Die Geschichte der Bahnhöfe Pinneberg, Prisdorf und Halstenbek PDF

Die S-Bahn Hamburg ist ein Eisenbahnsystem für den Personennahverkehr im Großraum Hamburg. Aktueller Betreiber ist die S-Bahn Hamburg GmbH, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG. Berlin, München oder Frankfurt ist die Die Geschichte der Bahnhöfe Pinneberg, Prisdorf und Halstenbek PDF-Bahn in Hamburg durch ihre hohe Taktfrequenz und die gute Erschließung des Stadtgebiets ein bedeutender Träger des städtischen Nahverkehrs.


Författare: Reinhard Schlifke.
Die älteste Eisenbahnlinie Holsteins verbindet seit 1844 Altona und Kiel. Auch Pinneberg liegt an dieser Strecke und erhielt schon damals einen eigenen Bahnhof. Der Personenverkehr begann mit einem Vormittags- und einem Nachmittagszug sowie einem Güterzug täglich. Entlang der am Anfang nur eingleisigen Bahnlinie waren neben den regulären Bahnhöfen zusätzliche Haltepunkte eingerichtet, so auch in Prisdorf und Halstenbek. Hier hielten die Züge allerdings vorerst nur bei Bedarf. Einen richtigen Bahnhof erhielt Halstenbek im Jahre 1883, Prisdorf sogar erst 1911.
Reinhard Schlifke, profunder Kenner der holsteinischen Eisenbahngeschichte, erzählt anhand von über 200 historischen Fotografien und Dokumenten die Geschichte der Bahnhöfe Pinneberg, Prisdorf und Halstenbek. Die zumeist unveröffentlichten alten Aufnahmen und Dokumente aus der Zeit von 1890 bis 1989 zeigen die Entstehung der Streckenanlagen und Gebäude, den Fahrbetrieb und seine Entwicklung. Natürlich dürfen die Fahrgäste nicht fehlen, für die diese Strecke bis heute die Anbindung an die Metropole Hamburg sichert.
Dieser informative Bildband lädt alle Freunde der holsteinischen Eisenbahngeschichte zu einer Reise in die Vergangenheit ein und bietet die Möglichkeit, längst vergessen Geglaubtes neu und wiederzuentdecken.

Das Hamburger S-Bahn-Netz ist durchgehend regelspurig. Westen zwei und im Osten drei Streckenäste anschließen. Netzes sind mit Stromschiene für den Gleichstrombetrieb elektrifiziert und vom sonstigen Eisenbahnverkehr getrennt. Streckenabschnitt zwischen Neugraben, Buxtehude und Stade wird im Mischbetrieb mit dem Regional- und Güterverkehr bedient und wird über die Fernbahnfahrleitung mit Wechselstrom betrieben. Im mitbenutzten Fernbahnnetz finden sich keine Tunnelabschnitte und von den eingleisig bedienten Bahnsteigen in Buxtehude und Stade abgesehen keine eingleisigen Streckenabschnitte. Seit 2004 fahren einzelne Kurse der Linie A1 der AKN über die Verbindungsbahn zum Hauptbahnhof und benutzen dabei die Gleise der S-Bahn. Dezember 2007 mit der Netzerweiterung in das südwestliche Hamburger Umland nach Buxtehude und Stade erfolgte.

Mit dem geplanten Ausbau der Strecke der A1 für den S-Bahn-Betrieb würde dieser Mischbetrieb jedoch aufgeben. Die Linien mit einstelliger Linienbezeichnung benutzen die innerstädtische Tunnelstrecke der City-S-Bahn über Jungfernstieg, Linien mit zweistelliger Linienbezeichnung verkehren über die Verbindungsbahn über Dammtor. Stationen, deren Namen in der folgenden Tabelle in fetter Schrift angegeben sind, bieten Möglichkeiten zum Wenden eines Zuges. Die Hamburger S-Bahn verkehrt täglich von ca. In den Nächten von Freitag auf Sonnabend sowie vor Sonn- und Feiertagen wird wie bei der U-Bahn auf den meisten Strecken im Hamburger Stadtgebiet ein durchgehender Nachtverkehr angeboten. Die Züge der S-Bahn fahren nach einem Taktfahrplan.

Der Grundtakt beträgt auf allen Linien tagsüber zehn, am frühen Morgen und in der Nacht zwanzig Minuten. Die Hauptlinien S1, S3, S21 und S31 verkehren ganztägig, die Verstärkerlinien S2 und S11 nur in den Hauptverkehrszeiten am Morgen und späten Nachmittag. Stade werden teilweise mit längeren Taktabständen bedient. Wedel wird nur in den werktäglichen Hauptverkehrszeiten alle zehn, ansonsten alle zwanzig Minuten angefahren, Aumühle fast ausschließlich alle zwanzig Minuten. Die Symmetrieminute der Fahrpläne liegt wie bei der U-Bahn abweichend zur in Europa üblichen etwa bei :x1. Die Hamburger S-Bahn nutzt als Zugbeeinflussung die PZB.

Auf den mit Gleichstrom betriebenen Strecken wird eine vom allgemeinen System der DB abgewandelte Variante I 60 und I 60 R verwendet. Dazu muss der Triebfahrzeugführer an der Systemwechselstelle in Neugraben zwischen S-Bahn-PZB und DB-PZB umstellen. Stadtteil Hammerbrook überwacht und gesteuert, in der die Daten aller Züge im gesamten Netz sowie die Informationen und Daten der Stationen und des Notruf- und Informationssystems zusammenlaufen. Die Hamburger S-Bahn wird von der S-Bahn Hamburg GmbH betrieben, die 1997 als selbstständiges Tochterunternehmen der Deutschen Bahn gegründet wurde. März 2010 gehörte die S-Bahn Hamburg GmbH zusammen mit der S-Bahn Berlin GmbH zum Geschäftsbereich DB Stadtverkehr, seitdem sind beide Unternehmen dem Bereich DB Regio zugeordnet, dem auch alle anderen von der DB betriebenen S-Bahnen unterstehen.