Die Binnenmollusken PDF

Molluske und Mollusken sind Weiterleitungen auf diesen Die Binnenmollusken PDF. Für die ebenfalls so genannten Dellwarzen siehe Molluscum contagiosum.


Författare: Hermann Jordan.
Die Binnenmollusken – der nördlich gemässigten Länder von Europa und Asien und der arktischen Länder ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1883.
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Formen aber auch auf dem Festland und im Süßwasser vor. Mantel und Eingeweidesack übernehmen als funktionelle Einheit vor allem die grundlegenden Lebensfunktionen und werden daher auch zum Visceropallium zusammengefasst. Der Fuß ist bei den meisten Weichtiergruppen als Kriech- oder Grab- und Haftorgan ausgebildet, wobei die Kriech-Haft-Funktion als die ursprüngliche gilt. Die äußere Zellschicht des Mantels, das Mantelepithel, scheidet bei vielen Arten zum besseren Schutz des Eingeweidesacks ein Außenskelett aus Calciumcarbonat ab. Dieses Außenskelett tritt in verschiedenen Formen auf: Es kann aus einer Episphäre, d. Das Exkretionssystem der Mollusken gilt als einzigartig. Das Verdauungssystem der Weichtiere differiert entsprechend ihrer physiologischen Bedürfnisse erheblich.

Sinneszellen kommen unter anderem in Form von Tast-, Geruchs-, Geschmacks- und Lichtsinneszellen vor. Während einfache Lichtsinneszellen bei den meisten Gruppen vorkommen, haben Kopffüßer, Schnecken und einige Muscheln echte Augen ausgebildet. Andere Sinnesorgane sind die vielfach vorhandenen Tentakel. Schnecken: Schnecken bewegen sich ursprünglich kriechend vor. Typische Landschnecken ziehen das Hinterende ihres Fußes in regelmäßigen, kleinen Abständen nach vorne und setzen es dort wieder auf, wodurch sich wellenförmige Linien an der Unterseite des Fußes ergeben. Muscheln: Typische Muscheln verändern nur langsam ihre Position. Sie suchen sich eine geeignete Stelle, um sich mit ihrem muskulösen Fuß einzugraben oder festzuheften.

Durch Muskelkontraktion im Fuß können sie ihre Position verändern. Kopffüßer: Kopffüßer verfügen über zwei Techniken zur Fortbewegung. Damit ist jedoch eine nur verhältnismäßig langsam Fortbewegung möglich. Wenn sie Atemwasser in die Mantelhöhle strudeln, diese dann verschließen und das Wasser durch den Trichter blitzschnell ausstoßen, indem sie die muskulöse Mantelwand zusammenziehen, bewegen sie sich schnell fort. Schalen, deren innerste Schicht, das Hypostracum, im Wesentlichen aus Perlmutt besteht, welches Seidenproteine enthält. Die ersten Anlagen zur Seidenproduktion sind bei den gemeinsamen Vorfahren von Weichtieren und Gliedertieren zu suchen.

Im Verlauf der weiteren Evolution resultierte daraus eine Heterogenität von Lösungen, die noch nicht vollständig aufgeklärt ist. Die meisten Muscheln, alle Kopffüßer und viele Schnecken sind getrenntgeschlechtlich. Zwittertum ist jedoch bei manchen Gruppen verbreitet oder sogar die Norm, v. Molluskengruppen hat sich eine innere Befruchtung entwickelt, z.

Die Entwicklung der Weichtiere erfolgt meist durch eine Spiralfurchung. Im weiteren Verlauf entwickelt sich zunächst ein Larvenstadium. Dies kann eine Hüllglockenlarve, ein Präveliger oder Veliger sein, die äußerlich einer Trochophora-Larve ähneln. Die dotterreichen Eier der Kopffüßer weisen eine diskoidale Furchung auf und zeigen eine direkte Entwicklung.

Kraken der Gattung Octopus bewachen ihr Gelege und auch vereinzelte tropische Süßwasserschnecken zeigen Formen von Brutfürsorge. Weichtiere leben mit Ausnahme der Polarregionen und der Hochgebirge in allen Lebensräumen der Erde. Die Gesamtartenzahl wird sehr unterschiedlich angegeben, von teilweise deutlich über 100. Hauptgründe für die verschiedenen Angaben sind unklare Artabgrenzungen und insbesondere das Fehlen einer Gesamtübersicht über die Artenvielfalt der verschiedenen Teilgruppen. Aufgrund ihrer gut fossil erhaltungsfähigen Außenskelette aus Calciumcarbonat weisen Weichtiere einen generell sehr dichten Fossilbericht auf.

Die ältesten Fossilien, die mit Sicherheit von Weichtieren stammen, finden sich in der Small-Shelly-Fauna des untersten Kambriums, doch ist der Tierstamm höchstwahrscheinlich schon im späten Präkambrium entstanden. Die Evolution der Weichtier-Klassen und ihre stammesgeschichtliche Beziehung zueinander ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Zusammen mit anderen Tierstämmen werden die Weichtiere heute in die Großgruppe der Lophotrochozoen gestellt. Zum Stamm der Weichtiere werden acht lebende und mehrere ausgestorbene Klassen gezählt. Die folgenden drei Klassen haben keine typische Molluskenschale. Molekularbiologische Untersuchungen legen nahe, dass diese Gruppe tatsächlich aus gemeinsamen Vorfahren hervorging.

Sie zeichnen sich durch die charakteristische Molluskenschale aus. Die phylogenetischen Beziehungen der obigen Gruppen sind derzeit weiterhin im Fluss. Klassen diskutiert, die jeweils durch die einen oder anderen Befunde unterstützt werden. Van Weel: The comparative physiology of digestion in molluscs. Salvini-Plawen: The structure and function of molluscan digestive systems.