Die Jesus-Geschichte als Repräsentation des Erhöhten PDF

Gandhi ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Jahrhunderts setzte sich Gandhi in Südafrika gegen die Rassentrennung und für die Gleichberechtigung der Inder ein. Danach entwickelte er sich ab Ende der 1910er Jahre in Indien die Jesus-Geschichte als Repräsentation des Erhöhten PDF politischen und geistigen Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung. Gandhi musste in Südafrika und Indien insgesamt acht Jahre in Gefängnissen verbringen.


Författare: Markus Schnauss.
Lange Zeit wurde Lukas weithin als der Historiker unter den Evangelisten angesehen, der Glaubensgewissheiten vornehmlich in der Rückschau auf die Zeit Jesu zu finden glaubte. Bekenntnis schien für ihn nur von diesem Rückblick sowie der Vorausschau auf die Parusie bestimmt. Eine gegenwärtige Erfahrung des Heils sei bei Lukas fast völlig zurückgetreten. Die Studie sucht in Auseinandersetzung mit dieser Sicht der Lukasschriften eine Perspektive zu erarbeiten, die die Darstellung des Jesusweges zwar als Bewahrung der Tradition versteht, zugleich aber die Jesusgeschichte als „Repräsentation des Erhöhten“ und damit als bleibend aktuelle Anrede an den Leser aufnimmt.

Schon zu Lebzeiten war Gandhi weltberühmt, für viele ein Vorbild und so anerkannt, dass er mehrmals für den Friedensnobelpreis nominiert wurde. In seinem Todesjahr wurde dieser Nobelpreis symbolisch nicht vergeben. Philosophen und Literaturnobelpreisträger Rabindranath Tagore, der Gandhi bei seiner Ankunft in Bombay am 9. Januar 1915 nach seinem Aufenthalt in Südafrika so begrüßte. Mohandas Karamchand Gandhi wurde am 2. Die anderen Ehefrauen seines Vaters waren früh gestorben.

Er wuchs in Porbandar, einer kleinen Hafenstadt im heutigen Westgujarat, auf. Die Familie gehörte der Bania-Kaste an, die zum Stand der Vaishya, der Kaufleute, gehört. Die Gandhis waren damit in der dritten Kaste, deren Mitglieder die gesellschaftliche und politische Oberschicht bilden. Urgroßvater diente den Fürsten als Ratgeber in politischen Angelegenheiten und in der Verwaltung.

Die Gandhis praktizierten den Vishnuismus, eine eher monotheistische Form des Hinduismus, der Gebet und Frömmigkeit hervorhebt. 1876 zog die Familie in die Stadt Rajkot, das politische Zentrum von Gujarat. Mohandas Gandhi war zu diesem Zeitpunkt sieben Jahre alt und wurde in die Grundschule Taluka eingeschult, die er bis zu seinem zwölften Lebensjahr besuchte. Der Unterricht in englischer Sprache bereitete ihm Schwierigkeiten, da selbst seine Eltern die Sprache kaum beherrschten.

Sein Vater Karamchand war Richter am Fürstengericht und außerdem als Mediator tätig. Ein älterer muslimischer Freund soll Gandhi in seiner Jugend überredet haben, Ziegenfleisch zu kosten, obwohl der Verzehr von Fleisch unter Vishnuiten als eine Sünde galt, weil sie jegliche Gewalt gegen Lebewesen ablehnen. Ebenso brach er das Verbot, Zigaretten und Wein zu konsumieren, und stahl seinen Eltern Geld. Nach eigener Aussage hatte er ein Bordell aufgesucht und sich danach geschämt. 1885 starb Gandhis Vater an den Folgen eines Unfalls, und Mohandas’ ältester Bruder Lakshmidas wurde Familienoberhaupt. Erfolg und erwarb 1887 die Zulassung zu Universitäten. Bania-Kaste stammte und deren Familie ein hohes Ansehen genoss.