Die alemannische Sprache rechts des Rheins PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Gebiete am deutschen Mittel- die alemannische Sprache rechts des Rheins PDF Niederrhein bezeichnet.


Författare: Anton Birlinger.
Die alemannische Sprache rechts des Rheins ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1868.
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Der Begriff für die ursprünglich fränkisch besiedelten Gebiete kam erst um 1800 auf, nachdem Frankreich die linksrheinischen Teile der Kurpfalz annektiert hatte. Mit der Neuordnung Europas 1815 wurden die linksrheinischen Gebiete auf Preußen, Hessen und Bayern verteilt. Kurfürstentümer Köln, Mainz und Trier, in denen die Erzbischöfe auch die weltliche Macht als Kurfürsten innehatten. Nach dem Wiener Kongress wurden 1815 die auf dem linken Rheinufer liegenden Gebiete auf Preußen, Hessen und Bayern verteilt. Die gesamten preußischen Gebiete wurden zunächst zu zwei Provinzen Großherzogtum Niederrhein und Provinz Jülich-Kleve-Berg zusammengefasst, ab 1822 dann zu einer einheitlichen Rheinprovinz vereinigt. Die Integration der preußischen Rheinprovinz in den Staat Preußen gestaltete sich schwierig.

Um sich von Preußen abzugrenzen, verstärkte sich in der linksrheinischen Kernregion der Rheinprovinz der Wunsch, die historischen Wurzeln als Basis für die gemeinsame Entwicklung zu untersuchen. Universität Bonn, das ab 1925 von der preußischen Rheinprovinz mitfinanziert wurde, hatte ursprünglich den politischen Hintergrund, zur Abwehr französischer Ansprüche die landes- und kirchengeschichtlichen, alltagsgeschichtlichen, sozialen und linguistischen Gemeinschaftsstrukturen dieser übergreifenden Gebiete am Rhein zu erforschen. Die Forschungsthemen auf diesem Gebiet haben sich bis heute wenig geändert, konzentrieren sich jedoch heute frei von diesen politischen Bestrebungen auf eine Kernregion des Rheins von Koblenz bis Düsseldorf unter Einbeziehung der Eifel. Standpunkt bezieht sich auf ein Kerngebiet zwischen der Maas als Westgrenze, der Mosel als Süd- und dem Rhein als Ostgrenze. Einzelpublikationen zu speziellen Kulturdenkmälern des Gebiets heraus. Tendenz auf, den Rheinlande-Begriff weiter auszulegen als es nach der altfränkisch-karolingischen Tradition sinnvoll wäre.

Karl Baedeker hatte in seiner Erstausgabe von 1854 den Oberrhein beiderseits bis Basel mit einbezogen. Nach 1945 spielen von Deutschland ausgehende völkische Konzepte keine Rolle mehr. Allerdings hat Frankreich nach dem Krieg erneut versucht, die seit dem 17. Erfassung der Baudenkmäler beiderseits des Rheins bis Mainz bemüht. Auch einige zeitgenössische Kunstreiseführer sehen das Gebiet um Mainz als Grenze zwischen zwei architekturgeschichtlich und ikonografisch unterschiedlichen Kunstregionen am Rhein.