Die Armenierfrage in der Türkei PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? Es beleuchtet Die Armenierfrage in der Türkei PDF und Diskussionen, liefert Argumente, zeigt Menschen und ihre Erfahrungen.


Författare: Sibylle Thelen.
Die offizielle Geschichtsschreibung der Türkischen Republik kennt keinen Völkermord
an den Armeniern. Die »Umsiedlungen« gelten als unschöne, aber unabwendbare
Folge des Ersten Weltkrieges. Die Entdeckung der Erinnerung hat
jetzt Bewegung in die öffentliche Diskussion gebracht: Die Generation der Enkel
beginnt, von den Großeltern zu erzählen.
Diese Geschichten handeln vom Weiterleben nach dem Untergang des Vielvölkerreichs,
von Leid, Schweigen und Verwüstung. Sie gehen den Menschen
ans Herz. Sie rufen Anteilnahme, nicht aber ideologische Abwehrreflexe hervor.
Viele in der Türkei haben sich inzwischen aufgemacht, die Vergangenheit mit
anderen Augen zu erkunden – mit ihren Erkenntnissen sind sie eine Provokation
für die Hüter der offiziellen Doktrin.
Mit großer Sachkenntnis und Sorgfalt fasst Sibylle Thelen den Stand der Forschung
zu den Ereignissen von 1915 zusammen, geht der Tradition des Vergessens
und Verdrängens nach und erzählt mit Empathie vom Aufbruch der Bürger
in die Vergangenheit. Vom Umgang mit dieser Vergangenheit wird die demokratisch-
pluralistische Entwicklung der Türkei und ihr Verhältnis zu Europa abhängen.

Das Heft erscheint viermal im Jahr zu jeweils einem Thema. Alle Ausgaben sind kostenlos und zudem als PDF zum Herunterladen verfügbar. Täglich Neues gibt es auf fluter. Wir alle brauchen ihn: Respektiert zu werden und auch ihn anderen zu zollen, ist ein menschliches Grundbedürfnis. Doch was bedeutet uns Respekt im Alltag?

Was aber, wenn unsere persönlichen Daten in die falschen Hände geraten? Der neue Fluter zeigt viele Perspektiven: Die Folgen der Hightech-Landwirtschaft, ein Dorf-Comeback oder eine Deutschlandreise zu Jugendlichen in der Provinz. Denn unser Körper ist veränderlich und optimierbar, nicht nur optisch. Wer alles an deinem Körper interessiert ist, erfährst du im neuen Fluter. Jede Generation geht mit dem Erbe der Gesellschaft anders um. Die Winter-Ausgabe des fluters schaut zurück und blickt nach vorn: Was werden wir kommenden Generationen hinterlassen?

Kann es gelingen, die unterschiedlichsten Reichtümer nachhaltiger zu entwickeln? Die Herbstausgabe des fluters beschäftigt sich mit der Gestalt, dem Preis, und den Chancen des Reichtums. Einerseits wird klassischen Medien vorgeworfen, zu lügen – andererseits werden im Internet Gerüchte verbreitet, die Menschen beschädigen oder sogar Wahlen beeinflussen. Die Antworten, die nach der Präsidentschaftswahl gefunden werden, sind entscheidend. Nicht nur für Frankreich, sondern auch für Deutschland und Europa. Sie ist oft die Summe dessen, wie wir andere sehen oder verkennen und wie wir gesehen werden und gesehen werden wollen.

Einige davon versammelt die Winterausgabe des fluter. Inzwischen wird sogar der Mensch Gegenstand gentechnischer Manipulationen. Die Herbstausgabe des fluter widmet sich der dringlichen Frage, wem das Leben eigentlich gehört. Unsere Wahrnehmung dieses Kontinents ist verstellt durch Ignoranz, Desinteresse und jahrhundertealte Vorurteile. Dabei lohnt sich der genauere Blick. Immerhin leben in Afrika schon jetzt mehr als eine Milliarde Menschen, fast die Hälfte davon ist jünger als 15 Jahre.

Die Frage „Wie geht es weiter? Angelpunkt vieler Auseinandersetzungen und zu einem Katalysator für die Neubestimmung von Politik und Gesellschaft. Wir fangen aber nicht bei null an. Deutschland ist seit Jahrzehnten ein Einwanderungsland.

In liberalen Gesellschaften zeigt sich, wie attraktiv gelebte Vielfalt und Gleichberechtigung sein können. Doch wird Geschlecht vielerorts weiterhin benutzt, um Menschen in ihren Rechten einzuschränken. Hier finden sich Raum gewordene Geschichte und Zukunftsentwürfe. Doch in Städten lässt sich noch viel, viel mehr finden und sie können noch viel, viel mehr sein. Einiges davon gibt es in der fluter-Herbstausgabe zu entdecken.