Die innere Einheit Deutschlands inmitten der europäischen Einigung PDF

Beitrittsgebiet, letzteres schließt zwingend den Ostteil der Stadt Berlin ein, ebenso die 1993 an Niedersachsen gefallenen Gebiete von Mecklenburg-Die innere Einheit Deutschlands inmitten der europäischen Einigung PDF. Bei Untersuchungen zur Entwicklung des Beitrittsgebietes nach der Wiedervereinigung wird das Gebiet des ehemaligen Ost-Berlins meist gesondert zu den fünf neuen Bundesländern betrachtet, insbesondere auch da sich aufgrund der spezifischen urbanen Struktur und der Wiedervereinigung innerhalb der Stadt andere Herausforderungen ergaben.


Författare: .

Nähere Informationen zu diesem Buch erhalten Sie direkt vom Verlag / For further information about this title please contact Mohr Siebeck

Die Länder waren auf Anordnung der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland in der DDR eingerichtet worden. Mit dem Ländereinführungsgesetz wurden die Länder unmittelbar zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 rekonstituiert, allerdings weder in den Grenzen von 1952 noch in denen der Bezirke der DDR. Zum Zeitpunkt des Beitritts zur Bundesrepublik Deutschland betrug die Bevölkerungszahl der neuen Länder zuzüglich Ost-Berlins etwa 17 Millionen Menschen. Bezeichnung fünf neue Länder 1990 eingeführt, um jenen medial zu vermeiden.

Wesentlich häufiger werden die fünf Länder zusammenfassend als Ostdeutschland bezeichnet, was durch gewandelten Sprachgebrauch einen annähernd neutralen Klang bekommen hat. Wunsch der Politiker in Sachsen und Thüringen, sich vom wirtschaftlich schwächeren Nordosten abzugrenzen. Da die Länder mit der Vereinigung Deutschlands neu zu errichten waren, mussten ihre öffentliche Verwaltung von Grund auf neu aufgebaut und mit dem System der Bundesrepublik in Einklang gebracht werden. 3 des Einigungsvertrages konnten bis zum 30.

Juni 1991 die westdeutschen Länder und der Bund Aufgaben der neuen Länder bearbeiten, solange sie selbst dazu noch nicht in der Lage waren. Grundlage dieser Verwaltungshilfe sollten vor allem Partnerschaften auf kommunaler Ebene über die inzwischen in den 1980er Jahren entstandenen Städtepartnerschaften spielen. In der Praxis übernahmen diese Rolle vor allem die westdeutschen Landesverwaltungen, da es hier vorrangig um die Kostenübernahme dieser Verwaltungshilfe ging. Vor allem in der Anfangszeit war das Engagement der westdeutschen Partner recht unterschiedlich. Zwischen 1990 und 1995 wurden ca. 000 westdeutsche Beamte und Verwaltungsangestellte in den neuen Ländern zur Errichtung der dortigen Verwaltungen eingesetzt.

Partei, versucht sie sich trotzdem vorwiegend als politische Interessenvertretung der ostdeutschen Länder und Ostberlins zu profilieren. Die Einwohnerzahl der neuen Länder ist seit 1990 um mehr als zweieinhalb Millionen Menschen zurückgegangen, da einerseits seit diesem Zeitraum etwa drei Millionen das Gebiet der ehemaligen DDR verlassen haben und etwa eine Million vorwiegend aus der Alt-Bundesrepublik zugewandert sind. Die demografische Situation wird in den neuen Bundesländern für viele Regionen als schlecht eingestuft. Faktoren sind dafür unter anderem die Abwanderung junger Menschen aus den ländlichen Regionen und die steigende Lebenserwartung, wodurch das Verhältnis der Altersgruppen sich weiter nach oben verschiebt. Schulen und Kindergärten geschlossen werden mussten. Die neuen Länder sollten mit umfassenden Fördermitteln aus dem Aufbau Ost, vor allem dem Fonds Deutsche Einheit und den Solidarpakten, in ihrer Wirtschaft unterstützt werden. Die Preise für Wirtschafts- und Konsumgüter haben sich seit der Bildung der neuen Länder zumeist erhöht, teilweise sogar drastisch um das etwa fünf- bis zehnfache wie die Mieten, die Versicherungen, die öffentlichen Verkehrsmittel, für Restaurantbesuche und für Handwerker und Dienstleistungen.

In den 1990er Jahren wurden fast alle Haushalte mit Telefonanschlüssen ausgestattet. Im Zukunftsatlas werden Demografie, Soziale Lage, der Arbeitsmarkt und Wettbewerbs- sowie Innovationsfähigkeit aller Deutschen Regionen bewertet. Viele ostdeutsche Regionen werden mit starken Zukunftsrisiken eingestuft. Jedoch haben sich seit Einführung des Rankings 61 von 76 Regionen des Ostens in der Bewertung verbessert. Regionen und Städte, welche sich laut Zukunftsatlas besonders verbessert haben sind u.

Dieser Trend kehrt sich aber in den großen Städten sowie vielen Universitätsstädten seit 2012 um. Die Verkehrsinfrastruktur der DDR befand sich in einem katastrophalen Zustand. Durch mangelnde Investitionen waren die Straßen und Gleisanlagen vielerorts verschlissen und auch in ihrem Umfang für den sich entwickelnden Transport- und Individualverkehr nicht mehr ausreichend. In den 1990er Jahren wurde daher viel Geld in den Ausbau der Verkehrswege zur Verbindung zwischen den alten und neuen Ländern investiert.