Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung / 1957 PDF

Die deutsche Nationalhymne besteht seit 1991 aus der dritten Strophe des Liedes der Deutschen von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. 71 gab es keine offizielle Nationalhymne. Heil dir im Siegerkranz wurde aber oft bei wichtigen Anlässen gespielt. Nach dem Zweiten Weltkrieg die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung / 1957 PDF die Alliierten das Lied der Deutschen nicht, aber in der amerikanischen Zone war das öffentliche Singen untersagt.


Författare: Hartmut Weber.
Bei den Bundestagswahlen vom September 1957 errang die CDU/CSU die absolute Mehrheit der Sitze im Bundestag und stellte mit Konrad Adenauer erneut den Bundeskanzler. In diesem Jahr rückten Atombewaffnung und Wiedervereinigungspolitik ins Zentrum der parteipolitischen Auseinandersetzung, wichtige Themen waren ferner die Errichtung einer europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, die Aufnahme von Wirtschaftsverhandlungen mit der Sowjetunion und der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Jugoslawien, das die DDR unmittelbar nach der Wahl anerkannt hatte.

Die Nationalhymne ist als staatliches Symbol in besonderer Weise vor Verunglimpfung geschützt. Die erste und zweite Strophe sind nicht geschützt und auch nicht verboten. Gerade das Singen der ersten Strophe führt jedoch zu negativen Reaktionen in der Gesellschaft. Der Text der Hymne ist die dritte Strophe des Gedichts Das Lied der Deutschen, verfasst von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1841 auf Helgoland. 1797 in Wien zu Ehren des römisch-deutschen Kaisers Franz II. Die traditionsreichen Worte Einigkeit und Recht und Freiheit fanden sich auf dem Rand der 2-DM- und 5-DM-Münzen. Heute sind sie auf dem Rand der deutschen 2-Euro-Münzen zu lesen.

Als ältestes deutschsprachiges Lied mit Charakter einer Volkshymne kann Prinz Eugen, der edle Ritter, verfasst 1719, angesehen werden. Bei offiziellen Anlässen wurde jedoch meist die Kaiserhymne gespielt, bei der Übergabe von Helgoland am 10. August 1890 aber auch das dort verfasste Hoffmann’sche Lied. Dieses fand in der Folgezeit immer größere Verbreitung und wurde zu Beginn des 20. Im Ersten Weltkrieg wurden verstärkt patriotische Lieder gesungen, umgetextet oder für Propagandazwecke vereinnahmt, so wie das Deutschlandlied mit dem Langemarck-Mythos.

Mit der Revolution von 1918 verlor die Kaiserhymne ihre Bedeutung. Die Suche nach einer neuen Hymne für die Weimarer Republik ging schleppend voran. Es dauerte aber noch gut zwei Jahre bis zur amtlichen Proklamation der neuen Hymne. Am Vorabend des Verfassungstages, am 10. August 1922, erklärte Reichspräsident Friedrich Ebert das Lied der Deutschen mit allen drei Strophen zur Nationalhymne des Deutschen Reiches. Deutsche Münzen, die 1923 aus Aluminium in den Stückelungen 200 Mark und 500 Mark geprägt und als Inflationsmünzen der Weimarer Republik in Umlauf gebracht wurden, haben auf ihrer Rückseite den Reichsadler mit der Umschrift Einigkeit und Recht und Freiheit. Im Dritten Reich wurde nur noch die erste Strophe gesungen, direkt gefolgt vom Horst-Wessel-Lied, die zusammen anstelle einer einheitlichen Hymne genutzt wurden.

Nach der deutschen Kapitulation im Mai 1945 verbot der Alliierte Kontrollrat den Gebrauch charakteristischer nationalsozialistischer oder militärischer Grußformen. Für das diplomatische Protokoll wurde aber eine offizielle Hymne benötigt. Bundespräsident Heuss gab schließlich dem Drängen des Bundeskabinetts nach, die dritte Strophe zur Nationalhymne zu machen. Er machte stattdessen einen Formulierungsvorschlag für einen Brief Adenauers an ihn und für seine Antwort darauf.

Dies ist ein ungeschriebenes Recht, das dem Amt des Staatsoberhauptes innewohnt. Die Wahl der dritten Strophe zeigte in der Praxis, in der meist nur Musik per Kapelle oder Tonträger gespielt wurde, zunächst kaum Auswirkungen. Die Annahme der Hymne in der Öffentlichkeit zeigte sich eher bei Sportveranstaltungen durch den Grad der Beteiligung des Publikums per Mitsingen. In der DDR wurde bereits am 5. November 1949 das von Johannes R. In der Bundesrepublik wurden Plagiatsvorwürfe laut, nach denen Eisler die ersten Noten des Stücks Goodbye Johnny von Peter Kreuder übernommen habe.

Im Vereinigungsprozess setzten sich einige Bürgerinitiativen und verschiedene Medien erfolglos für die Kinderhymne Brechts als neue deutsche Nationalhymne ein. Während der Verhandlungen zum Einigungsvertrag 1990 schlug Lothar de Maizière, Ministerpräsident der DDR, vor, die dritte Strophe des Deutschlandliedes mit dem Becher-Text Auferstanden aus Ruinen zu verbinden. Strophe des Liedes der Deutschen von Hoffmann von Fallersleben mit der Melodie von Joseph Haydn ist die Nationalhymne für das deutsche Volk. Aus dem Brief von Bundespräsident v. Weizsäcker an Bundeskanzler Kohl vom 19. Der Wille der Deutschen zur Einheit in freier Selbstbestimmung ist die zentrale Aussage der 3.