Die Deutschen in Rumänien und das Dritte Reich 1933-1940 PDF

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Författare: Johann Böhm.
Das Buch setzt sich mit der historischen Entwicklung der deutschen Volksgruppe in Rumänien in der Zeit von 1933 bis 1940 sowie ihrem Verhältnis zum rumänischen Staat und zum Dritten Reich auseinander. Eingehend behandelt wird dabei das vielschichtige, oftmals widersprüchliche Verhalten der verschiedenen deutschen Reichs- und Parteistellen und deren Eingriffe in die inneren Konflikte der Volksgruppe. Thematisiert werden ebenfalls die Innen- und Außenpolitik Rumäniens, die deutsch-rumänischen Beziehungen sowie die Haltung der rumänischen Regierung gegenüber der deutschen Minderheit. Die Mißachtung der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rechte der deutschen Minderheit durch die rumänische Regierung hatte zahlreiche Konflikte zur Folge. Ein besonderes Gewicht wird auf das Erstarken Deutschlands nach 1933 und auf seinen Einfluß auf die deutsche Minderheit gelegt, da die Gründe für die Radikalisierung der Rumäniendeutschen im Wesentlichen hier zu suchen sind. Die Hintergründe und Ursachen der Entwicklung hin zu einer nationalsozialistischen Ideologie und die sich langsam, aber stetig vollziehende Abkehr der Volksführung von den altbewährten Strukturen der deutschen Volksgruppe werden ebenfalls berücksichtigt.
Aus dem Inhalt: Historische Entwicklung der deutschen Volksgruppe in Rumänien 1933-1940 – Verhältnis zum rumänischen Staat und zum Dritten Reich – Innere Konflikte der Volksgruppe – Haltung der rumänischen Regierung gegenüber der deutschen Minderheit – Einfluß des Nationalsozialismus.

Die Neutralität dieses Artikels oder Abschnitts ist umstritten. Eine Begründung steht auf der Diskussionsseite. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Die Behandlung der Sudetendeutschen, mit 3,3 Millionen Menschen die größte der Minderheiten im neu geschaffenen Vielvölkerstaat der tschechoslowakischen Republik, war umstritten. Reaktion auf das Verbot der Deutschen Nationalpartei und der Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei durch tschechische Behörden. Damit waren zwei der fünf deutschen Parteien verboten worden, die in der Nationalversammlung der Tschechoslowakei vertreten waren.

Die Sudetendeutschen sahen sich nun nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch benachteiligt. Im Februar 1938 nahm die SdP Kontakte zur katholisch-klerikaler Slowakischen Volkspartei Andrej Hlinkas auf, mit der sie ideologisch zwar nichts gemein hatte, doch einte beide Parteien die Abneigung gegen tschechische Zentralisierungstendenzen. Die vorerst internen Spannungen gerieten immer mehr in den Sog der Macht- und Expansionspolitik des nationalsozialistischen Deutschen Reichs und gefährdeten insofern die Macht- und Sicherheitsinteressen insbesondere der Großmächte Frankreich und Großbritannien. In Adolf Hitlers militärischem Kalkül stellte die kleine, aber gut gerüstete und zusätzlich durch den seit 1935 erbauten Grenzwall geschützte Tschechoslowakei eine gefährliche und letztlich unannehmbare Rückenbedrohung bei einem Krieg gegen die westlichen Großmächte dar. Die Tschechoslowakei war als Mitglied der Kleinen Entente und durch den französisch-tschechoslowakischen Vertrag vom 24. Sofort war klar, was das nächste Ziel der deutschen Außenpolitik werden sollte.