Die 50 größten Lügen und Legenden der Weltgeschichte PDF

Bei der Operation Chariot gefallener die 50 größten Lügen und Legenden der Weltgeschichte PDF Soldat, St. Als Tote, Opfer oder Menschenverluste des Zweiten Weltkrieges werden im engeren Sinn die Menschen bezeichnet, die seit dem Kriegsbeginn in Europa am 1. September 1939 bis zur Kapitulation Japans am 2.


Författare: Bernd Ingmar Gutberlet.

"Irren ist menschlich!", sagte bereits Marcus Tullius Cicero. Von der biblischen Sintflut bis in die jüngste Vergangenheit geht Bestseller-Autor Bernd Ingmar Gutberlet deshalb fünfzig ausgewählten Lügen und Legenden auf den Grund, die sich bis heute hartnäckig in der öffentlichen Meinung halten. Überprüfen Sie sich selbst:
Was wissen Sie wirklich über Atlantis und Kleopatra, über die Konstantinische Schenkung und die Entdeckung Amerikas? Stimmt es tatsächlich, das Deutsch im 18. Jahrhundert fast zur Weltsprache wurde? Und was ist dran an den Gerüchten über die Hollywood-Inszenierung der ersten Mondlandung?

Ihre Gesamtzahl lässt sich nur schätzen. Für die durch direkte Kriegseinwirkung Getöteten werden Schätzungen von 60 bis 65 Millionen angegeben. Die Schätzungen, die Verbrechen und Kriegsfolgen einbeziehen, reichen bis zu 80 Millionen. In vielen an diesem Krieg beteiligten und davon betroffenen Staaten gibt es wenige gesicherte Quellen und Forschungen zu den Kriegstoten.

Auch sind die Methoden der jeweiligen Schätzungen uneinheitlich, ebenso die Todesursachen, die als unmittelbare oder mittelbare Kriegseinwirkungen angesehen werden. Die genaue Ermittlung der Opferzahlen erschwerte das für den Krieg hauptverantwortliche NS-Regime durch Geheimhaltung, Aktenvernichtung und Deklarieren von Massenmorden als Kriegsfolgen. Kriegsschäden, mangelnde Demographie und verschlossene Archive erschwerten die Nachforschungen auch nach dem Krieg. Viele der Opferzahlen waren und sind stark umstritten, da etwa Ansprüche auf Entschädigungen damit begründet werden. Nicht immer wurden Opfer von Massenverbrechen, Kriegsverbrechen und Völkermord vollständig erfasst und von sonstigen Kriegstoten unterschieden.

Zahlenangaben zu den Toten des Weltkriegs der einzelnen Staaten sind oft methodisch nicht gesicherte Schätzwerte, die in der Literatur unterschiedlich angegeben werden. Besonders die Zahlen der Holocaust-Opfer wurden seit 1990 mehrfach genau überprüft und die bis dahin ungewisse Zahl der sowjetischen und polnischen Holocaust-Opfer durch neue Quellen exakter bestimmt. Zahlenunterschiede auf verschiedene zugrundegelegte Gebietsgrenzen und darauf zurück, ob kriegsbedingte Übersterblichkeit, Sterberaten von Vermissten, Flüchtlingen und später gestorbenen Kriegsverletzten einbezogen wurden oder nicht. Zahl wurde bis 2009 geltend gemacht und galt als unantastbar. Die rasche Ermittlung der polnischen Opferzahlen ergab sich aus der Notwendigkeit der Zahlen für die Frage von Reparationen.

Das Institut für Nationales Gedenken überprüfte diese offizielle Zahl im Auftrag des nationalen Bildungsministeriums und der Stiftung Polnisch-Deutsche Aussöhnung von Juni bis August 2009. Im März 1946 wurde die Opferzahl der Sowjetunion von Stalin aus propagandistischen Gründen mit sieben Millionen viel zu niedrig angegeben. Seit der Entstalinisierung bis 1985 galt in der Sowjetunion die offizielle Zahl von 20 Millionen Kriegstoten. Eine von Verteidigungsminister Dmitri Timofejewitsch Jasow eingesetzte Kommission ermittelte von 1987 bis 1991 insgesamt 37 Millionen sowjetische Kriegstote, davon 8,6 Millionen Soldaten und 27 bis 28 Millionen Zivilisten. Laut Christian Hartmann war die Sowjetunion mit etwa 26,6 Millionen getöteten Menschen betroffen.