Die Dämonisierung der Frau am Beispiel der Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit PDF

Czarnyprotest in Warschau, 2016 gegen eine Verschärfung der Gesetze zur Abtreibung. Zusammenhang allgemeiner Bürgerrechts- und Freiheitsbewegungen zum Zug. Der die Dämonisierung der Frau am Beispiel der Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit PDF Fortschritt erfolgt aufgrund der Fortschritte in der Befreiung der Frau.


Författare: Sabine Reisenbüchler.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Frauenstudien / Gender-Forschung, Note: 1, Pädagogische Hochschule Salzburg (Diversität), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Herausarbeiten des Konstrukts "Hexe" war einer der Höhepunkte des Wandels von einem möglichen Matriarchat zum Patriarchat. Mit der aufkeimenden Emanzipation fühlen sich manche Männer in ihrer Macht angegriffen. Damit dieser Machtkampf nicht in einer Dämonisierung der Frau endet, wie es uns die Geschichte schon gezeigt hat, wird durch eine schulische Intervention versucht, diesem Prozess Einhalt zu gewähren. Durch eine schulische Intervention soll aufgezeigt werden, wie die Konstruktion des Frauenbildes von der Frühzeit bis heute einen Wandel erfahren hat und welche Einflüsse daran beteiligt waren. Diese Intervention verfolgte das Ziel, das negative Bild der Hexe zu beeinflussen. Die Ergebnisse der qualitativen und quantitativen Untersuchung zeigten, dass eine Veränderung zwischen erster und zweiter Zeichnung stattfand und dass sich das Hexenbild der Mädchen deutlich von dem der Burschen unterscheidet.

Jahrhunderts traten die Begriffe féministe und féminisme zuerst in Erscheinung als Synonyme für Frauenemanzipation und für Bewegungen und Personen, die die Rechte der Frauen proklamierten. Seit 1910 ist er in den USA gebräuchlich. In den 1920er Jahren fand er auch Eingang in die japanische und arabische Sprache. In Deutschland war bis Mitte des 20. Erst mit der Zweiten Frauenbewegung seit den 1970er Jahren verbreitete sich der Begriff als positive Selbstbeschreibung für Angehörige der Bewegung.

Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn. Die Begriffe Feministin und Feminismus sind Gallizismen: Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Worte féministe und féminisme aus dem Französischen ins Deutsche übernommen. Jahrhunderts war der am meisten verwendete Oberbegriff im Deutschen das Wort Frauenfrage, danach abgelöst durch das Wort Frauenbewegung.

Der Oberbegriff Feminismus wird im Deutschen wesentlich weniger verwendet. Heute werden die Begriffe Feminismus und Frauenbewegung sowohl in der Umgangssprache als auch in der Fachsprache vielfach synonym benutzt. In der Fachsprache gibt es einzelne Versuche zur inhaltlichen Abgrenzung, bspw. Feminismus als theorie- und politikbezogenem Teil der Frauenbewegung. Die heutigen geistigen, gesellschaftlichen, politischen, religiösen und akademischen Strömungen und sozialen Bewegungen, die sich für die Interessen von Frauen einsetzen, nutzen zur Selbstbezeichnung kaum noch die Begriffe Frauenbewegung oder frauenbewegt, sondern eher die Begriffe Feminismus und feministisch.

Mit dem Begriff Frauenbewegung wird heute nicht die Frauenbewegung bzw. Feminismus tritt für eine Gesellschaftsstruktur ein, in der die Unterdrückung von Frauen, die er als gesellschaftliche Norm analysiert hat, beseitigt ist und die Geschlechterverhältnisse durch Ebenbürtigkeit geprägt sind. Wissenschaft an sich aber nicht feministisch sein könne. Feministische Forschung füllt keine Lücke, sie ist keine bislang noch fehlende Zutat zu den geläufigen Forschungsgegenständen in Form des un- oder falschbeackerten Gegenstandes Frau. Sie liegt quer zu allen diesen ‚Gegenständen‘.

Sie ist Querdenken, Gegenfragen, Widerspruch, Einspruch. Die politische und soziale Bewegung des Feminismus geriet immer wieder in Krisen. Richtung des Feminismus interpretiert, teilweise als Weiterentwicklung des traditionellen Differenzfeminismus angesehen, aber auch als Entpolitisierung kritisiert wird. Erfolge des Feminismus lassen sich vor allem in den Bereichen politische und rechtliche Gleichstellung beschreiben, wie der Einführung des Frauenwahlrechts, der Bildung, sexuellen Selbstbestimmung, der Menschenrechte für Frauen und der Emanzipation von Frauen und Mädchen von vorgeschriebenen Lebensläufen und Rollenbildern. Im Zuge anderer Gleichstellungsbewegungen wie etwa der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung oder den Unabhängigkeitsbestrebungen in den Kolonialgebieten setzte sich der Feminismus später auch mit der Frage auseinander, welche philosophischen Konsequenzen die Unterschiede zwischen den Erfahrungen von Frauen aus verschiedenen sozialen Schichten, mit unterschiedlicher Hautfarbe oder mit westlicher und nichtwestlicher Herkunft haben. Grundlegendes Ziel von Feminismus und Frauenbewegung ist die Einlösung moderner gesellschaftlicher Grundprinzipien, die seit der Französischen Revolution zunehmend Verbreitung finden, auch für Frauen. Die zentrale Bedeutung der Anerkennung und Achtung der Menschenwürde von Frauen brachte die britische Schriftstellerin und Journalistin Rebecca West sarkastisch auf den Punkt.