Die Entstehung der Nobilität PDF

Die Bezeichnungen Optimaten und Popularen tauchte zuerst in Bezug auf die Zeit die Entstehung der Nobilität PDF Gracchischen Reformen ab 133 v. Politisch und sozial gesehen waren die Optimaten eine relativ homogene Gruppierung mit wechselnder Besetzung, die die Senatsmehrheit bildete und sich mithin auf sich selbst stützte. Ihre politische Tätigkeit war fast immer als Reaktion auf populare Aktionen zu verstehen.


Författare: Karl-Joachim Hölkeskamp.

Die Nobilität der 'klassischen' Republik war die besondere, spezifisch römisch-republikanische Variante einer 'politischen Klasse', die sich erst im Laufe des 4. Jahrhunderts v. Chr. in einem höchst komplexen historischen Prozeß herausgebildet hat. Dieser Prozeß, seine Stadien und das Geflecht der inneren und äußeren Impulse, die ihn vorantrieben, die strukturellen sozialen, institutionellen und auch kulturellen Voraussetzungen und nicht zuletzt ihre spezifische Interdependenz und gegenseitige Bedingtheit sind das Thema dieser Studie.

Die Neuauflage ist um einen einleitenden Essay über Themen und Tendenzen der jüngeren Forschung sowie einen Anhang mit Addenda 1986–2011 erweitert worden.

Nur dann, wenn die Tagespolitik es erforderte, schlossen sich die führenden Familien und ihre Anhänger zusammen. Sie beriefen sich auf die Tradition und sahen sich durch sie legitimiert. Das Instrument dieser Politiker war die sog. Die erste Stufe war die Feststellung, eine politische Handlung eines popularen Politikers sei contra rem publicam, also gegen die Republik bzw. Herausragende Vertreter der Optimaten waren Sulla, Cato der Jüngere und Cicero, der als homo novus allerdings nie völlig von den Optimaten akzeptiert wurde.

Steiner Verlag Wiesbaden, Stuttgart 1988, ISBN 3-515-05098-1. Siehe auch: Burckhardt: Politische Strategien der Optimaten in der späten römischen Republik. Burckhardt: Politische Strategien der Optimaten in der späten römischen Republik. Sallust, Catilina, 29, definiert es als fast unbeschränkt. Eintrag in der Encyclopædia Britannica, 2007.

Diese Seite wurde zuletzt am 7. Oktober 2018 um 20:46 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Die Plebejer hatten in den Ständekämpfen vom 5.

Die Nobilität war kein Erbadel und keine rechtlich definierte Gruppe, zumindest nicht bis zum Ende der res publica libera. Wie jede Aristokratie war auch die römische stets von Konkurrenz geprägt. Es galt, die anderen nobiles möglichst zu übertreffen. Felder, in denen man sich auszeichnen konnte, waren eine Tätigkeit als Priester, ein erfolgreiches Agieren als Patron möglichst vieler Klienten, öffentliche Auftritte als Redner vor Gericht oder vor den Volksversammlungen sowie in zunehmendem Maße ein Agieren als Feldherr. In der späten Republik ließen sich viele Angehörige der Nobilität grob zwei Gruppen zuordnen: Den Optimaten und den Popularen. Die Optimaten stützten sich bei der Verwirklichung ihrer politischen Projekte auf den Senat, in dem sie die Mehrheiten kontrollierten. Nobilität der Römischen Republik weitgehend ausgelöscht.

Hans Beck: Die Rolle des Adligen. Prominenz und aristokratische Herrschaft in der römischen Republik. Jochen Bleicken: Die Nobilität der römischen Republik. Klaus Bringmann: Geschichte der Römischen Republik. Burckhardt: The Political Elite of the Roman Republic. Matthias Gelzer: Die Nobilität der römischen Republik. Frank Goldmann: Nobilitas als Status und Gruppe.

Zur Verfassung und Gesellschaft der römischen Republik und des frühen Prinzipats. Steiner, Stuttgart 2002, ISBN 978-3-515-07934-1, S. Karl-Joachim Hölkeskamp: Die Entstehung der Nobilität. Studien zur sozialen und politischen Geschichte der Römischen Republik im 4. In: Journal of Roman Studies 74, 1984, S. Grundlegend revidierte und erstmals vollständige Neuausgabe. Herausgegeben von Christoph Selzer und Uwe Walter.