins Jahr 1806 fortbestehen sollte. Dieses geschichtlich wichtige Ereignis ist allerdings umstritten. Einigen Quellen zufolge, stellt sich die Kaiserkrönung als ein Akt der Dankbarkeit von Papst Leo III. dar, der von seinen Widersachern in Rom verfolgt wurde. Damit einhergehend sind die Meinungen, dass Karl der Große von der Krönung völlig überrascht gewesen sei und niemals nach der kaiserlichen Macht gestrebt habe. […] Die vorliegende Arbeit versucht diesen Sachverhalt zu klären. Dabei soll zunächst auf die Umstände und die zeitliche Einordnung der Krönung eingegangen werden. Anhand von drei Quellen und ausgesuchter
Sekundärliteratur zu diesem Thema, wird anschließend versucht, die
Konsequenzen dieser Krönung sowohl für den regierenden Papst als auch für Karl den Großen herauszustellen. Des weiteren soll der Ablauf der Krönungszeremonie am Weihnachtstag des Jahres 800 heraus gestellt und die Kritik an diesen Darstellungen detailliert herausgearbeitet werden.

45 begleitete er seinen Vater auf Preußenfahrten. Johann faktisch völlig aus der Regierung zurück. Im selben Zeitraum spitzte sich der Konflikt zwischen Ludwig dem Bayern und seinen Gegnern im Reich immer mehr zu. Karl hatte sich jedoch frühzeitig und unter nicht geklärten Umständen zurückgezogen. September 1347 folgte er seinem Vater als König von Böhmen nach. Karl konnte sich gegen Günther von Schwarzburg rasch durchsetzen. Noch im Mai 1349 verzichtete der schwache Gegenkönig in einem Vertrag auf seinen Titel und starb bald darauf.

Gleichzeitig erreichte die Pestwelle ihren Höhepunkt. Die auch Schwarzer Tod genannte Epidemie entvölkerte ganze Landstriche, deren Einwohnerschaft teilweise um mehr als ein Drittel zurückging. 1354 zog Karl, dessen Kommen Cola di Rienzo, der einige Zeit in Prag geweilt hatte, immer wieder angemahnt hatte, mit einem nur kleinen Heer nach Italien. Januar 1355 in Mailand mit der eisernen Krone der Lombardei krönen. Seine Kaiserkrönung wurde in Rom am 5.

Seine Italienpolitik war im Großen und Ganzen ineffektiv, denn Karl gab sich mit der Kaiserkrone zufrieden. Im Westen tat Karl kaum etwas, um der dortigen Expansionspolitik des Königreichs Frankreich, mit dessen Königshof er gute Beziehungen pflegte, entgegenzuwirken. Die Goldene Bulle Kaiser Karls IV. 1354 starb Karls Großonkel Balduin von Luxemburg, der sich als die wichtigste Stütze des Kaisers im Westen erwiesen hatte. Der wohl folgenreichste Schritt in Karls Regierung, die Verabschiedung der Goldenen Bulle 1356, war denn erst nach schwierigen Verhandlungen möglich. Es ist in der Forschung allerdings strittig, ob Karl damit einen Erfolg verbuchen konnte oder ob es nicht eher ein Erfolg der Kurfürsten war, die damit Karls Bestrebungen zu einem hegemonialen Königtum einen Riegel vorschoben.

Wie die Geschichte gezeigt hat, konnte sie sowohl von den Kurfürsten als auch von der kaiserlichen Regierungsgewalt zum jeweiligen Vorteil genutzt werden. Im Norden wurde Karl auf die Hanse aufmerksam und besuchte 1375 als erster römisch-deutscher König seit Friedrich I. Karl in der alten Burg eine Kaiserpfalz ein. Der Kaiser, der persönlich fromm war und immer versucht hatte, im Einklang mit dem Papst zu regieren, konnte nichts mehr unternehmen, um diese Kirchenspaltung zu verhindern, entschied sich aber für den römischen Papst. Nachdem Karl 1344 für die Erhebung des Prager Bistums zum Erzbistum gesorgt hatte, leitete er den Baubeginn des gotischen St. 1355 am Widerstand des einheimischen Adels. Das Heilige Römische Reich zur Zeit Karls IV.

Karl war ohne Zweifel der erfolgreichste Hausmachtpolitiker des Spätmittelalters. Von nun an war jeder nachfolgende König auf seine Hausmacht angewiesen. Das Haus Luxemburg war nun fast unangreifbar geworden. Nach dem Tod des Kaisers am 29. November 1378 wurde sein Leichnam elf Tage lang im Auditorium der Prager Burg aufgebahrt. Vier Tage dauerten die anschließenden Begräbnisfeierlichkeiten, bei denen der Tote unter Begleitung von 7.

September 1347 König von Böhmen als Karl I. Zweite Wahl zum römischen König am 17. Juni 1349 in Frankfurt am Main, Krönung am 25. April 1355 römisch-deutscher Kaiser als Karl IV.