Die 50 schönsten Kirchen im Norden PDF

Ein besonderes Merkmal der Stadt sind ihre vollständig erhaltenen Stadtmauern. Die 50 schönsten Kirchen im Norden PDF war schon in der Römerzeit ein Verkehrsknotenpunkt.


Författare: Matthias Gretzschel.
Kirchen prägen seit Jahrhunderten unsere Landschaft – in Dörfern ebenso wie in Städten. Seit vielen Generationen spiegeln sie das Leben und das Denken der Menschen. Sie sind Zeugen alter Baukunst, Orte bewegter Geschichte und Zentren kultureller Meisterleistungen.
Dieser Führer stellt 50 der schönsten und interessantesten Kirchen von Hamburg bis Ribe vor. Er verdeutlicht, dass kulturelle Einflüsse nicht vor Landesgrenzen Halt machen, und zeigt, dass Hamburg, Schleswig-Holstein und das südliche Dänemark viel miteinander verbindet. In knappen, verständlichen Texten informiert er über Kunst und Architektur, über Geschichte und örtliche Besonderheiten der einzelnen Kirchen sowie über ihre Öffnungszeiten.
Zusätzlich erhalten die Leser Hinweise auf weitere Sehenswürdigkeiten im Umkreis der Kirchen. Und damit neben der geistigen die leibliche Nahrung nicht zu kurz kommt, empfehlen die Autoren jeweils besondere Restaurants, Cafés und Hotels, die durch ihre Ausstattung, Tradition und regionaltypische Angebote auf sich aufmerksam machen.

Die Via Claudia Augusta verlief hier, ebenso ein Handelsweg in die nahe Schweiz. Die erste Ansiedlung, das Dorf Glurns, befand sich im westlichen Teil der heutigen Stadt zwischen Etschbrücke und Malser Tor. Die erste urkundliche Erwähnung datiert von 1163. Der Name Glurnis, Clurne, Clorno oder Glurens ist vorrömischen oder rätoromanischen Ursprungs und bedeutet so viel wie Hasel- oder Erlenau.

1227 erhielt Glurns eine eigene Pfarre. 1233 wurde Glurns Sitz eines landesfürstlichen Gerichts, das für den gesamten oberen Vinschgau zuständig war. Die Aufgabe, dieses Kissen zu liefern, lag bei den Bewohnern eines kleinen Berghofes westlich von Glurns. 1423 wurde Glurns an siebenter Stelle unter 18 Tiroler Städten genannt. Mai 1499 wurde nahe Glurns in der Schlacht an der Calven ein überlegenes kaiserliches Heer von einem Heer der Drei Bünde nach einem Umgehungsmanöver vernichtend geschlagen. Etwa zu dieser Zeit begann der wirtschaftliche Niedergang der Stadt. Die Handelsrouten änderten sich, vor allem seit das Eisacktal bei Bozen passierbar gemacht worden war.

Zudem war die neue Stadtbefestigung schon Anfang des 17. Jahrhunderts durch die Entwicklung des Kriegswesens militärtechnisch überholt und galt als wertlos. Das Tauferer Tor im Westen der Stadt. Glurns brannte mehrmals nieder und wurde neu errichtet, so etwa 1664 und ganz verheerend am 5.

Januar 1732, als 89 Häuser und Scheunen samt Vieh niederbrannten. Auch wurde die Stadt immer wieder Opfer von Hochwassern der Etsch. März 1799 drangen französische Truppen in die unbewachte Stadt ein. Es kam zu Plünderungen, mutwilligen Zerstörungen und Übergriffen an der Bevölkerung, die acht Todesopfer forderten. Jahrhundert herrschten in der ehemaligen Handelsstadt überwiegend bäuerliche Wirtschaftsstrukturen.