Diakonie in biblischer Orientierung PDF

Dies ist diakonie in biblischer Orientierung PDF gesichtete Version, die am 11. Willensentscheidungen wie auch individuelle Erweckungs- und Bekehrungserlebnisse sind für eine solche Beziehung von Bedeutung. Das zugehörige Adjektiv evangelikal wird von dem umfassenderen und häufig konfessionsbezogen verwendeten Adjektiv evangelisch unterschieden.


Författare: Dierk Starnitzke.
Nach grundlegenden Reflexionen zum biblischen Verständnis von Diakonie wird gefragt, welchen Stellenwert die Bedeutungsverschiebung von diakonein "dienen" hin zu "vermitteln" (John N. Collins) für die diakonische Arbeit hat. Das Liebesgebot aus Leviticus 19,18, das im Neuen Testament an zahlreichen Stellen aufgenommen wird, wird als Grundprinzip christlicher Ethik, somit auch als Grundorientierung diakonischen Handelns dargestellt. Daran anschließend werden konkrete Themen diakonischer Ethik bearbeitet: Handeln im Zeitalter der Globalisierung, die Begründung moderner Menschenrechte, das Verständnis von Krankheit und Behinderung sowie ethische Fragen zur Pränataldiagnostik. Abschließend wird gezeigt, wie Konkretionen im diakonischen Leitungshandeln entwickelt werden können, z. B. in Bezug auf Qualitätssicherungsverfahren oder die Erstellung des Leitbildes und einer Gesamtstrategie in einer diakonischen Einrichtung.

Die Bezeichnung evangelical wurde in England bereits vor der Reformation verwendet. Jahrhunderts tauchte der Ausdruck evangelical wieder auf. Er diente jetzt als Attribut für die Vertreter der methodistischen Erweckungsbewegung. Methodists und Evangelicals wurden als austauschbare Bezeichnungen verwendet. In den USA wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts versucht, den Begriff evangelical neu zu definieren, allerdings zunächst vor einem anderen kirchlichen Hintergrund als in England. In Deutschland wurde der Begriff evangelikal erst in den 1970er Jahren eingeführt.

Bis dahin stellte der englische Begriff evangelical seit dem 16. Jahrhundert einfach die Übersetzung des deutschen Begriffs evangelisch dar. Seit den 1970er Jahren bezeichnet der Begriff evangelikal im deutschen Sprachraum zunehmend Erweckungsbewegungen und pietistische, reformatorisch-bekennende Bewegungen innerhalb von evangelischen Landes- und Freikirchen. Im deutschen Sprachraum konnte man die wörtliche Rück-Übersetzung evangelisch für den gleichen Begriff nicht verwenden, da der Begriff bereits seit der Reformation im 16. Daher kam es zur Wortschöpfung evangelikal, vor allem nach dem Missionskongress in Berlin 1966. Der Begriff hat sich gegenüber ähnlichen Begriffen wie bibeltreu oder pietistisch durchgesetzt, da er vom Wort her die Verbindung sowohl zum Evangelium als auch zu einer internationalen Bewegung stark bibelorientierter Protestanten herstellt. Sie sammeln sich um Bibel und Gebet und betonen die Notwendigkeit einer bewussten Glaubensentscheidung.

Begriff positiv mit Inhalten zu füllen. Fundamentalismus kann grundsätzlich auf verschiedene religiöse Richtungen und Weltanschauungen bezogen werden. Klaus Kienzler etwa nennt als Gemeinsamkeiten eine Ablehnung der liberalen Theologie und der historisch-kritischen Exegese und den Glauben an eine Verbalinspiration der Heiligen Schrift. Der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber hält es indes für falsch, Evangelikalismus und Fundamentalismus gleichzusetzen bzw.