Die altindische Säule PDF

Ihre Anfänge liegen in den Städten die altindische Säule PDF frühgeschichtlichen Indus-Kultur, die sich durch beachtliche städteplanerische Leistungen und große Funktionalität auszeichnen. Monumentalbauten waren dieser frühesten Hochkultur auf indischem Boden noch gänzlich unbekannt.


Författare: Johannes Sohrmann.

Der Bauingenieur Hans Sohrmann erläutert im vorliegenden Band den altindischen Säulenbau dar. Seine Ausführungen behandeln sowohl die Einzelsäulen, als auch sog. konstruktive Säulen und Kapitelle. Illustriert mit zahlreichen Abbildungen.
Unveränderter Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1906.

Aus bislang ungeklärten Gründen ging die Indus-Kultur im 2. Eine Kontinuität zur späteren kunsthistorischen Entwicklung ist nicht nachzuweisen. Die indische Architektur der historischen Periode war bis in die frühe Neuzeit vor allem eine Sakralarchitektur. Der Buddhismus prägte den Beginn der Monumentalbaukunst, datiert in die Zeit des Maurya-Herrschers Ashoka im 3. Aus dem Nahen Osten gelangte im 8.

Jahrhundert die islamische Baukunst nach Indien, wo sie sich unter einheimischen sowie west- und zentralasiatischen Einflüssen zu einer eigenständigen indo-islamischen Architektur entwickelte. Die Moschee, als Ort des gemeinschaftlichen Gebets die wichtigste islamische Bauform, entbehrt der starken Symbolbehaftung der Bauwerke indischer Religionen. Jahrhundert europäische Kunstvorstellungen mit, die zunächst weitestgehend isoliert von einheimischen Traditionen blieben. Jahrhundert bildete sich ein unverkennbar britisch-indischer Kolonialstil heraus. Pitha-Mandala ist eines der einfachsten Mandalas der Architekturlehre Vaastu. Es verdeutlicht die ideale vedische Raumvorstellung: Das Zentrum ist der Gottheit Brahma geweiht, darum haben untergeordnete Götter ihren Sitz. Die indische Raumkonzeption ist eng mit astrologischen und kosmologischen Vorstellungen verknüpft, während ihre bildhafte Gliederung die Stellung von Personen und Dingen in der Welt widerspiegelt.

Tatsächlich weisen einige Städte in Nord- und Zentralindien eine annähernd dem beschriebenen Idealfall vergleichbare Struktur mit nach den Himmelsrichtungen ausgerichtetem Achsenkreuz und markantem Mittelpunktsbau auf. Wuchs die Stadt an, wurde der ummauerte Stadtkern von einer größeren Mauer umschlossen. Diese folgt in Form und Ausrichtung dem inneren Mauerring, wobei Letzterer in der Regel erhalten blieb. Jahrhunderte entstanden so mehrere ineinanderliegende Mauerquadrate, die einen Anhaltspunkt für das Alter der Stadtteile bieten, vergleichbar den Jahresringen eines Baumes. Auch in kleinräumigen Strukturen lassen sich die Ordnungsprinzipien Quadratur und Orientierung wiedererkennen. Die Anordnung der Bestandteile eines Tempels ist ähnlich wie die Anlage einer Stadt in der Vastu-Lehre festgelegt.