Deutschlands Krieg in der Luft im 1. Weltkrieg PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Der Luftkrieg deutschlands Krieg in der Luft im 1. Weltkrieg PDF Zweiten Weltkrieg umfasst den Zeitraum vom 1. Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs nahmen Angriffe gegen Industriestandorte und Zivilbevölkerung an Intensität und Anzahl zu.


Författare: Ernst Hoeppner.

Deutschlands Krieg in der Luft – ein Rückblick auf die Entwicklung und die Leistungen der Heeres-Luftstreitkräfte im 1 Weltkrieg von Ernst von Hoeppner. Ernst Wilhelm Arnold von Hoeppner (* 14. Januar 1860 in Tonnin/Insel Wollin; + 26. September 1922 ebenda) war preußischer Offizier und General der Kavallerie sowie von 1916 bis 1918 als Kommandierender General Befehlshaber der deutschen Luftstreitkräfte im Ersten Weltkrieg. Am 15. November 1916 wurde er von Kaiser Wilhelm II. mit der Wahrnehmung der neugeschaffenen Stelle des "Kommandierenden Generals der Luftstreitkräfte" (Kogenluft) betraut und kehrte ins Große Hauptquartier zurück. Seine dortigen Verdienste um die Entwicklungen der Luftstreitkräfte wurden am 8. April 1917 mit der Verleihung des Ordens Pour le Mérite gewürdigt. Diesen erhielt er zusammen mit seinem Stabschef Oberstleutnant Hermann Thomsen. (Wiki)
Nachdruck der Originalauflage von 1921.

Schon im Ersten Weltkrieg kam dem neuen Luftkrieg eine wachsende Bedeutung zu. Die Entwicklung von Militärflugzeugen machte in diesen Jahren große Fortschritte. Neben dem operativen Einsatz von Flugzeugen über dem Frontgebiet zu Zwecken der Aufklärung oder Bodenunterstützung wurden auch strategische Bombenangriffe geflogen. Nach dem Krieg versuchten Militärs, daraus Schlüsse für die zukünftige Kriegführung abzuleiten. Als sehr einflussreich erwiesen sich die Theorien des italienischen Generals Giulio Douhet, die er 1921 in seinem Buch Dominio dell’Aria veröffentlichte.

Am ehesten gingen die britischen Streitkräfte auf die Idee des strategischen Bombenkrieges ein. Die Luftwaffe verfügte zu Beginn des Zweiten Weltkrieges über 1. 000 Flugzeuge, von denen zwei Drittel auf modernem Stand waren. September 1939 wurde beim deutschen Luftangriff auf Wieluń die militärisch unbedeutende polnische Kleinstadt Wieluń größtenteils zerstört und schätzungsweise bis zu 1. Die Erwartung des Oberkommandos der Wehrmacht, während des Polenfeldzuges die klare Luftüberlegenheit über Polen zu erlangen, wurde gleich zu Beginn der Offensive erfüllt.

Dennoch hatte die deutsche Luftwaffe überraschend hohe Verluste bei den Kampfflugzeugen zu verzeichnen. Die belgische Luftwaffe verfügte über etwa 192 sowie die niederländische Luftwaffe über 155 Maschinen. Auch beim Westfeldzug waren die Verluste unerwartet hoch. In Holland verlor die Luftwaffe am 10. Mai 1940 allein 274 Ju-52-Transportflugzeuge an einem Tag, ein Weltrekord. Insgesamt verlor die Luftwaffe in fünf Jahren in Holland über 2. Jede größere Offensive der deutschen Streitkräfte wurde zunächst durch heftiges Bombardement der Luftwaffe eingeleitet.

Hierbei kamen in der Regel Stukas zum Einsatz. Mai, als der deutsche Angriff begann, oder im Rahmen des Panzerdurchbruchs von Sedan wenige Tage später. Wie bei der Panzerwaffe war es durch enge Zusammenarbeit der deutschen Luftflotten mit den Heeresgruppen bis hinunter auf die taktische Ebene möglich, rasche und effiziente Luftunterstützung sicherzustellen und die zahlenmäßige Schwäche durch Schwerpunktebildung auszugleichen. Mit dem Angriff auf die Sowjetunion im Juni 1941 wurden die Luftangriffe auf England erheblich seltener. Einen Tag nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor am 7.