Die Bekenntnisse des heiligen Augustin PDF

Die Bekenntnisse des heiligen Augustin PDF forward this error screen to cavip1. Augustinus ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel.


Författare: Jakob Elias Poritzky.
"Augustin war sechsundvierzig Jahre alt, als er die Bekenntnisse schrieb. Er war schon längere Zeit Bischof von Hippo, als er sich getrieben fühlte, in der Form einer Beichte vor Gott Rechenschaft abzulegen. Denn die Konfessionen sind nichts als ein großes Dankbekenntnis; ein Brandopfer, dessen heilige Flamme die begangenen Sünden, die großen und kleinen Vergehen verzehrt und die Seele läutert, damit sie würdig sei, daß Gott darin wohne. Nur wer tiefe Trauer gehabt hat, wer alle Schmerzen durchkostet hat, kennt und empfindet so wie Augustin das göttliche Bedürfnis des Gebetes. Das Selbstgericht, das er über sich hält, setzt posaunenartig mit einer lauten Lobpreisung Gottes ein und verstummt in der Gewißheit, erhört worden zu sein. Denn man ist erhört worden, wenn man sich reiner und besser fühlt." […]
Vorliegendes Werk von Jakob Poritzky ist die deutsche Übersetzung der Bekenntnisse des heiligen Augustin. Augustinus von Hippo lebte von November 354 bis August 430. Er war einer der vier lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike und ein wichtiger Philosoph an der Epochenschwelle zwischen Antike und Mittelalter.
Der Verlag der Wissenschaften verlegt historische Literatur bekannter und unbekannter wissenschaftlicher Autoren. Dem interessierten Leser werden so teilweise längst nicht mehr verlegte Werke wieder zugängig gemacht.
Das vorliegende Buch ist ein unveränderter Nachdruck der historischen Originalausgabe.

Kirchenfenster mit Bild des heiligen Augustinus im Kölner Dom. Augustinus hat zahlreiche theologische Schriften verfasst, die zu einem großen Teil erhalten sind. Als einer der einflussreichsten Theologen und Philosophen der christlichen Spätantike bzw. Patristik hat er das Denken des Abendlandes wesentlich geprägt. Jahrhundert, in dem Augustinus geboren wurde, war für das Römische Reich eine unruhige Zeit. Kaiser Anhänger des alten Götterglaubens war und vergeblich um dessen Erneuerung bemüht war.

Neben der Vita Augustini des Possidius bieten vor allem Augustinus’ eigene Schriften zahlreiche Informationen zu seiner Biografie, so dass er neben Cicero als eine der am besten dokumentierten Gestalten der Antike gelten kann. Christentum über und ließ sich taufen. Die Mutter Monica war Christin aus einer christlichen Berber-Familie. Er geht wahrscheinlich auf eine spätere Verwechslung zurück. Zu dieser Zeit befasste er sich intensiv mit Ciceros Buch Hortensius, einer heute nur noch in Fragmenten vorhandenen Einführung in die Philosophie ähnlich dem aristotelischen Protreptikos. Das Buch hatte für ihn eine lange Zeit einen hohen Stellenwert, noch 386 sah er es als grundlegend an.