Die Erweiterung der Europäischen Union PDF

Die EU-Erweiterung 2004 war die fünfte und bisher größte Erweiterung der Europäischen Die Erweiterung der Europäischen Union PDF. Sie war nur durch den Fall des Eisernen Vorhanges und dem Ende des Kalten Krieges möglich und wurde am 16. Da die Volksabstimmungen in allen unterzeichnenden Ländern positiv ausfielen, traten am 1.


Författare: Pascal Richter.
Das Maastrichter Vertragswerk hat die Grundlagen der europäischen Integration präzisiert. Gleichzeitig hat sich das Beitrittsprofil, das heißt die daraus abzuleitenden Anforderungen an Staaten, die der Europäischen Union beitreten wollen, fortentwickelt.
Der Autor untersucht die hierbei bestehenden Anforderungen, unter anderem im Blick auf Regierungsform, Grundrechtsgeltung, Wirtschafts- und Sozialordnung sowie internationale Bindungen von Beitrittsaspiranten, wie sie sich gerade für mittel- und osteuropäische Staaten stellen.
Mit seiner systematischen Analyse, der ersten europarechtlichen Monographie zu diesen wichtigen Fragestellungen, bietet das Werk einen für die näherrückende Osterweiterung der Europäischen Union unverzichtbaren Beitrag.
Das Werk richtet sich an alle an Europarecht und -politik Interessierten, insbesondere in Wissenschaft und politischer Praxis.
Der Verfasser ist Angehöriger des höheren Auswärtigen Dienstes der Bundesrepublik Deutschland und war zuvor an einem Europarechtslehrstuhl tätig.

Die Europäische Kommission hatte am 9. Oktober 2002 empfohlen, diese zehn Staaten aufzunehmen. Die Entscheidung zur Aufnahme fiel am 13. Gründe für die neuen Mitglieder, vor allem für die Staaten Ostmitteleuropas, waren neben wirtschaftlichen Vorteilen auch ihre historischen und kulturellen Verbindungen zu den anderen Mitgliedern der Europäischen Union. Im Rahmen eines Finanzierungsprogramms stellte die EU in den Jahren 1990 bis 2000 insgesamt 10,6 Mrd.

Von 2000 bis 2003 standen als Heranführungshilfen für die zehn beitrittswilligen mittel- und osteuropäischen Länder jährlich 3,12 Mrd. Die Mittel für Bulgarien und Rumänien wurden ab 2004 schrittweise erhöht, so dass die EU in den Jahren 2004 etwa 1,2 Mrd. Euro und 2006 etwa 1,4 Mrd. Der letzte verbleibende Schritt war die Ratifikation des Vertrages durch die bisherigen Mitglieder und durch jeden einzelnen der Beitrittsstaaten. Die meisten der bisherigen Mitgliedstaaten führten keine Referenden durch, sondern überließen diese Entscheidung den Parlamenten, wohingegen in allen Beitrittsstaaten bis auf Zypern Volksabstimmungen stattfanden.

Den Aufnahmeantrag sowie das Erreichen der Beitrittskriterien erfüllte die Republik Zypern mit ihrem heutigen De-facto-Territorium. Europäische Union aufgenommen, eine Stunde später, am 1. Mai 2004, um 0:00 Uhr, folgten die übrigen sechs Staaten Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Der damalige deutsche Bundespräsident Johannes Rau hielt eine Rede vor den beiden Häusern des polnischen Parlaments, dem Sejm und dem Senat. September 1947 geteilten Stadt Görz an der italienisch-slowenischen Grenze, welche auf italienischer Seite Gorizia und auf slowenischer Seite Nova Gorica genannt wird, wurden die Grenzzäune am 1. An diesem geschichtsträchtigen Tag für die Völker Europas entbieten wir den zehn Mitgliedstaaten, die dem Familienkreis der Europäischen Union beitreten, ein warmes Willkommen, begrüßte die Gastgeberin. Die Erweiterung wurde von Fernsehsendern in 34 Staaten im Rahmen einer Eurovisionssendung begleitet, in Deutschland übertrug das ZDF.

Im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt waren Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur dazu eingeladen. Das Europäische Parlament feierte am 3. Mai 2004 in Straßburg gemeinsam mit den 162 neuen Abgeordneten aus den 10 neuen Staaten die EU-Osterweiterung. Vor der Eröffnung der ersten Sitzung mit den Abgeordneten aus den alten und neuen EU-Ländern wurde in einer offiziellen Feierstunde allen Parlamentspräsidenten der zehn neuen Mitgliedstaaten die Flagge ihres Landes durch Kinder überreicht. Die Staatsangehörigen der Beitrittsstaaten wurden Unionsbürger im Sinne des Art. Einige der betreffenden Bestimmungen des Gemeinschaftsrechts, z.

Arbeitnehmerfreizügigkeit waren für die Staatsangehörigen der Beitrittsländer allerdings aufgrund des Beitrittsvertrags und der Beitrittsakte vorübergehend suspendiert. Einschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit sahen nur die Beitrittsakte der mittel- und osteuropäischen Beitrittsstaaten vor. Jahren ihre bisherigen nationalen Regelungen für den Zugang zum Arbeitsmarkt für Staatsangehörige der mittel- und osteuropäischen Beitrittsländer beibehalten und durften somit von Art. Durch die Erweiterung der EU vergrößerte sich auch die Europäische Kommission. Jedem Land wurde die Möglichkeit gegeben, einen Kommissar zu ernennen.

In der bis November 2004 amtierenden Kommission Prodi bekamen diese allerdings kein eigenes Ressort. Näheres sollte auf der Diskussionsseite angegeben sein. Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung. In Europa der 15 herrschte vor dem Beitritt der vergleichsweise armen neuen Länder eine große Verunsicherung, wie sich die Wirtschaft durch die Erweiterung entwickeln werde.